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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Morning News

Michelin bekommt 2018 Gegenwind zu spüren

Top-Thema

Der französische Reifenhersteller Michelin hat im vergangenen Jahr wegen der Konjunkturabkühlung und ungünstiger Wechselkurse etwas weniger verdient. Der Nachsteuergewinn fiel auf 1,66 von 1,69 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Den Umsatz steigerten die Franzosen auf 22,03 von 21,96 Milliarden Euro. Alleine die Wechselkurseffekte belasteten das Ergebnis mit 271 Millionen Euro. Analysten hatten Michelin mit 1,72 Milliarden Euro einen höheren Gewinn zugetraut. Die Umsatzprognose von 21,75 Milliarden Euro übertraf der Reifenhersteller aber. Trotz des Gewinnrückgangs will Michelin die Dividende für 2018 auf 3,70 Euro je Aktie erhöhen. Für 2017 hatte das Unternehmen 3,55 Euro gezahlt. Das 2018 nahezu stagnierte operative Ergebnis vor Sondereffekten soll im laufenden Jahr wieder steigen, wie der scheidende Konzernchef Jean-Dominique Senard sagte. Der Manager war zum neuen Chef des Autobauers Renault berufen worden, da der bisherige Unternehmens-Boss Carlos Ghosn seit Monaten in japanischer Untersuchungshaft sitzt. Ihm werden Verstöße gegen Börsenauflagen vorgeworfen.

Aktien Schweiz

Nach zwei Sitzungen mit Abgaben hat sich die schweizerische Börse am Montag auf Erholungskurs gezeigt. Der Brexit hat indes zumindest aus schweizerischer Sicht etwas an Schrecken verloren, denn Grossbritannien und die Schweiz haben sich auf ein bilaterales Handelsabkommen für die Zeit nach dem Brexit geeinigt. Der SMI gewann 0,7 Prozent auf 9.069 Punkte. Unter den Einzelwerten erholten sich Julius Bär um weitere 2,7 Prozent und führten das SMI-Tableau an. Hinter Julius Bär folgten SGS, Sika, Geberit und Adecco auf den weiteren Plätzen mit Aufschlägen von bis zu 2,1 Prozent. Die defensiven Schwergewichte hinkten der Entwicklung diesmal hinterher. Roche hielten sich mit einem Plus von 0,7 Prozent noch vergleichsweise gut. Der Pharmakonzern hatte 2018 in Deutschland vor allem dank hoher Nachfrage nach neuen Medikamenten den Umsatz im Pharmageschäft in etwa auf Vorjahresniveau halten und die Patentabläufe umsatzstarker Medikamente kompensieren können. Bei den Nebenwerten haussierten Kuros dank eines Liefervertrags des Biotechnologieunternehmens mit dem US-Unternehmen Seaspine um 17,8 Prozent. Dagegen brachen Airopack Technology um 61,7 Prozent ein. Der strauchelnde Verpackungsanbieter erhielt keine Refinanzierung für den Gesamtkonzern von wichtigen Kreditgebern mehr. Nur die operativen Töchter durften auf frisches Geld hoffen.

Aktien international

Europa

Nach dem kräftigen Rücksetzer am Donnerstag und Freitag der Vorwoche haben die europäischen Börsen einen Teil der Verluste am Montag wieder aufgeholt. Von Überzeugung bei den Käufen konnte aber keine Rede sein angesichts der weiterhin sehr hohen wirtschaftlichen und politischen Risiken. Der DAX gewann 1 Prozent auf 11.015 Punkte und schloss damit knapp über der Marke von 11.000. Der Euro-Stoxx-50 legte um 1 Prozent auf 3.166 Punkte zu. Für die Aktien der Deutschen Post ging es um 2,5 Prozent nach oben. Kurstreiber war ein Bericht über ein mutmasslich höheres Briefporto. Wirecard erholten sich um 6,6 Prozent und waren damit DAX-Gewinner.

USA

An der Wall Street haben Anleger am Montag mit gedämpfter Hoffnung und abwartender Haltung Richtung Peking geblickt. Der Dow-Jones-Index verlor 0,2 Prozent auf 25.053 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite rückten um jeweils 0,1 Prozent vor. Boeing sanken um 0,2 Prozent und zeigten sich damit kaum berührt von Meldungen, wonach geplante Sicherheits-Updates für die Boeing 737 MAX offenbar länger als geplant auf sich warten lassen. Morgan Stanley übernahm die kanadische Solium Capital in einer 900 Millionen Dollar schweren Transaktion. Die Titel der Grossbank ermässigten sich um 1,5 Prozent. Die Aktien des Biopharmaunternehmens Proteostasis Therapeutics haussierten um 21,8 Prozent. Der Vermögensverwalter BlackRock hatte sich mit 5,9 Prozent an der Gesellschaft beteiligt.

Asien

Mit Aufschlägen zeigen sich die Aktienmärkte in Ostasien am Dienstag. Die Hoffnung auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China treibt dabei die Kurse an. Ab Donnerstag soll erneut auf Ministerebene versucht werden, zu einer Lösung zu kommen. Für Rückenwind sorgt, dass es im US-Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern zu einer "grundsätzlichen Einigung" gekommen sein soll.

Anleihen

Am US-Rentenmarkt konsolidierte der Markt die Aufschläge der vergangenen vier Sitzungen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg im Gegenzug um 2,0 Basispunkte auf 2,65 Prozent. Einige Marktteilnehmer sprachen angesichts der neuen Gespräche auch von einem etwas gestiegenen Optimismus im Handelskonflikt.

Analysen

UBS erhöht Ziel Zurich Insurance auf 315 (307) CHF - Neutral
IR erhöht Ceconomy-Ziel auf 3,50 (2,80) EUR - Verkaufen
IR senkt Osram-Ziel auf 36 (40) EUR - Halten
HSBC erhöht Sanofi-Ziel auf 82 (72) EUR - Halten


Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

 
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