DISCLAIMER

Our systems have detected that you are using a computer with an IP address located in the USA.
If you are currently not located in the USA, please click “Continue” in order to access our Website.

Local restrictions - provision of cross-border services

Swissquote Bank Ltd (“Swissquote”) is a bank licensed in Switzerland under the supervision of the Swiss Financial Market Supervisory Authority (FINMA). Swissquote is not authorized as a bank or broker by any US authority (such as the CFTC or SEC) neither is it authorized to disseminate offering and solicitation materials for offshore sales of securities and investment services, to make financial promotion or conduct investment or banking activity in the USA whatsoever.

This website may however contain information about services and products that may be considered by US authorities as an invitation or inducement to engage in investment activity having an effect in the USA.

By clicking “Continue”, you confirm that you have read and understood this legal information and that you access the website on your own initiative and without any solicitation from Swissquote.

Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Morning News

Eurosystem weicht bei PEPP leicht von EZB-Kapitalschlüssel ab

Top-Thema

Die Anleihekäufe des Eurosystems im Rahmen des Pandemiekaufprogramms PEPP weichen bisher weniger stark als erwartet vom Kapitalschlüssel der Europäischen Zentralbank (EZB) ab. Auffälligkeiten gab es aber bei Italien und Frankreich. Nach Mitteilung der EZB kauften alle Zentralbanken gemeinsam von März bis Mai Anleihen für 234,665 Milliarden Euro, darunter öffentliche Anleihen für 186,603 Milliarden Euro. Davon entfielen 37,365 Milliarden Euro (21,6 Prozent) auf öffentliche Anleihen Italiens, 23,575 Milliarden Euro (13,7 Prozent) auf Frankreich, 22,392 Milliarden Euro (13,0 Prozent) auf Spanien und 46,749 Milliarden Euro (27,1 Prozent) auf Deutschland. Die Ankäufe italienischer Staatsanleihen überstiegen damit den Anteil Italiens am eingezahlten EZB-Kapital (17,0 Prozent). Die Käufe spanischer Staatspapiere entsprachen dagegen ziemlich gut dem EZB-Kapitalanteil (12,0 Prozent) und gleiches gilt für den Ankauf deutscher Bundesanleihen (26,4 Prozent). Zu einer deutlichen Abweichung nach unten gegenüber dem EZB-Kapitalschlüssel kam es dagegen bei Frankreich, das einen Anteil am eingezahlten EZB-Kapital von 20,4 Prozent hat. Beobachter halten allerdings für möglich, dass es quasi zum Ausgleich zu einem verstärkten Ankauf von Finanzierungsinstrumenten französischer Unternehmen gekommen ist. Die EZB hatte kürzlich selbst darauf verwiesen, dass Frankreich das grösste Emissionvolumen bei Commercial Paper aufweist.

Aktien Schweiz

Der SMI gewann 1,4 Prozent auf 9.970 Punkte. Er rückte in Schlagweite auf die wichtige Marke von 10.000 Punkten vor. Das Tageshoch lag bei 9.979 Punkten. Der Schweizer Franken gab unterdessen zum Euro nach. Der Euro markierte dabei ein 19-Wochenhoch bei 1,0765 Franken. Stützend wirkten Hoffnungen auf Konjunkturprogramme und gelpolitische Stützungsmassnahmen. Gefragt waren vor allem zyklische Wert, allen voran Finanzwerte. So rückten an der Spitze des SMI Swiss Re um 7,3 Prozent vor. Auch Zurich Insurance und Swiss Life legten zu um 4,8 bzw. 4,5 Prozent. Credit Suisse und UBS verbuchten Aufschläge von 5,2 und 3,6 Prozent. Richemont stieg um 4,7 Prozent. Für die Papiere des Wettbewerbers Swatch ging es um 1,4 Prozent nach oben. Das Index-Schwergewicht Nestle gab 0,9 Prozent nach. Roche verbesserten sich indessen um 0,6 Prozent. Der Pharmakonzern hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für das Krebs-Medikament Tecentriq in Kombination mit Avastin für die Behandlung von Leberkrebs erhalten. Das Schlusslicht makierten Alcon mit einem Minus von 1,7 Prozent.

