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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Morning News

Merck beendet die Versuche mit seinen beiden Covid-19-Impfstoffen

Top-Thema

Der amerikanische Pharmakonzern Merck gab am Montag bekannt, dass er die Entwicklung seiner beiden experimentellen Impfstoffe gegen Covid-19 nach enttäuschenden klinischen Ergebnissen beendet. Nach vorläufigen Ergebnissen lösten die beiden Impfstoffe bei den betroffenen Patienten geringere Immunantworten aus als bei Menschen, die sich auf natürliche Weise von der Infektion erholt haben oder die eine Injektion eines bereits auf dem Markt befindlichen Impfstoffs erhielten, so das Labor. Merck sagte, dass es sich jetzt auf die Entwicklung von zwei therapeutischen Behandlungen für Covid-19 konzentriert. Viele Wissenschaftler und Gesundheitsexperten setzten auf die Chancen von Merck, einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln. Das Unternehmen leistete Pionierarbeit bei anderen Impfstoffen, die heute allgemein verwendet werden, darunter solche gegen Mumps, Windpocken, Röteln und Gürtelrose. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation werden derzeit etwa 60 experimentelle Impfstoffe gegen Covid-19 am Menschen getestet, aber die Gesundheitsbehörden haben bisher nur eine Handvoll für den breiten Einsatz zugelassen.

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Aktien Schweiz

Kaum verändert ist der schweizerische Aktienmarkt am Montag aus dem Handel gegangen. Der SMI verlor 5 Punkte auf 10.926. Bei den 20 SMI-Werten standen sich elf Kursverlierer und neun -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 46,36 (zuvor: 37,39) Millionen Aktien. Anleger trennten sich von Konjunkturzyklikern wie Lafargeholcim, die um 2,3 Prozent nachgaben. Geberit verloren 1,2 Prozent. Vergleichsweise gut hielten sich Sika, die kaum verändert schlossen dank der Hochstufung auf Buy von Hold durch die HSBC. Verkauft wurden im Sog sinkender Anleihezinsen überdies die Aktien der Banken Credit Suisse (minus 1,5 Prozent) und UBS (minus 1,7 Prozent). Im ebenfalls zinssensitiven Versicherungssektor verbilligten sich Swiss Life, Swiss Re und Zurich um 1,6 bis 2,1 Prozent. Im Pharmasektor, der als Nutzniesser der Pandemie gilt, gewannen Alcon 1,5 Prozent, Lonza 1,4 Prozent und Roche 0,7 Prozent. Zu den Stützen des Marktes gehörte das als defensiv geltende SMI-Schwergewicht Nestle, dessen Kurs um 0,8 Prozent kletterte. Die Aussicht auf noch länger andauernde Reisebeschränkungen drückte die Aktien der Luxusgüterhersteller Swatch und Richemont um 1,6 und 3,0 Prozent. Bei Richemont dürften auch Gewinnmitnahmen im Spiel gewesen sein, denn die Aktie hatte zuvor in Reaktion auf gute Geschäftszahlen deutlicher zugelegt.

