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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Morning News

JP Morgan macht über 12 Milliarden US-Dollar Gewinn

Top-Thema

Die US-Bank JP Morgan hat ihren Gewinn im vierten Quartal trotz Corona-Krise um 42 Prozent gesteigert und die Erwartungen übertroffen. Die Bank profitierte dabei vor allem von der Auflösung von Kreditrückstellungen in Höhe von 2,9 Milliarden US-Dollar. Ausserdem steigerte die Investmentbank ihre Erträge deutlich. Die Bank erzielte einen Rekordgewinn von 12,1 Milliarden Dollar nach 8,5 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie betrug 3,79 Dollar. Analysten hatten im Factset-Konsens mit 2,52 Dollar gerechnet. Die Nettoeinnahmen stiegen leicht auf 30,2 Milliarden Dollar von 29,2 Milliarden im Vorjahr. Für Schub sorgte die Unternehmens- und Investmentbank, die die Erträge um 17 Prozent auf 11,35 Milliarden Dollar steigerte. Allein im Investmentbanking legten die Erträge um 37 Prozent dank höherer Gebühreneinnahmen etwa für Aktien- und Anleiheemissionen zu. Im Handel mit festverzinslichen Produkten kletterten die Erträge um 15 Prozent, im Aktienhandel nahm JP Morgan ein Drittel mehr ein.

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Aktien Schweiz

Der schweizerische Aktienmarkt hat den Handel am Freitag mit einem kleinen Plus beendet, gestützt von den Pharmariesen. Der SMI gewann 0,2 Prozent auf 10.877 Punkte. Für das Index-Schwergewicht Novartis ging es um 2,1 Prozent nach oben. Die Deutsche Bank hat die Aktie des Pharmakonzerns mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 100 Franken in ihr Research wieder aufgenommen. Die Titel von Roche nahmen sie mit "Hold" und einem Kursziel von 325 Franken auf. Die Aktie rückte 1,5 Prozent vor. Gut lief es auch für Partners Group mit einem Plus von 0,9 Prozent. Der Vermögensverwalter hatte Geschäftszahlen für 2020 vorgelegt und ein Anstieg beim verwalteten Vermögen um 11 Prozent auf rund 109 Milliarden Dollar ausgewiesen. Zudem haben die Analysten von JP Morgan ihr Kursziel auf 1.170 von 1.110 Franken angehoben und ihr "Overweight"-Rating bestätigt.

Aktien international

Europa

Rote Vorzeichen haben an den europäischen Aktienmärkten das Bild zum Wochenausklang geprägt. Nachdem der DAX in den vergangenen Tagen die Chance nicht genutzt hatte, oberhalb der 14.000er Marke aus dem Handel zu gehen, nahm die Abgabebereitschaft der Investoren mit Blick auf das Wochenende und dem damit verbundenen Schlagzeilenrisiko zu. Die grassierende aggressive Covid-19-Mutation in Europa belastete genauso wie die sich ausweitenden Lockdowns. Zusätzlich verschreckte am Freitagnachmittag die Meldung, dass Deutschland und andere europäische Länder in den nächsten Wochen weniger Impfstoff des Herstellerteams Biontech und Pfizer als geplant geliefert bekommen. Die Lieferungen würden für drei bis vier Wochen reduziert, Grund seien Umbaumassnahmen im Pfizer-Werk im belgischen Puurs, hiess es. Der DAX verlor 1,4 Prozent auf 13.788 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 1,2 Prozent auf 3.600 nach unten. Der Blick auf die Sektoren zeigte einen ganz normalen Risk-off-Tag, so liefen die Subindizes der Gesundheitswerte und Lebensmittelhersteller deutlich besser als die der Rohstoff- oder Technologiewerte. SAP schlossen nach anfänglichen Gewinnen 0,7 Prozent im Minus. Berenberg sprach von Quartalszahlen, die über den Marktschätzungen ausgefallen seien. Der Ausblick auf das laufende Jahr entspreche den Erwartungen. Der Quartalsumsatz (auf Nicht-IFRS-Basis) fiel im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 7,54 Milliarden Euro, wohingegen die Konsensschätzung auf 7,45 Milliarden gelautet hatte.

USA

Die Wall Street hat den Handel am Freitag mit Abschlägen beendet. Belastet wurde das Sentiment von Sorgen vor Steuererhöhungen in den USA und überwiegend schwachen Konjunkturdaten. Hinzu kam die weiter grassierende Corona-Pandemie. Angesichts des bevorstehenden langen Wochenendes bauten die Anleger daher Positionen ab. In den USA bleiben die Börsen wegen des Martin-Luther-King-Tags am Montag geschlossen. Der Dow-Jones-Index schloss 0,6 Prozent tiefer bei 30.814 Punkten, während der S&P-500 um 0,7 Prozent nachgab. Für den Nasdaq-Composite ging es um 0,9 Prozent nach unten. Das vom künftigen US-Präsidenten Joe Biden angekündigte Corona-Hilfspaket im Volumen von 1,9 Billionen Dollar löste keine Euphorie unter Aktieninvestoren aus. Stattdessen fragten Anleger, wer die Rechnung im Anschluss begleichen wird. m Fokus standen zudem die Geschäftsausweise der Grossbanken JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo. Citigroup sanken um 6,9 Prozent. Das Finanzinstitut überzeugte zwar gewinnseitig, aber auf der Erlösseite verfehlte die Bank die Erwartungen. Wells Fargo büssten gar 7,8 Prozent ein, obwohl die Bank erstmals seit sechs Quartalen die Gewinnerwartungen geschlagen hat. Allerdings sind die Einnahmen deutlicher gesunken als befürchtet. Pfizer hat nach Angaben norwegischer und deutscher Behörden vor anstehenden Lieferkürzungen für Europa bei dem gemeinsam mit Biontech entwickelten Impfstoff gegen das Coronavirus gewarnt. Pfizer wolle in der Zeit ihre Produktionskapazitäten verbessern, hiess es.

Asien

An den Börsen in Ostasien und Australien ist zu Wochenbeginn keine einheitliche Tendenz auszumachen. Während gute heimische Konjunkturdaten die chinesischen Aktienmärkte nach oben tragen, lasten andernorts die jüngsten Entwicklungen der Corona-Pandemie auf den Kursen. Am Aktienmarkt in Schanghai steigt der Composite-Index um 1,1 Prozent. Die chinesische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr trotz der Corona-Krise um 2,3 Prozent gewachsen, wie das Statistikamt in Peking mitteilte. Im vierten Quartal erholte sich das Wachstum auf 6,5 Prozent.

Anleihen

Am Rentenmarkt stiegen die Notierungen zum Wochenschluss mit den schwachen Wirtschaftsdaten. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sank im Gegenzug am Freitag deutlich um 3,3 Basispunkte auf 1,09 Prozent. Das klare Bekenntnis von Notenbankgouverneur Jerome Powell zur lockeren Geldpolitik stützte den Rentenmarkt zusätzlich.

Analysen

UBS erhöht Hella-Ziel auf 65 (52) EUR – Buy
HSBC erhöht Richemont auf Buy (Hold) – Ziel 94 (83) CHF
JPM erhöht LEG-Ziel und senkt Aroundtown-Ziel


Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

 
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