Research Market strategy
By Swissquote Analysts
Published on 01.09.2021
Morning news

Chemiekonzern Arkema kauft Ashlands Adhäsiv-Geschäft

Topic of the day

Der französische Spezialchemiekonzern Arkema übernimmt das Performance-Adhäsiv-Geschäft des US-Wettbewerbers Ashland. Den Unternehmenswert des Geschäfts bezifferte Arkema auf 1,65 Milliarden US-Dollar. Die Übernahme wollen die Franzosen mit Barmitteln stemmen. Arkema schätzt, dass das Adhäsiv-Geschäft der Ashland Global Holdings Inc, das 330 Mitarbeiter beschäftigt, in diesem Jahr rund 360 Millionen Dollar umsetzen und eine EBITDA-Marge von mehr als 25 Prozent erwirtschaften wird. Die Akquisition unterstützt die Strategie von Arkema, sich auf Spezialmaterialien zu konzentrieren, und fördert das langfristige Wachstum der US-Tochter Bostik, so das Unternehmen. Die Integration des Geschäfts sollte sich ab dem ersten Jahr als ertragssteigernd erweisen, sagte das Unternehmen und fügte hinzu, dass die Übernahme der kartellrechtlichen Genehmigung in den betreffenden Ländern unterliegt.

Swiss stocks

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag leichte Verluste verzeichnet. In der Nähe des Rekordhochs werde die Luft nach oben sehr dünn, hiess es. Allerdings setzten auch keine grösseren Verkäufe ein. Der SMI verlor 0,2 Prozent auf 12.411 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursverlierer und sechs -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 47,59 (zuvor: 17,32) Millionen Aktien. Die Teilnehmer agierten vorsichtig, was sich an der Bevorzugung der defensiven Pharmawerte zeigte. So stiegen Novartis um 0,9 Prozent und Roche um 0,5 Prozent. Finanzwerte wurden gegeben, da das Niedrigzinsumfeld den Sektor belastet. UBS fielen um 0,4 Prozent und Credit Suisse um 0,1 Prozent. Auch Zykliker waren nicht gefragt. ABB fielen um 1,3 Prozent und Holcim um 0,7 Prozent. Luxusgüterwerte gehörten zu den Verlierern. Die Teilnehmer machten sich Sorgen wegen China, dem wichtigsten Markt für die Branche. Die Analysten von Kepler Cheuvreux erkennen für den Sektor ein deutliches Risiko infolge des politischen Kurswechsels in dem Land. Der Konsum von Luxusgütern solle mit höheren Steuern belegt werden.

International markets

Europe

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag leichte Verluste verzeichnet. In der Nähe des Rekordhochs werde die Luft nach oben sehr dünn, hiess es. Allerdings setzten auch keine grösseren Verkäufe ein. Der SMI verlor 0,2 Prozent auf 12.411 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursverlierer und sechs -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 47,59 (zuvor: 17,32) Millionen Aktien. Die Teilnehmer agierten vorsichtig, was sich an der Bevorzugung der defensiven Pharmawerte zeigte. So stiegen Novartis um 0,9 Prozent und Roche um 0,5 Prozent. Finanzwerte wurden gegeben, da das Niedrigzinsumfeld den Sektor belastet. UBS fielen um 0,4 Prozent und Credit Suisse um 0,1 Prozent. Auch Zykliker waren nicht gefragt. ABB fielen um 1,3 Prozent und Holcim um 0,7 Prozent. Luxusgüterwerte gehörten zu den Verlierern. Die Teilnehmer machten sich Sorgen wegen China, dem wichtigsten Markt für die Branche. Die Analysten von Kepler Cheuvreux erkennen für den Sektor ein deutliches Risiko infolge des politischen Kurswechsels in dem Land. Der Konsum von Luxusgütern solle mit höheren Steuern belegt werden.

United States

Die grossen US-Aktienindizes haben am Dienstag Mini-Verluste verzeichnet und damit die jüngsten Gewinne konsolidiert. Erst am Montag hatten S&P-500 und Nasdaq-Composite neue Rekordstände markiert. Der Dow-Jones-Index schloss 0,1 Prozent tiefer bei 35.361 Punkten. Der S&P-500 verlor ebenfalls 0,1 Prozent, und der Nasdaq-Composite tendierte kaum verändert. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 1.723 (Montag: 1.431) Kursgewinner und 1.585 (1.875) -verlierer. Unverändert gingen 141 (121) Titel aus dem Handel. Unter den Einzelwerten brachen Zoom um 16,7 Prozent ein. Der Anbieter von Lösungen für Videokonferenzen hatte am Montag nach Börsenschluss bei der Vorlage von Zahlen einen eher pessimistischen Ausblick gegeben. Um 1,6 Prozent nach oben ging es mit Robinhood Markets, nachdem die Aktie am Vortag kräftig Federn gelassen hatte. Die US-Börsenaufsicht SEC untersucht das Geschäftsmodell des Online-Brokers und könnte eine wichtige Einnahmequelle trockenlegen. Robinhood leitet Wertpapierhandelsaufträge seiner Kunden an sogenannte High-Speed-Trader weiter und erhält dafür von diesen Gebühren, die wiederum den Löwenanteil des eigenen Umsatzes ausmachen. Diese Praxis ist bislang legal und seit Jahrzehnten etabliert, aber ins Visier der SEC gerückt, nachdem einzelne Aktien wie Gamestop (+4,3%) im Jahresverlauf drastische Kursausschläge verzeichnet hatten, die in den sozialen Medien meist von Privatanlegern befeuert wurden. Die SEC erwägt nun ein Verbot.

Asia

Mehrheitlich mit Aufschlägen zeigen sich die Börsen in Ostasien und Australien zur Wochenmitte. Nachdem zunächst noch leicht negative US-Vorgaben belastet hatten, drehten die Indizes im Verlauf überwiegend ins Plus. So geht es für den Schanghai-Composite (+0,9%) sowie den Hang-Seng-Index in Hongkong (+0,6%) nach oben. Ähnlich wie schon am Vortag belasten hier schwache Konjunkturdaten nicht. So ist der von Caixin ermittelte chinesische Einkaufsmangerindex für das verarbeitende Gewerbe im August unter die Expansionsschwelle gerutscht.

Bonds

US-Staatsanleihen, die am Montag regen Zulauf verzeichnet hatten, waren am Dienstag weniger gefragt. Hier hielten sich die Anleger in Erwartung des Arbeitsmarktberichts am Freitag zurück, wie Händler berichteten.

Analysis

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Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.