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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Morning News

Saudi Aramco stellt Kapazität nach Angriff wohl früher wieder her

Top-Thema

Saudi Arabian Oil kann seine Produktionskapazitäten wohl früher als geplant wieder herstellen, nachdem eine seiner Ölanlagen bei einem Angriff im vergangenen Monat erheblich beschädigt wurde. Zudem bekräftigte CEO Amin Nasser, dass die Pläne für einen Börsengang des Ölkonzerns von den Angriffen nicht beeinflusst werden. Das staatliche Unternehmen will etwa 2 Prozent seiner Aktien an einer lokalen saudischen Börse Ende November oder Anfang Dezember platzieren. Der Ölkonzern war im vergangenen Monat gezwungen, die Hälfte der Ölproduktion vorübergehend einzustellen, nachdem eine Ölraffinerie und ein nahegelegenes Ölfeld von Raketen getroffen wurden. Nasser sagte auf einer Energiekonferenz in London, dass die Produktionskapazität bis November wieder 12 Millionen Barrel pro Tag erreichen werde. "In Anbetracht der bisherigen Fortschritte könnte dieses Ziel sogar übertroffen werden", so der CEO. Die Produktion soll in diesem Monat mit 9,9 Millionen Barrel pro Tag wieder auf dem Niveau vor den Angriffen liegen.

Aktien Schweiz

Der schweizerische Aktienmarkt hat am Mittwoch mit der Börsenentwicklung in Europa nicht Schritt gehalten. Zwar verbuchte die eidgenössische Börse knappe Aufschläge, doch mehr als eine Stabilisierung nach den Vortagesabschlägen sahen Händler darin nichtDer SMI gewann 0,3 Prozent auf 9.830 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 15 Kursgewinner und fünf -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 41,92 (zuvor: 50,85) Millionen Aktien. Mit einem Aufschlag von 1,7 Prozent führten Swatch das Tableau der Gewinner an. Damit erholte sich das Papier des Uhrenherstellers aber lediglich vom Vortagesminus. Mit einem Minus von 1,7 Prozent präsentierten sich Sika dagegen ganz am Ende und knüpften nahtlos an die Vortagesschwäche an. Zurich Insurance kletterten mit Unterstützung der Citigroup um 0,5 Prozent. Die Analysten hatten das Kursziel um 17 Prozent angehoben und ihre Kaufempfehlung bekräftigt. Citi geht von einer weiter guten Kursentwicklung aus. Unter den Nebenwerten verloren die Titel des Vermögensverwalters GAM 3,4 Prozent. Das Unternehmen hatte einen Bericht zurückgewiesen, wonach mit der italienischen Generali oder anderen Unternehmen Übernahme- bzw. Fusionsgespräche geführt wurden.

Aktien international

Europa

Die europäischen Aktienmärkte holten am Dienstag das Minus vom Vortag wieder auf. Die Verhandlungen fangen am Donnerstag an, damit besteht von dieser Seite für die kommenden Tage Schlagzeilenrisiko. Auf der anderen Seite belastet weiter die Befürchtung eines ungeregelten Brexits die Stimmung. Ein Brexit-Abkommen vor dem Austrittstermin 31. Oktober gilt mittlerweile als kaum noch machbar. In diesem Spannungsfeld schloss der DAX 1 Prozent höher bei 12.094 Zählern. Für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,9 Prozent auf 3.462 Zähler nach oben. Ein Blick auf die Sektoren zeigt, dass Zykliker mit den vermeintlich positiven Nachrichten vor den Handelsgesprächen gekauft wurden. So stellte der Sektor der Technologiewerte mit einem Plus von 1,4 Prozent den Gewinner, gefolgt von den Automobil-Werten. Die defensiven Sektoren der Versorger und Einzelhändler lagen dagegen im Minus. OMV verloren nach Vorlage des Zwischenbericht 1,3 Prozent.

USA

Nach den heftigen Vortagesverlusten haben die US-Börsen am Mittwoch wieder Boden gut gemacht. Nachdem das Klima zwischen China und den USA vor den ab Donnerstag beginnenden Handelsgesprächen zuletzt mit neuen US-Sanktionen immer frostiger geworden war, gab es nun wieder zarte Hoffnungsschimmer auf eine Annäherung. Der Dow-Jones-Index gewann 0,7 Prozent auf 26.346 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite kletterten um 0,9 bzw. 1,0 Prozent. Den 1.921 (Dienstag: 738) Kursgewinnern an der NYSE standen 995 (2.197) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 102 (101) Aktien. Der Aufschwung am Mittwoch komme dank der Hoffnung, dass es "diesmal anders ist" bei den Handelsgesprächen. Die Gespräche seien "umstritten, aber beide Seiten wissen ganz genau, dass etwas getan werden muss", sagte Marktstrategin Kim Forrest von Bokeh Capital Management. Die Aktien von Johnson & Johnson verloren 2 Prozent. Der Pharmahersteller war zur Zahlung von 8 Milliarden Dollar Schadensersatz in Philadelphia verurteilt worden. Die Apple-Aktie stieg um 1,2 Prozent. Die Analysten von Canacord Genuity hatten das Kursziel für die Titel erhöht und die Kaufempfehlung bekräftigt. Der Versorger PG&E hatte bestätigt, dass er wegen eines drohenden Sturms vorsichtshalber den Strom in Teilen Kaliforniens abschaltet. Die Aktie drehte 0.7 Prozent ins Plus, nachdem sie am Dienstag nach einer Vorwarnung des Unternehmens über 5 Prozent eingebüsst hatte.

Asien

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien werden am Donnerstag von Schlagzeilen zu den bevorstehenden US-chinesischen Handelsgesprächen hin und her getrieben. Anfänglich deutliche Rücksetzer haben sich stark reduziert, nachdem laut Medienberichten die US-Regierung Schritte in Richtung eines partiellen Deals machen will.

Anleihen

Das Interesse an sogenannten sicheren Häfen liess derweil nach. Sinkende Notierungen hievten die US-Zehnjahresrendite am Rentenmarkt um 4,5 Basispunkte auf 1,58 Prozent. Im Tagesverlauf stand eine Emission von 10-jährigen US-Schuldpapieren an. Diese könnte auch am Sekundärmarkt für Bewegung sorgen.

Analysen

IR erhöht Nordex-Ziel auf 11 (10) EUR – Hold
Dt. Bank erhöht Beiersdorf-Ziel auf 105 (104) EUR – Hold
Citi erhöht Ziel Zurich Insurance auf 423 CHF – Buy


Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

 
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