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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Morning News

Walmart übertrifft dank Online-Handel Erwartungen

Top-Thema

Die US-Handelskette Walmart hat im ersten Quartal mehr verdient und umgesetzt als erwartet. Das Nettoergebnis sei auf 3,99 Milliarden US-Dollar von 3,84 Milliarden gestiegen, teilte der Konzern mit. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 1,18 Dollar, während Analysten lediglich mit 1,12 Dollar gerechnet hatten. Der Umsatz kletterte auf 134,6 Milliarden von 123,9 Milliarden vor Jahresfrist. Flächenbereinigt stiegen die Umsätze um 10 Prozent und damit langsamer als erwartet. Das Online-Geschäft wuchs aber um 74 Prozent. Die Pandemie belastete Walmart mit knapp 900 Millionen Dollar. So zahlte das Unternehmen Boni an Partner, startete einen Schnell-Lieferservice und stellte 235.000 neue Mitarbeiter ein. Wegen der Corona-Krise verzichtet Walmart auf einen Ergebnisausblick auf das laufende Geschäftsjahr.

Aktien Schweiz

Nach dem klar positiven Wochenstart hat der schweizerische Aktienmarkt am Dienstag eine Pause eingelegt. Gewinnmitnahmen blieben aber aus, vielmehr traten die Kurse die meiste Zeit mehr oder weniger auf der Stelle, um kurz vor Handelsschluss noch knapp in positives Terrain vorzustossen. Der SMI gewann 0,2 Prozent auf 9.764 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 16 Kursgewinner und vier -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 67,49 (zuvor: 63,87) Millionen Aktien. Konjunkturzykliker waren in diesem Umfeld erneut gefragt. So stiegen ABB um 1,3 Prozent, Adecco um 0,6 Prozent und Geberit um 1,9 Prozent. Die als defensiv geltenden Nestle gewannen 0,3 Prozent. Unter den Pharmaschwergewichten hielten sich Novartis (plus 0,3 Prozent) recht gut. Roche verloren dagegen 0,9 Prozent, was Händler erneut mit Gewinnmitnahmen erklärten. Die Aktien des Luxusgüterkonzerns Richemont stiegen um 1,0 Prozent. Das Unternehmen hatte Anleihen im Volumen von 2 Milliarden Euro begeben, um sich für potenziell schwierige Zeiten mit zusätzlicher Liquidität zu wappnen. Das sei gut angekommen, hiess es aus dem Handel. Im Gefolge von Richemont legten Swatch um 1,4 Prozent zu. Geschäftszahlen der Bank Julius Bär wurden positiv aufgenommen. Der Kurs der Aktie stieg um 5,0 Prozent. Die Kostendisziplin zahle sich aus, kommentierten etwa die Analysten von Morgan Stanley die Zahlen.

Aktien international

Europa

Nach dem Rally-Schub vom Wochenauftakt hat sich an den europäischen Börsen am Dienstag keine einheitliche Tendenz durchgesetzt. Der DAX konnte mit einem Plus von gut 0,1 Prozent auf 11.075 Punkte die jüngsten Gewinne noch etwas ausbauen. Der Euro-Stoxx-50 fiel dagegen um 0,2 Prozent auf 2.907 Punkte, gedrückt vom Ende des Leerverkaufsverbots, das einige Länder während des März-Crashs verhängt hatten. So fiel der ATX in Wien um 4,3 Prozent, der Ibex in Madrid um 2,5 Prozent und der FTSE-Mib in Mailand um 2,1 Prozent. Die Analysten von Jefferies hatten eine Liste von 25 Aktien aus Italien, Frankreich, Spanien, Belgien und Österreich herausgestellt, die seit dem Inkrafttreten der Verbote Mitte März trotz fallender Gewinnerwartungen stark gestiegen sind. Auf der Liste enthalten sind Werte wie Voestalpine, die nun um 9,4 Prozent fielen, Valeo (minus 4,7 Prozent) und Renault (minus 10,8 Prozent). Aber auch Air France notierten mit einem Abschlag von 9 Prozent auffallend schwach, während die nicht betroffenen Aktien der British-Airways-Mutter IAG 8,2 Prozent gewannen. Bei den Sektoren setzten die Indizes der zuletzt besonders stark gestiegenen Aktien aus der Auto-, Bau- und Ölbranche nun deutlicher zurück. Am stärksten unter Druck stand aber der Sektorindex der Telekom-Aktien mit einem Minus von 2,6 Prozent. Grund für die Schwäche waren vor allem starke Kursverluste von Telecom Italia und Telefonica. Telecom Italia brachen um 8,6 Prozent ein, Telefonica um 9,4 Prozent. Mit Blick auf die Quartalszahlen von Telecom Italia hiess es, der operative Turnaround sei weiter in die Ferne gerückt. Auch der Ausblick für dieses Jahr sei nun mit Risiken behaftet. Thyssenkrupp stiegen dagegen um weitere 5,1 Prozent.

