DISCLAIMER

Our systems have detected that you are using a computer with an IP address located in the USA.
If you are currently not located in the USA, please click “Continue” in order to access our Website.

Local restrictions - provision of cross-border services

Swissquote Bank Ltd (“Swissquote”) is a bank licensed in Switzerland under the supervision of the Swiss Financial Market Supervisory Authority (FINMA). Swissquote is not authorized as a bank or broker by any US authority (such as the CFTC or SEC) neither is it authorized to disseminate offering and solicitation materials for offshore sales of securities and investment services, to make financial promotion or conduct investment or banking activity in the USA whatsoever.

This website may however contain information about services and products that may be considered by US authorities as an invitation or inducement to engage in investment activity having an effect in the USA.

By clicking “Continue”, you confirm that you have read and understood this legal information and that you access the website on your own initiative and without any solicitation from Swissquote.

Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Morning News

Sicherheit von 5G-Netzen: USA drohen Deutschland wegen Huawei

Top-Thema

Die Trump-Administration verstärkt in der Causa Huawei den Druck auf die Bundesregierung. Die US-Regierung würde die Informationen, die sie mit deutschen Sicherheitsbehörden teilt, einschränken, solle Berlin der Huawei Technologies Co die Teilnahme am Aufbau des Mobilfunknetzes der nächsten Generation erlauben. In einem Brief vom Freitag, in den das Wall Street Journal Einblick hatte, schrieb der US-Botschafter in Deutschland, Richard A. Grenell, an den deutschen Wirtschaftsminister, dass die USA nicht in der Lage sein würden, den Nachrichten- und Informationsaustausch auf ihrem derzeitigen Niveau zu halten, wenn Deutschland Huawei oder anderen chinesischen Anbietern erlaubte, sich am Aufbau des 5G-Netzwerks des Landes zu beteiligen. Dies ist das erste Mal, dass die USA ihre Verbündeten ausdrücklich davor warnen, dass die Weigerung, Huawei auszuschliessen, Folgen für die Sicherheitszusammenarbeit dieser Länder mit Washington haben könnte. Europäische Sicherheitsbehörden haben sich beispielsweise im Kampf gegen den Terrorismus stark auf US-Geheimdienste verlassen.

Aktien Schweiz

Angeführt von den Kursgewinnen bei den Bankenwerten hat der Schweizer Aktienmarkt den Handel am Montag mit einem Plus beendet. Der SMI gewann 0,8 Prozent auf 9.341 Punkte. Mit den Spekulationen um einen Zusammenschluss von Commerzbank und Deutscher Bank verstärkten sich die Erwartungen an eine Konsolidierung im europäischen Banken-Sektor. Credit Suisse waren mit einem Aufschlag von 1,9 Prozent Spitzenreiter im SMI, UBS legten um 1,7 Prozent zu und Julius Bär um 1,4 Prozent. Insgesamt herrschte vor der neuerlichen Brexit-Abstimmung in London Zurückhaltung. Es wird erwartet, dass das britische Unterhaus den Brexit-Deal von Premierministerin Theresa May mit der EU am Dienstag erneut ablehnt. Bei einer Ablehnung dürfte es noch in der laufenden Woche zu weiteren Abstimmungen kommen, an deren Ende mutmasslich eine Verschiebung des Brexit-Datums beschlossen werden dürfte. Ohne Einigung scheidet das Land am 29. März aus der EU aus. Die Swisscom-Aktie stieg um 0,2 Prozent. Die Deutsche Börse, Swisscom sowie das Finanztechnologieunternehmen Sygnum sind eine strategische Partnerschaft im Bereich Digital Assets eingegangen. Ziel der Zusammenarbeit ist der Aufbau einer vertrauenswürdigen Finanzmarktinfrastruktur für digitale Vermögenswerte, die den regulatorischen Anforderungen entspricht. Für die Roche-Aktie ging es um 0,5 Prozent nach oben. US-Gesundheitsbehörde FDA hat das Krebsmittel Tecentriq von Roche in Kombination mit einer Chemotherapie mit Abraxane in einem beschleunigten Verfahren zugelassen.