Aktien international

Europa

Der Kursaufschwung an den europäischen Aktienmärkten hat sich am Dienstag fortgesetzt. Der DAX gewann nach der Ruhepause vom Pfingstmontag mit Nachholbedarf 3,7 Prozent auf 12.021 Punkte. Damit schloss er erstmals seit dem 5. März wieder über der 12.000er Marke. Der Euro-Stoxx-50 notierte ebenfalls sehr fest: Auf das Plus vom Montag sattelte er weitere 2,4 Prozent drauf und beendete den Tag mit 3.151 Punkten. Damit verteidigte Europa die neue Spitzenposition in der globalen Börsen-Erholung nach dem Pandemie-Crash. Sie zeigte sich auch im Euro, der zeitweise fast 1,12 Dollar kostete und damit so viel wie seit Mitte März nicht mehr. Der Stoxx-Automobil-Index schoss um 3,8 Prozent nach oben. Daimler stiegen um 7,7 Prozent, BMW um 5,2 und VW um 5,7 Prozent. Bei den Zulieferern zogen Continental und Infineon um jeweils gut 4 Prozent an. Noch heftiger nach oben ging es mit den Branchentiteln in der zweiten und dritten Reihe: Hier gewannen Leoni über 10 Prozent, mit Dürr ging es um knapp 7 und mit Washtec um gut 8 Prozent nach oben.
Gefragt waren die zyklischen Stahlaktien. Outokumpu zogen um 5 Prozent an, Voestalpine um 4,9 Prozent und Arcelor um 4,3 Prozent.

USA

Die US-Börsen haben am Dienstag mit Gewinnen geschlossen. Zwar bewegten sich die Märkte in einem Umfeld festerer internationaler Vorgaben gestützt von weltweiten Lockerungen der Corona-Massnahmen und Stützungspaketen für die Wirtschaft, jedoch sorgten die andauernden teils gewaltsamen Massenproteste in den USA für Verunsicherung bei den Anlegern. Der Dow-Jones-Index stieg um 1,1 Prozent auf 25.743 Punkte, der S&P-500 legte um 0,8 Prozent zu, während der Nasdaq-Composite 0,6 Prozent höher schloss. Unter den Einzelwerten ging es für die Aktie von Dick's Sporting Goods um 3,7 Prozent nach oben. Das Unternehmen erwartet, die bisher noch geschlossenen Standorte in diesem und kommenden Quartal wieder zu eröffnen. Der Sportartikel-Händler hatte zuvor einen Quartalsverlust, begleitet von niedrigeren Umsätzen mitgeteilt.

Asien

Der Optimismus an den asiatischen Aktienmärkten hält an, auch wenn sich viele Marktteilnehmer die zuletzt sehr positive Börsenstimmung nicht schlüssig erklären können. Die Unruhen in den USA würden völlig ausgeblendet, heisst es beispielsweise. Volkswirte warnen derweil vor den Folgen der Proteste für das ohnehin schwache Konsumklima in den USA. Die Anleger setzten aber offensichtlich auf eine schnelle Konjunkturerholung - befeuert durch die Stimuli von Notenbanken und Regierungen, zumal global die Stillstände wegen der Coronaviruspandemie immer stärker überwunden werden.

Anleihen

Am US-Anleihemarkt ging die Nachfrage nach Staatsanleihen als vermeintlich sicherer Hafen etwas zurück. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg am Dienstag mit sinkenden Notierungen um 2,0 Basispunkte auf 0,68 Prozent.

Analysen

RBC erhöht Ziel Dt. Börse auf 141 (137) EUR - Sectorp.
Quirin senkt KPS-Ziel auf 6,80 (7,90) EUR - Hold
JPM erhöht Ziel Lafargeholcim auf 44 (43) CHF - Overw.
JPM erhöht CRH-Ziel auf 32 (29) EUR - Overweight


Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

 
Live chat