USA

Nach den kräftigen Kursgewinnen zu Wochenbeginn haben Anleger an den US-Börsen am Dienstag Gewinne mitgenommen. Betroffen waren vor allem zyklische Sektoren wie Energie und Finanzen, die am Montag den Markt angeführt hatten. Im späten Handel kam verstärkter Verkaufsdruck auf, als ein Medienbericht Zweifel an dem Corona-Impfstoffkandidaten des Pharmaherstellers Moderna schürte. Erste positive Studiendaten zu dem Impfstoff waren am Montag einer der Gründe für die Kursrally. Die Anhörung von US-Notenbankchef Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des US-Senats, die wegen der Corona-Krise in Form einer Videokonferenz stattfand, brachte nichts Neues. Der Fed-Chef bekräftigte, dass die Notenbank alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen werde, um die US-Wirtschaft durch die Corona-Krise zu steuern. Der Dow-Jones-Index verlor 1,6 Prozent auf 24.207 Punkte, der S&P-500 fiel um 1,1 Prozent, während der Nasdaq-Composite 0,5 Prozent abgab. Dabei wurden 1.232 (Montag: 2.647) Kursgewinner gesehen, denen 1.703 (331) -verlierer gegenüberstanden. Unverändert schlossen 69 (41) Titel. Für Home Depot ging es um rund 3 Prozent nach unten. Die US-Baumarktkette ist mit einem höheren Umsatz ins Jahr gestartet als erwartet, allerdings drückten die im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie gestiegenen Personalkosten den Gewinn unerwartet deutlich. Der Jahresausblick wurde wegen andauernder Unsicherheiten aufgrund der Pandemie zurückgezogen. Die Warenhauskette Kohl's hatte im ersten Quartal einen Umsatzeinbruch und einen Verlust verbucht. Die Aktie fiel um 7,7 Prozent.

Asien

Kein einheitlicher Trend schält sich an den Börsen in Ostasien am Mittwoch heraus. Im Laufe des Handels scheint sich aber eine leicht freundlichere Tendenz durchzusetzen. Übergeordnet herrscht eine gewisse Vorsicht, weil die lange Dauer der wirtschaftlichen Erholungsphase wieder in den Blick rückt. Die chinesische Zentralbank hatte keine Überraschung für die Anleger parat, denn die Leitzinsen blieben wie erwartet unverändert. Der wenig veränderte Hongkonger Markt wird von den starken Pharma-, Technologie- und Versicherungswerten angeführt.

Anleihen

Die am Montag geschmähten Staatsanleihen fanden nun wieder Käufer: Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sank mit steigenden Notierungen um 4 Basispunkte auf 0,69 Prozent.

Analysen

CS senkt Ziel Arcelormittal auf 21 (24) USD – Outperform
UBS senkt Gea-Ziel auf 27 (29) EUR – Neutral
IR senkt Richemont-Ziel auf 48 (74) CHF – Sell


Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

 
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