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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Morning News

Nissan nominiert China-Chef Makoto Uchida als neuen CEO

Top-Thema

Neuer CEO bei Nissan Motor wird Makoto Uchida, der bisherige China-Chef des japanischen Autoherstellers. Nissan bestätigte jetzt entsprechende Informationen aus Konzernkreisen. Die Personalentscheidung folgte einem monatelangen Auswahlprozess. Einige Board-Mitglieder hatten angesichts der Probleme im Unternehmen mit einem noch längeren Auswahlprozess gerechnet. Der Autokonzern leidet unter fallendem Absatz und rückläufigen Gewinnen. Überdies sind die Beziehungen zum Partner Renault angespannt. Im vergangenen September war Hiroto Saikawa als CEO von Nissan zurückgetreten und übergangsweise durch Yasuhiro Yamauchi ersetzt worden. Uchida galt als einer der Top-Kandidaten für den Führungsposten, weil er Erfahrung mit der Führung des wichtigsten Auslandsmarktes von Nissan vorweisen konnte. Chef für das operative Geschäft soll Ashwani Gupta werden, der aktuell die gleiche Position bei Allianz-Partner Mitsubishi Motors ausfüllt und davor bei Renault tätig war. Unter anderem war er für die Zusammenarbeit im Nutzfahrzeug- und SUV-Geschäft innerhalb der Hersteller-Allianz zuständig gewesen.

Aktien Schweiz

Die schweizerische Börse hat am Dienstag unter Druck gestanden. Der SMI verlor 1,1 Prozent auf 9.800 Punkte. Alle 20 SMI-Werte schlossen im Minus. Umgesetzt wurden 50,85 (zuvor: 43,2) Millionen Aktien. Unternehmensmeldungen spielten in den negativen Börsenumfeld kaum eine Rolle, es gab derer auch nicht viele. Adecco verloren 1,7 Prozent. Die Aktien von Personaldienstleistern standen in ganz Europa unter Druck. PageGroup und Robert Walters hatten mit Gewinnwarnungen aufgewartet. Novartis hatte von der US-Gesundheitsbehörde FDA grünes Licht für ihr Mittel Beovu zur Behandlung der feuchten Form der altersabhängigen Makuladegeneration erhalten. Der Pharmakonzern rechnet damit, dass in den USA bis 2020 mehr als 1,75 Millionen Menschen an der Krankheit erkranken könnten. Der Backwaren- und Lebensmittelkonzern Aryzta veröffentlichte Geschäftszahlen für 2018/19, die insgesamt wenig überzeugend ausfielen. Bemängelt wurde vor allem die maue Umsatzentwicklung. Der Kurs sackte um 5,2 Prozent ab. Noch ärger mit minus 10,9 Prozent erwischte es die Papiere des Automobilzulieferers Autoneum. Die Gesellschaft hatte vor einem schwachen zweiten Halbjahr gewarnt, der CEO muss gehen.

Aktien international

Europa

Europas Börsen haben am Dienstag niedriger geschlossen. Die Anleger hielten sich bedeckt vor den am Donnerstag beginnenden Handelsgesprächen zwischen den USA und China. Der DAX verlor 1,1 Prozent auf 11.970 Punkte, der Euro-Stoxx-50 schloss 1,1 Prozent tiefer bei 3.433 Zählern. Auch die Brexit-Nachrichten waren nicht dazu angetan, die Stimmung zu heben. Laut dem Fernsehsender BBC, der sich auf eine Quelle aus Downing Street 10 beruft, ist ein Brexit-Deal nach einem Telefonat zwischen Premier Boris Johnson und Bundeskanzlerin Angela Merkel praktisch unmöglich. Uniper fielen um 8,5 Prozent auf 27,44 Euro. Grund war die Einigung der Private-Equity-Besitzer mit dem Grossaktionär Fortum. Für die Aktien von Personaldienstleistern ging es nach mehreren Warnungen aus dem Sektor kräftig nach unten. PageGroup (minus 11,9 Prozent) hat eine Gewinnwarnung für das laufende Jahr abgegeben genauso wie Robert Walters (minus 5,5 Prozent). Die Warnungen stehen zwar auch im Zusammenhang mit den Brexit-Unsicherheiten, zogen aber grössere Kreise. Hays verloren im Gefolge 2,7 Prozent und Adecco 1,7 Prozent.

USA

Steigende Skepsis über ein Zustandekommen eines Handelsabkommens vor den anstehenden Verhandlungen zwischen den USA und China hat die Stimmung am Dienstag an der Wall Street gedrückt. US-Notenbankgouverneur Jerome Powell sorgte im späten Geschäft kurzzeitig für eine leichte Erholung, als er Pläne für eine Bilanzausweitung der US-Notenbank angekündigte. Der Dow-Jones-Index sank um 1,2 Prozent auf 26.164 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite büssten 1,6 bzw. 1,7 Prozent ein. Den 738 (Montag: 1.093) Kursgewinnern an der NYSE standen 2.197 (1.821) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 101 (125) Aktien. Das Augenmerk der Anleger galt dem Handelsdisput. "Es war ein hässlicher Tag für diejenigen, die nach friedlichen Lösungen im US-chinesischen Handelsstreit suchen", sagte Finanzanalyst Connor Campbell von Spreadex. In den USA gelistete Aktien chinesischer Unternehmen wie Alibaba oder Baidu litten unter den geplanten Einschränkungen für staatliche US-Pensionsfonds. Alibaba rutschten um 3,8 Prozent und Baidu um 1,9 Prozent ab. Die auch in den USA gehandelte Aktie von Qiagen stürzte um 20,7 Prozent ab, nachdem das niederländische Biotechnologie-Unternehmen seine Umsatzprognose für das dritte Quartal gesenkt hatte. Ausserdem trat der langjährige CEO Peer Schatz zurück. Domino's Pizza hatten nach einer gesenkten Prognose zunächst gehörig unter Druck gestanden, schlossen dann aber 4,7 Prozent fester. CFO Jeff Lawrence kündigte einen Aktienrückkauf über eine Milliarde Dollar an.

Asien

Nach unten geht es am Mittwoch mit den Aktienmärkten in Ostasien und Australien. Der Optimismus vom Vortag mit Blick auf die am Donnerstag beginnenden Handelsgespräche zwischen den USA und China ist verflogen. In Japan fällt der Nikkei um 0,6 Prozent auf 21.450 Punkte. Nach einer Achterbahnfahrt steht der Yen etwas höher als zum Handelsschluss des Vortags.

Anleihen

Da die aktuelle Gemengelage gegen grosse Fortschritte bei den US-chinesischen Verhandlungen sprach, setzten Anleger vorrangig auf Sicherheit. Staatsanleihen und Gold erfuhren regen Zulauf. Am Rentenmarkt sank die US-Zehnjahresrendite um 2,8 Basispunkte auf 1,53 Prozent - der Goldpreis stieg um 0,9 Prozent auf 1.506 Dollar.

Analysen

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Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

 
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