Aktien international

Europa

An den europäischen Aktienmärkten sind die Kurse am Montag wieder gestiegen. Der DAX zog um 0,7 Prozent auf 11.543 Punkte an, und der Euro-Stoxx-50 legte um 0,6 Prozent zu. Die Umsätze waren allerdings sehr niedrig. Etwas gestützt wurde die Stimmung zwar von der Hoffnung auf eine Einigung im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit, gebremst wurde sie aber von der Erwartung, das britische Unterhaus werde den Brexit-Deal von Premierministerin May mit der EU am Dienstag erneut ablehnen. Am deutschen Aktienmarkt stiegen Wirecard um 7,7 Prozent auf 133,35 Euro. Händler verwiesen darauf, dass Goldman Sachs die Beteiligung an dem Bezahldienstleister wieder erhöht hat, nachdem sie zwischenzeitlich im Zuge von Vorwürfen über dubiose Bilanzierungspraktiken in Asien reduziert worden war. Der Stoxx-Banken-Index legte um 1,5 Prozent zu. Mit den andauernden Spekulationen um ein Zusammengehen zogen Deutsche Bank um 5 Prozent und Commerzbank um 7,1 Prozent an. In Europa stiegen Societe Generale um 4,2 Prozent und Unicredit um 2,6 Prozent. "Europa hat zu viele Banken", sagte ein Händler. Nun frage sich der Markt bereits, wer nach einer möglichen Fusion zwischen Deutscher Bank und Commerzbank der nächste wäre.

USA

Mit kräftigen Aufschlägen hat die Wall Street den Handel am Montag beendet. Der Dow-Jones-Index hinkte der positiven Entwicklung allerdings hinterher, belastet vom deutlichen Minus der Boeing-Aktie. Diese brach nach dem neuerlichen Absturz einer Maschine vom Typ 737-MAX um 5,3 Prozent ein. Das hinterliess auch Spuren im Dow-Jones-Index, in dem Boeing die mit Abstand am schwersten gewichtete Aktie ist. Dagegen stiegen die Technologiewerte mit einer milliardenschweren Übernahme im Sektor. Zudem haben die US-Einzelhandelsumsätze im Januar leicht zugelegt, während Analysten hier mit einer Stagnation gerechnet hatten. Positive Impulse kamen auch von der Zinsseite, denn US-Notenbankpräsident Jerome Powell hat am Wochenende erneut davon gesprochen, dass die Notenbanker bei weiteren Zinserhöhungen geduldig agieren könnten. Daneben stützen Stimmen von den US-chinesischen Handelsgesprächen, die auf weitere Annäherungen hindeuten. Der Dow-Jones-Index gewann 0,8 Prozent auf 25.651 Punkte, nachdem er kurz nach der Eröffnung bis auf 25.208 Punkte abgerutscht war. Der S&P-500 legte um 1,5 Prozent auf 2.783 Punkte zu und der Nasdaq-Composite gewann 2,0 Prozent auf 7.558 Punkte.

Asien

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen sich am Dienstag mehrheitlich mit Gewinnen. Die Börsen folgen damit den guten Vorgaben der Wall Street. In den USA sorgten die taubenhaften Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell vom Wochenende für positive Impulse. In Tokio gewinnt der Nikkei-225-Index rund 1,9 Prozent auf 21.527 Punkte. Rückenwind erhält der Index vom schwächeren Yen. Der Dollar kostet aktuell 111,32 Yen.

Anleihen

Die US-Staatsanleihen konnten die Gewinne aus der Vorwoche behaupten. Hier stützten weiter die Sorgen um die globale Konjunkturentwicklung, hiess es. Die Rendite der zehnjährigen Papiere stieg um 1 Basispunkt auf 2,64 Prozent.

Analysen

CS erhöht Danone-Ziel auf 76 (74) EUR - Outperform
Berenberg senkt MBB-Ziel auf 90 (101) EUR - Buy
UBS erhöht Ericsson-Ziel auf 85 (72) SEK - Neutral
Nomura erhöht Facebook auf Buy (Neutral) - Ziel 215 (172) USD


Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

 
Live chat