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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Morning News

Telefonica verkauft Funkmasten an American Tower

Top-Thema

Der Telekomkonzern Telefonica nimmt Milliarden mit dem Verkauf von Mobilfunkmasten in Europa ein. Für 7,7 Milliarden Euro wurden 30.722 Masten von der Infrastrukturtochter Telxius Telecom an die American Tower Corp verkauft, wie die Telefonica SA mitteilte. Die Transaktion umfasst demnach Masten in Europa und Lateinamerika. Der spanische Konzern rechnet mit einem Kapitalgewinn von rund 3,5 Milliarden Euro, der zur Schuldentilgung genutzt werden soll. Telxius Telecom ist mehrheitlich im Besitz von Telefonica, aber auch KKR und ein anderer Investor sitzen mit im Boot.


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Aktien Schweiz

Der schweizerische Aktienmarkt hat den Handel am Mittwoch mit einem leichten Minus beendet. Die Blicke der Anleger richteten sich auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Schweizer Regierung hat ihre Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verlängert und nochmals verschärft. Restaurants, Kultur- und Freizeitstätten sollen bis Ende Februar geschlossen bleiben. Geschäfte, die keine Güter des täglichen Bedarfs verkaufen, müssen schliessen, für öffentliche Versammlungen gelten zusätzliche Beschränkungen. Der SMI verlor 0,3 Prozent auf 10.847 Punkte. Tagessieger waren Alcon mit Aufschlägen von 2,7 Prozent. Wie aus einer Analysten-Präsentation ersichtlich wird, beabsichtigt der Augenheilkunde-Konzern, in diesem Jahr eine Dividende auszuschütten. Mit Givaudan war auch ein als defensiv geltender Werte gut gefragt. Für die Aktie des Aromen- und Duftstoffhersteller ging es um 1,0 Prozent nach oben. Das Index-Schwergewicht Nestle schloss kaum verändert. Gut lief es auch für Sika, nachdem das Unternehmen am Vortag erste Geschäftszahlen vorgelegt hatte. Die Aktie rückte 0,9 Prozent vor. Die Analysten von Jefferies haben ihr Kursziel für die Titel auf 300 Franken von zuvor 270 Franken angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt.

Aktien international

Europa

Nach einem Geschäft in enger Handelsspanne haben Europas Börsen am Mittwoch mit kleinen Aufschlägen geschlossen. Der DAX stieg um 0,1 Prozent auf 13.940 Punkte, der Euro-Stoxx-50 legte um 0,1 Prozent auf 3.617 Punkte zu. Carrefour haussierten mit Aufschlägen von 13,4 Prozent auf 17,54 Euro. Die kanadische Alimentation Couche-Tard (ATD) hatte Interesse an der französischen Hypermarche-Kette gezeigt und bot 20 Euro je Carrefour-Aktie. Beide Seiten bestätigten, sich in "freundlichen Gesprächen" zu befinden. Synergien zwischen beiden Unternehmen gebe es nicht, der Grund für das Interesse von ATD dürfte die geografische Diversifikation sein, meinte ein Händler. Selbst wenn es mit ATD nicht klappe, könnte die Diskussion über eine Fusion mit Casino (plus 3,9 Prozent) wieder aufkommen. Aktien von Just Eat Takeaway fielen in Amsterdam um 4,1 Prozent, nachdem der Zwischenbericht des Essensauslieferers nicht so gut angekommen war. Aufgrund höherer Investitionen dürfte der Gewinn unter Druck geraten. Das Unternehmen hatte bereits angekündigt, dass die hohen Investitionen fortgesetzt würden, der Gewinn von Marktanteilen habe Priorität vor einer Steigerung des bereinigten EBITDA. Die Aktie des Essenslieferers Delivery Hero im DAX fiel um 3,7 Prozent. Prosiebensat1 gaben um 5,9 Prozent nach. Der Finanzinvestor KKR soll sich von 11 Millionen Prosieben-Aktien getrennt haben. Das wären 4,7 Prozent des Grundkapitals. KKR hatte zuletzt einen Anteil von 6,6 Prozent an der Fernsehkette gemeldet.

USA

Die US-Börsen haben zur Wochenmitte moderate Aufschläge verbucht. Geprägt wurde der Handel jedoch erneut von Zurückhaltung. Der Dow-Jones-Index schloss nahezu unverändert bei 31.061 Punkten, während der S&P-500 um 0,2 Prozent zulegte. Für den Nasdaq-Composite ging es um 0,4 Prozent nach oben. Neben der sich aktuell verschärfenden Situation der Corona-Pandemie in den USA sorgt auch die politische Unsicherheit für etwas Zurückhaltung unter Investoren. Nach der Erstürmung des Kapitols haben erste republikanische Abgeordnete angekündigt, für ein Amtsenthebungsverfahren der Demokraten gegen den noch amtierenden Präsidenten Donald Trump zu stimmen. Zudem droht neue Gewalt bei der Amtseinführung des künftigen US-Präsidenten Joe Biden. Konjunkturseitig hat sich der Preisauftrieb in den USA im Dezember verstärkt – aber im erwarteten Rahmen, wie die Verbraucherpreise zeigen. Die Jahresteuerung erhöhte sich auf 1,4 Prozent, Volkswirte hatten mit einer Rate von 1,3 Prozent gerechnet. Unter den Einzelaktien stiegen Intel um 7,0 Prozent. Der Halbleiterkonzern geht davon aus, im Schlussquartal 2020 die eigene Prognose bei Umsatz und Ergebnis zu übertreffen. General Motors kletterten um 1,9 Prozent nach oben. Der Automobilhersteller stellte ein Elektrofahrzeug vor. Gamestop schossen um 57,4 Prozent nach oben. Hintergrund soll ein sogenannter Short-Squeez sein, heisst es von Marktteilnehmern. Dies ist der Fall, wenn Händler auf einen Preisanstieg bei einer Aktie reagieren, nachdem sie zuvor auf einen fallenden Kurs gesetzt hatten und Aktien in grosser Anzahl leerverkauft hatten.

Asien

Mit keiner klaren Tendenz zeigen sich am Donnerstag die Börsen in Ostasien und Australien. Während es in Tokio und Hongkong aufgrund erneuter Kursgewinne bei den Technologiewerten nach oben geht, geben die Kurse in Schanghai und Seoul leicht nach. Teilnehmer in Südkorea berichten von Positionsanpassungen im Vorfeld des kleinen Verfalltermins am Freitag.

Anleihen

Für etwas Entspannung sorgten die etwas gesunkenen Renditen am US-Rentenmarkt. Deren Anstieg auf den höchsten Stand seit Februar hatte den Aktienmarkt zuletzt belastet, da sie den Anlegern eine Alternative zu Aktien geboten haben. Auf Tagessicht sank die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen bei steigenden Notierungen um 4,3 Basispunkte auf 1,09 Prozent. Zuletzt hatten Fed-Vertreter verbal interveniert, indem sie Diskussionen über ein Zurückfahren der quantitativen Lockerungen für verfrüht erklärten. Das hatte die Rentennotierungen etwas gestützt und den siebentägigen Renditeanstieg gestoppt.

Analysen

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Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

 
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