Research Market strategy
By Swissquote Analysts
Published on 09.03.2021
Morning news

Dupont kauft Laird Performance Materials für 2,3 Milliarden Dollar

Topic of the day

Der Chemiekonzern Dupont de Nemours kauft für 2,3 Milliarden US-Dollar von Advent International den Anbieter von Wärmeübertragungskomponenten Laird Performance Materials. Dupont geht nach eigenen Angaben vom Montag davon aus, dass die Übernahme im dritten Quartal abgeschlossen sein wird. Bis Ende 2024 rechnet die Gesellschaft aus Wilmington im US-Bundesstaat Delaware mit Kostensynergien von 60 Millionen Dollar vor Steuern. Laird, die mehr als 4.300 Mitarbeiter und 11 Produktionsstandorte auf der ganzen Welt hat, setzte im vergangenen Jahr 465 Millionen Dollar um. Zudem teilte Dupont mit, dass ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar genehmigt wurde, das bis zum am 30. Juni 2022 läuft.

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Swiss stocks

Deutliche Kursgewinne haben die schweizerischen Aktien am Montag eingefahren. Stützend wirkte die Verabschiedung des 1,9 Billionen Dollar schweren US-Konjunkturpakets. Der Finanzsektor erhielt Rückenwind von erneut gestiegenen Anleiherenditen. Der SMI gewann 2,1 Prozent auf 10.830 Punkte. Angeführt wurde der SMI von ABB, die um 4,5 Prozent zulegten. Unter den übrigen Konjunkturzyklikern verteuerten sich Geberit um 2,6 Prozent, Lafargeholcim um 2,8 Prozent und Sika um 2,4 Prozent. Gesucht waren auch die Aktien der Luxusgüterhersteller Richemont (+3,3%) und Swatch (+3,8%). Sie profitierten von der Lockerung oder gar Aufhebung von Ladenschliessungen und Reisebeschränkungen, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie verhängt worden waren. Im Finanzsektor verbesserten sich die Aktien der Banken Credit Suisse und UBS um 1,9 und 3,1 Prozent. Unter den Versicherern verbuchten Swiss Life, Swiss Re und Zurich Kursgewinne zwischen 2,3 und 3,2 Prozent. Bei den Pharmawerten zeigten sich Roche (+1,7%) wenig beeindruckt davon, dass das Unternehmen sein Krebsmedikament Tecentriq für die Behandlung des metastasierten und zuvor mit Platin behandelten Blasenkrebses in den USA zunächst vom Markt zurückzieht.

International markets

Europe

Die europäischen Aktienmärkte schlossen am Montag deutlich höher, unterstützt von der Verabschiedung des 1,9 Billionen Dollar schweren Konjunkturpakets von Präsident Joe Biden durch den US-Senat und der Ankündigung von Lockerungen der Gesundheitsbeschränkungen in mehreren europäischen Ländern. Der Stoxx Europe 600-Index gewann 2,1 % auf 417,3 Punkte. In Paris stiegen der CAC 40 und der SBF 120 um 2,1 % bzw. 2 %. In Frankfurt stieg der DAX 30 um 3,3 %, während der FTSE 100 in London um 1,3 % zulegte. Die Aktien, die am empfindlichsten auf die Wachstumserwartungen reagieren, legten am Montag kräftig zu, insbesondere die Gewerbeimmobilienunternehmen Unibail-Rodamco-Westfield (+8,3%) und Klépierre (+7,6%), Saint-Gobain (+4,6%), Société Générale (+4,7%) und der Kabelhersteller Nexans (+5,1%). In London gewann das Kreuzfahrtunternehmen Carnival 8,2 %, während die britische Regierung einen Zeitplan für die schrittweise Aufhebung aller Gesundheitsbeschränkungen bis zum 21. Juni vorstellte, die an bestimmte Bedingungen geknüpft ist. Die Aktien von Bavarian Nordic stiegen in Kopenhagen um 9,9 %. Das Stipendium begrüsste die präklinischen Studien des ABNCoV2-Impfstoffkandidaten von Covid 19. Die ersten Versuche mit dem Impfstoff am Menschen sollen in Kürze am Radhoud University Medical Centre in den Niederlanden beginnen, teilte das Unternehmen mit. Nach Angaben des Unternehmens bestätigen die neuesten Daten eine starke Immunantwort und schützende Wirksamkeit des Impfstoffs nach einer Infektion mit dem SARS CoV-2.

United States

Die New Yorker Börse beendete den Handel am Montag verstreut, erschüttert durch den erneuten Zinsanstieg am Rentenmarkt, der die Finanzwerte stützt, aber den Technologiebereich belastet. Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) beendete den Tag mit einem Plus von 1% auf 31.802 Punkten, angetrieben durch den Anstieg der Walt Disney-Aktien nach der Lockerung der Gesundheitsmassnahmen für Vergnügungsparks in Kalifornien. Der S&P 500 Expanded Index verlor dagegen 0,6 % auf 3.821 Punkte und der an Technologiewerten reiche Nasdaq schloss mit einem Minus von 2,4 % auf 12.609 Punkten. Goldman Sachs (+2%) war einer der besten Performer im Dow-Jones-Index, während die Verbesserung der Wirtschaftslage und der Anstieg der Zinsen die Kreditaktivitäten der Banken begünstigen sollten. Auch die Kreditkartenspezialisten Visa und American Express legten um mehr als 2 % zu. Der US-Industriekonzern General Electric (+3,4%) ist dabei, eine Transaktion im Wert von mehr als 30 Milliarden Dollar abzuschliessen, die seine Flugzeug-Leasing-Sparte konsolidiert. Der Altersvorsorgespezialist Athene Holding (+4,3%) gab am Montag eine Vereinbarung zur Übernahme durch das Private-Equity-Unternehmen Apollo Global Management (-4,22%) für rund 11 Mrd. Dollar bekannt. Der US-amerikanische IT-Sicherheitssoftware-Hersteller McAfee (+12,7%) gab am Montag bekannt, dass er eine Vereinbarung über den Verkauf seiner Unternehmenssoftware-Sparte an ein von der Symphony Technology Group geführtes Konsortium für 4 Mrd. Dollar in bar getroffen hat.

Asia

Freundlich zeigen sich die Aktienmärkte in Ostasien am Dienstag. Im Frühhandel wies der Schanghai-Composite noch wieder einen hohen Verlust von bis zu 2,7 Prozent auf, ehe laut Marktteilnehmern staatlich gestützte Fonds mit Käufen an den Markt kamen und so den Index wieder nach oben zogen, zu einem leicht schwächeren Schluss. Neben Schanghai gibt nur der Kospi in Seoul leicht nach. Das Eingreifen staatlicher Fonds hat unterdessen in Hongkong den HSI (+1,0%) aus negativem Terrain an die Spitze gehievt. Der Nikkei-Index in Tokio gewinnt 0,9 Prozent auf 29.007 Punkte.

Bonds

Getragen von verbesserten Konjunkturaussichten und der Erwartung einer steigenden Inflation, stieg der Zinssatz für 10-jährige US-Staatsanleihen um 4 Basispunkte auf 1,596 %, nachdem er kurzzeitig die Schwelle von 1,6 % überschritten hatte.

Analysis

LBBW erhöht Krones-Ziel auf 76 (70) EUR - Buy
Berenberg senkt Astrazeneca-Ziel auf 9.500 (10.000) GBP - Buy
Citi senkt LSE-Ziel auf 85 (102) GBP – Neutral

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.