Aktien international

Europa

Europas Börsen haben am Montag mit deutlichen Verlusten geschlossen. Langsam setze sich die Erkenntnis bei den Anlegern durch, dass die an den Märkten eingepreiste Erholung länger als gedacht auf sich warten lassen werde. Die aggressivere Covid-19-Variante werde längere und mehr Lockdowns zur Folge haben. Hinzu komme, dass die Impfkampagne nur sehr schleppend verlaufe, auch bedingt durch Lieferengpässe. Der Ifo-Index lieferte am Montag einen Vorgeschmack für die weitere wirtschaftliche Ernüchterung, indem er im Januar um 2,1 Punkte auf 90,1 Zähler zurückfiel. Der DAX verlor 1,7 Prozent auf 13.644 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 1,4 Prozent auf 3.553 nach unten. Der Sektor der europäischen Freizeit und Reisewerte wurde weiter von den Investoren gemieden und verlor zu Wochenbeginn 1,9 Prozent. Mit der britischen Virus-Mutation B.1.1.7 steige die Gefahr verstärkter Reisebeschränkung weiter, hiess es im Handel. So verloren IAG 7,7, Easyjet 6,7 und Ryanair 4,1 Prozent. Lufthansa und Air France-KLM gaben jeweils um 3,3 Prozent nach. Tagesverlierer waren der Bankensektor mit Abgaben von 3 Prozent. Gegen den Trend nach oben entwickelten sich Aktien aus dem Pharma- und Telekomsektor. Airbus gaben um 4,5 Prozent nach, nachdem im Hamburger Airbus-Werk nach einem Corona-Ausbruch 500 Mitarbeiter in Quarantäne geschickt wurden. Bei EDF wurden Gespräche mit Brüssel verlängert. Daraufhin verlor EDF 15,6 Prozent. Die Gespräche beinhalten eine Reform des Preismechanismus, zu dem sich Energieversorger Atomstrom von EDF zu festen Preisen sichern.

USA

Die US-Börsen haben sich am Montag zweigeteilt gezeigt. Der Dow-Jones-Index gab um 0,1 Prozent nach auf 30.960 Punkte, der S&P-500 gewann 0,4 Prozent. Besser hielten sich Technologiewerte, die nach Aussagen aus dem Handel von optimistischen Erwartungen an die laufende Bilanzsaison gestützt wurden. Für den Nasdaq-Composite ging es um 0,7 Prozent nach oben; kurz nach der Startglocke hatte der Index einen neuen Rekordstand markiert. An der Nyse kamen auf 1.279 (Freitag: 1.690) Kursgewinner 1.919 (1.481) -verlierer. Unverändert schlossen 65 (83) Titel. Johnson & Johnson stiegen um 1,5 Prozent. Der US-Pharmakonzern rechnet in den kommenden Tagen mit Daten aus der Phase-3-Studie seines Covid-19-Impfstoffs. Sie sollen Aufschluss darüber geben, ob der Impfstoff als Einzeldosis wirksam ist. Dies würde ihm einen erheblichen Wettbewerbsvorteil verschaffen gegenüber denen von Biontech/Pfizer und Moderna, die beide jeweils zwei Dosen erfordern. Eine Notfall-Zulassung in den USA könnte schon im Februar möglich sein. Biontech und Pfizer stiegen um jeweils 2,0 Prozent. Moderna kletterten um 12,2 Prozent nach oben. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, dass sich sein Corona-Impfstoff in Labortests wirksam gegen Coronavirus-Varianten gezeigt hat. Aufgrund einer schwächeren Immunreaktion soll aber eine Auffrischungs-Impfung entwickelt werden, die auf die zuerst in Südafrika aufgetretene Variante abzielen soll. Die Aktien von Gamestop sprangen um 18,1 Prozent nach oben, nachdem sie bereits am Freitag nach oben geschossen waren.

Asien

Nikkei Stock Average endet 0,96% niedriger bei 28.546,18, belastet von Auto- und Metallwerten. Der Shanghai-Composite fällt auf 3.570,44, was einem Minus von 1,48% entspricht, während der südkoreanische Kospi mit 3.140,31 niedriger schließt, ein Minus von 2,1%.

Anleihen

US-Anleihen waren aufgrund der Pandemie-Sorgen und in Erwartung der Fed-Sitzung am Mittwoch gesucht. Die Rendite zehnjähriger Papiere sank bei steigenden Notierungen um 5,7 Basispunkte auf 1,03 Prozent.

Analysen

Warburg hebt Prosiebensat1-Ziel auf 19 (15) EUR - Buy
Citi erhöht Ziel Siemens Energy auf 38 (37,50) EUR - Buy
Stifel erhöht Adidas-Ziel auf 320 (315) EUR - Buy


Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

 
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