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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Morning News

Goldman Sachs verdient weniger – Gewinnerwartungen verfehlt

Top-Thema

Goldman Sachs hat im vierten Quartal vor allem wegen höherer Ausgaben deutlich weniger verdient und die Markterwartungen verfehlt. Unter dem Strich verdiente die US-Bank im Zeitraum von Oktober bis Dezember mit 1,92 Milliarden US-Dollar rund ein Viertel weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie belief sich laut Mitteilung auf 4,69 Dollar nach 6,04 Dollar im Vorjahr. Analysten hatten im Factset-Konsens mit 5,47 Dollar gerechnet. Die Einnahmen stiegen dagegen stärker als erwartet um 23 Prozent auf 9,96 Milliarden Dollar an. Analysten hatten hier nur 8,55 Milliarden Dollar erwartet. Während die Erlöse im Bereich Investmentbanking um 6 Prozent auf 2,06 Milliarden Dollar sanken, kletterten die Einnahmen im Bereich Anleihen, Währungen und Rohstoffe (FICC) spürbar um 63 Prozent auf 1,77 Milliarden Dollar.

Aktien Schweiz

Mit einem moderaten Plus hat der schweizerische Aktienmarkt zur Wochenmitte den Handel beendet. Nachdem der Index sich über weite Strecken wenig verändert gezeigt hatte, zog er am Nachmittag mit den neuen Rekordständen an der Wall Street leicht an. Der SMI gewann 0,1 Prozent auf 10.671 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich zwölf Kursverlierer und acht -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 50,41 (zuvor: 51,65) Millionen Aktien. Der jüngste Anstieg des Franken setzte sich fort, obwohl die USA mitgeteilt hatten, die Schweiz erneut auf die Beobachtungsliste jener Länder gesetzt zu haben, die der Währungsmanipulation verdächtigt werden. Die Verliererliste wurde im SMI von den Bankenwerten mit angeführt. Die vor Handelsstart an der Wall Street veröffentlichten Ergebnisse von Goldman Sachs und Bank of America für das vierte Quartal 2019 wurden als durchwachsen bezeichnet. Dies belastete den europäischen Bankensektor, der um 1,4 Prozent nachgab. Die UBS wird am kommenden Dienstag über den Verlauf des vierten Quartals informieren. Die Aktien der UBS fielen um 1,0 Prozent, die Titel der Credit Suisse gaben um 1,9 Prozent nach.

Aktien international

Europa

Die europäischen Aktienmärkte schlossen am Mittwoch etwas tiefer. Die neuen Rekordstände an der Wall Street gaben ihnen keinen positiven Impuls. Ein guter Ausblick von ASM International schob die Aktien um 8,6 Prozent nach oben. Der Amsterdamer Zulieferer der Chip-Industrie berichtete von guter Nachfrage aus der Branche. Der Investitionsbedarf der Technologie-Hersteller scheint grösser als erhofft zu sein, entsprechend lag der Auftragseingang höher. Die Analysten von Bryan Garnier erwarten wegen des besseren Umfeldes für das erste Quartal 2020 besonders starke Aufträge für das Unternehmen. Auch Persimmon zogen nach ihren Geschäftszahlen an, am Ende blieb noch ein kleines Plus von 0,4 Prozent übrig. Die Gewinnkennziffern haben die Erwartungen getroffen, wie ein Händler sagte. Der Umsatz des britischen Baukonzerns liege dagegen leicht über den Schätzungen. Mit Gewinnen reagierten die Aktien von Jeronimo Martins auf das Zahlenwerk des portugiesischen Handels- und Konsumgüter-Konzerns. Der Kurs legte um 3,7 Prozent zu. Der Lkw-Hersteller Traton (minus 1 Prozent) sieht sich nach der Absatzsteigerung 2019 um 4 Prozent auf dem richtigen Weg.

USA

Erhöhter Optimismus mit der Unterzeichnung des Phase-1-Abkommens zwischen den USA und China hat die Indizes an der Wall Street am Mittwoch auf neue Rekordstände geführt. Allerdings gaben diese im späten Handel den Grossteil ihrer Gewinne wieder ab. Es sei nach zwei Jahren Handelskonflikt eine Entspannung erzielt worden, hiess es. Doch es bleibe bei aller Erleichterung weiter Unsicherheit, hiess es. Der Dow-Jones-Index gewann 0,3 Prozent auf 29.030 Punkte und schloss damit erstmals über der Marke von 29.000 Punkten. Das neue Rekordhoch liegt bei 29.128 Punkten. Der S&P-500 verbesserte sich um 0,2 Prozent auf 3.289 Punkte und der Nasdaq-Composite stieg um 0,1 Prozent auf 9.259 Punkte. Den 1.534 (Dienstag: 1.678) Kursgewinnern an der NYSE standen 1.409 (1.251) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 74 (89) Aktien. Nach JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo am Dienstag hatten mit Goldman Sachs und der Bank of America zwei weitere US-Banken über den Verlauf des vierten Quartals 2019 berichtet. Die Aktien der Bank of America fielen um 1,8 Prozent, nachdem diese einen Gewinnrückgang verzeichnet hatte. U.S. Bancorp meldete den geringsten Quartalsgewinn seit zwei Jahren, was die Aktien um 2,9 Prozent drückte. Im Finanzsektor hat zudem der Vermögensverwalter Blackrock Geschäftszahlen vorgelegt. Das verwaltete Vermögen stieg im vergangenen Jahr erstmals über 7 Billionen Dollar. Die Aktie gewann 2,3 Prozent.

Asien

Der Handel an den asiatischen Börsen zeigt am Donnerstag keine Auffälligkeiten - die Indizes notieren in relativ engen Grenzen. Die Unterzeichnung des ersten Teilhandelsabkommens zwischen den USA und China am Vortag bewegte die Märkte kaum.

Anleihen

Die Aussicht auf eine Fortsetzung der Niedrigzinsphase stützte die US-Anleihenotierungen. Für die Rendite zehnjähriger Anleihen ging es um 3,1 Basispunkte auf 1,78 Prozent nach unten.

Analysen

UBS erhöht Commerzbank-Ziel auf 5,70 (5,00) EUR – Neutral
UBS erhöht Ziel Anglo American auf 2.000 (1.800) p – Sell
GS erhöht Safran auf Buy (Neutral) - Ziel 169 EUR


Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

 
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