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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Morning News

Biden will 1,9 Billionen Dollar schweres Corona-Hilfspaket auflegen

Top-Thema

Der künftige US-Präsident Joe Biden will sein Land mit einem neuen Rettungsprogramm im gigantischen Volumen von 1,9 Billionen Dollar aus der Corona-Krise herausführen. "Wir müssen jetzt handeln und entschlossen handeln", sagte Biden in der Nacht in einer Ansprache an seinem Heimatort Wilmington. Zugleich rief er das Land angesichts der tiefen politischen Gräben erneut zur Geschlossenheit auf. Bidens "Amerikanischer Rettungsplan" sieht nach Angaben seines Teams neue Schecks für Millionen Bürger von jeweils 1400 Dollar vor. Damit sollen die Direktzahlungen auf insgesamt 2000 Dollar aufgestockt werden. Geplant sind auch neue Arbeitslosenhilfen. Biden will zudem - wie im Wahlkampf versprochen - den Mindestlohn auf 15 Dollar pro Stunde anheben. Geplant sind auch 160 Milliarden für Corona-Impfungen, Tests und Gesundheitspersonal sowie 350 Milliarden Dollar Hilfen für Städte und Bundesstaaten. Auf das am Vortag vom Repräsentantenhaus eingeleitete Amtsenthebungsverfahren gegen seinen Vorgänger Donald Trump wegen "Anstiftung zum Aufruhr" ging Biden nicht ein.


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Aktien Schweiz

Der schweizerische Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag behauptet beendet. Geprägt war das Geschäft von Zurückhaltung. Der SMI schloss kaum verändert bei 10.851 Punkten. Gefragt waren vor allem zyklische Werte. Für Swatch ging es um 2,9 Prozent nach oben, Richemont rückten 0,6 Prozent vor. Die beiden Luxusgüterwerte profitieren dabei auch von guten Konjunkturdaten aus China, ihrem wichtigsten Absatzmarkt. Die Finanzwerte profitierten von wieder leicht steigenden US-Anleiherenditen, nachdem diese am Vortag nach unten korrigiert worden waren. UBS und Credit Suisse stiegen um 1,1 bzw. 0,3 Prozent. Für Swiss Life und Swiss Re ging es um 1,0 und 0,7 Prozent nach vorne. Geberit hat Geschäftszahlen für das vergangene Jahr vorgelegt, welche die Markterwartungen übertrafen. Für die Aktie ging es dennoch deutlich um 5,6 Prozent nach unten, was Teilnehmer mit Gewinnmitnahmen erklärten, nachdem die Aktie zuletzt recht gut gelaufen war. Das Einstreichen von Gewinnen sorgte auch bei Sika für Abschläge von 2,3 Prozent.

Aktien international

Europa

Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag im Plus geschlossen. Der DAX ging 0,4 Prozent höher bei 13.989 Punkten aus dem Handel. Seit vier Tagen schliesst der Index bereits knapp unterhalb der Marke von 14.000 Punkten. Am Freitag hat er mit dem kleinen Verfalltermin am Terminmarkt Eurex die Chance, diese Hürde mit Bravour zu nehmen. Denn weiterhin sucht Geld der Investoren nach Anlagemöglichkeiten, Bundesanleihen bieten mit negativen Renditen momentan kaum eine Alternative. An der Börse wird auf die Zeit nach der Corona-Pandemie gesetzt, wenn die Konjunktur mit Hilfe des Konsums kräftig anspringen wird. Der Euro-Stoxx-50 stieg um 0,7 Prozent auf 3.641 Punkte. Nachgelassen hat die Euphorie um Carrefour, der Kurs fiel um 2,5 Prozent. Die Regierung in Paris hatte sich bezüglich eines Zusammenschlusses mit dem kanadischen Konzern Couche-Tard skeptisch geäussert. Der kanadische Konzern bietet 20 Euro je Carrefour-Aktie. Für Centrica ging es an der Londoner Börse um 3,2 Prozent nach oben. Der Zwischenbericht des Versorgers kam an der Börse gut an.

USA

Die Wall Street hat am Donnerstag den Handel mit moderaten Abschlägen beendet. Gestützt wurde der Markt über weite Strecke von Hoffnungen auf ein neues US-Konjunkturpaket. Gegen Handelsende rutschten die Indizes jedoch leicht in den roten Bereich ab. Der Dow-Jones-Index schloss 0,2 Prozent tiefer bei 30.992 Punkten, während der S&P-500 um 0,4 Prozent nachgab. Für den Nasdaq-Composite ging es um 0,1 Prozent nach unten. Sowohl der Dow-Jones als auch der Nasdaq-Composite markierten im Verlauf neue Rekordstände. Fed-Präsident Jerome Powell sieht noch einen langen Weg für die USA, bis das Land wieder einen robusten Arbeitsmarkt hat. Bis zur maximalen Beschäftigung sei es noch weit, so der Notenbankpräsident. Dies könnte bedeuten, dass die Geldpolitik der Fed in absehbarer Zeit locker bleibt. Unter den Einzelaktien schlossen Tesla 1,1 Prozent tiefer. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat den Elektroautohersteller aufgefordert, rund 158.000 Fahrzeuge wegen Sicherheitsbedenken zurückzurufen. Blackrock sanken um 4,6 Prozent. Der Vermögensverwalter hat die Markterwartungen im vierten Quartal geschlagen. Aufgrund der zuletzt starken Kursentwicklung könnten Anleger Gewinne einstreichen, heisst es. Der Netzwerkausrüster Cisco kann Acacia Communications nach einer massiven Preiserhöhung doch noch übernehmen. Wie der Konzern mitteilte, hat er sich mit Acacia auf eine Übernahme für 115 US-Dollar geeinigt, was den Hersteller von Hochgeschwindigkeitsprodukten für kohärente Verbindungen mit rund 4,5 Milliarden US-Dollar bewertet.

Asien

Zum Wochenausklang dominieren an den Aktienmärkten in Ostasien und Australien die negativen Vorzeichen. Anfängliche Gewinne können damit nicht verteidigt werden. Bei den zuletzt gut gelaufenen Technologiewerten, sie gehören zu den Profiteuren der Coronavirus-Pandemie, würden vor dem Wochenende Gewinne mitgenommen, heisst es. Am kräftigsten fällt das Minus in Seoul aus, wo es für den Kospi um 1,5 Prozent abwärts geht. In Tokio reduziert sich der Nikkei-225 um 0,6 Prozent auf 28.527 Punkte.

Anleihen

Am Rentenmarkt fielen die Notierungen am Donnerstag wieder. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg deutlich um 4,3 Basispunkte auf 1,13 Prozent.

Analysen

SocGen hebt Allianz-Ziel auf 230 (220) EUR – Buy
MS senkt Geberit-Ziel auf 475 (479) CHF – Underweight
JPM erhöht Vinci-Ziel auf 97 (94) EUR – Overweight


Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

 
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