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by Swissquote Analysts
Morning News

Theresa May will mehr Zeit für Brexit-Verhandlungen

Top-Thema

Die britische Regierung versucht vom Parlament in London mehr Zeit für Brexit-Nachverhandlungen mit der EU zu gewinnen. In einem Interview mit der BBC warb der Minister für Wohnungsbau, James Brokenshire, am Wochenende dafür, eine neuerliche Abstimmung im Unterhaus über die Modalitäten des Brexit bis zum 27. Februar hinauszuzögern, falls Premierministerin Theresa May nicht schon vorher die gewünschten Zugeständnisse in Brüssel aushandeln könne. Nach bisheriger Planung soll das Unterhaus schon am 14. Februar erneut über mehrere Brexit-Optionen abstimmen. Eine Mehrheit für den bereits ausgehandelten Brexit-Vertrag in Brüssel ist dabei aber nicht in Sicht – ebenso wenig wie die Zustimmung der EU zu den von London gewünschten Änderungen. Heute sollen dazu in Brüssel weitere Gespräche geführt werden. Brokenshire empfahl nun den späteren Abstimmungstermin, um noch mehr Zeit für Verhandlungen zu bekommen. Ziel sei es, eine parlamentarische Mehrheit für ein Abkommen zu finden. Unterdessen ist die von Rechtspopulist Nigel Farage unterstützte Brexit Party von den Behörden offiziell anerkannt worden. Sollte der für Ende März geplante EU-Austritt Großbritanniens verschoben werden, könnte die Brexit Party damit eventuell bei den Europawahlen im Mai antreten.

Aktien Schweiz

Mit moderaten Abgaben hat die Börse in der Schweiz den Freitag beendet. Der US-chinesische Handelsstreit drückte auf die Kurse, denn es zeichnete sich zuletzt kein Durchbruch bei den Verhandlungen ab. Als einen kleinen Lichtblick bezeichneten Händler Meldungen, wonach die USA nach dem 1. März die bestehenden Zölle auf chinesische Importe zunächst bei 10 Prozent belassen und nicht wie vielfach angedroht auf 25 Prozent anheben wollen. Daneben lastete die Sorge um die weltweite Konjunktur, nachdem es in jüngster Zeit einige enttäuschende Daten gegeben hatte. Einige Experten sahen bereits eine Rezession heraufziehen. Der SMI verlor 0,4 Prozent auf 9.003 Punkte, nachdem er im Tagesverlauf bereits unter die 9.000-Punkte-Marke gefallen war. In der Aktie von Julius Bär wurden Gewinne mitgenommen, nachdem sie drei Tage in Folge kräftig zugelegt hatte. Sie verlor nun 3 Prozent. Auch die anderen Bankenwerte standen unter Druck. So fielen Credit Suisse um 2,1 Prozent und UBS um 1,1 Prozent. ABB gaben 1,6 Prozent ab und Lafargeholcim 1,7 Prozent. Auch die Luxusgüterwerte Richemont (-1,8 Prozent) und Swatch (-1,4 Prozent) wurden wieder gegeben. Dagegen schnitten die defensiven Schwergewichte wieder relativ gut ab. Nestle gaben 0,1 Prozent ab, Novartis stiegen um 0,1 Prozent und Roche gewannen 0,7 Prozent.

Aktien international

Europa

Europas Börsen sind wieder voll im Krisenmodus. Der DAX verlor am Freitag 1,0 Prozent auf 10.907 Punkte und schloss damit klar unter der wichtigen Unterstützung bei 11.000. Der Euro-Stoxx-50 hielt sich mit Abgaben von 0,5 Prozent auf 3.136 besser. Belastend wirkten vor allem Wachstumssorgen: Schwache Auftragseingänge in Deutschland, enttäuschende Produktionsdaten aus Europa und gesenkte Wachstumsaussichten durch die EU liessen Rezessionsszenarien immer wahrscheinlicher erscheinen. Derweil hat der US-chinesische Handelsstreit Spuren in den Bilanzen der europäischen Unternehmen hinterlassen. Die Nachrichtenlage im Autosektor war weiter völlig am Boden: Nach Fiat Chrysler und Subaru hat sich der Zulieferer Leoni sehr negativ geäussert. Im vierten Quartal war der operative Gewinn eingebrochen. Das Unternehmen senkte dazu den Ausblick, kappte die Mittelfristziele und liess auch die Dividende ausfallen. Entsprechend deutlich fiel die Marktreaktion aus. Der Leoni-Kurs stürzte um 32,1 Prozent ab. Die Kurse der französischen Zulieferer Valeo und Faurecia verloren 5,3 bzw 4,4 Prozent. Continental gaben 2,7 Prozent nach, während es für BMW 2,4 Prozent nach unten ging. Daimler gaben 2,5 Prozent nach und Aumann 10,3 Prozent.

USA

Das Geschäft an der Wall Street ist am Freitag verhalten verlaufen. Nach deutlichen Verlusten im frühen Geschäft erholten sich die Indizes aber von ihren Tagestiefs und drehten teilweise noch leicht ins Plus. Der Dow-Jones-Index war nur vorübergehend unter die 200-Tagelinie gefallen.. Der Dow-Jones-Index verlor 0,3 Prozent auf 25.106 Punkte. Für den S&P-500 ging es dagegen um 0,1 Prozent auf 2.708 Punkte nach oben. Der Nasdaq-Composite gewann 0,1 Prozent auf 7.298 Punkte. Hasbro fielen um 0,9 Prozent. Der Spielwarenhersteller hat im Weihnachtsquartal bei Umsatz und Gewinn die Markterwartungen verfehlt. Als Grund nannte der Konzern die Insolvenz von Toys 'R' Us und das sich verändernde Einzelhandelsumfeld. Die Wettbewerbertitel von Mattel sprangen dagegen um 23 Prozent nach oben, nachdem der Spielwarenanbieter überraschend die Rückkehr in die Gewinnzone im vierten Quartal vermeldet hat.

Asien

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen sich zu Wochenanfang mit einer uneinheitlichen Tendenz. Während es an den chinesischen Handelsplätzen nach der Feiertagspause oben geht, gab die Börse in Sydney etwas nach. Geprägt wird der Handel von Zurückhaltung, da sich im Handelsstreit zwischen China und den USA weiter keine schnelle Lösung abzeichnet.

Anleihen

In dem vorsichtigen Finanzmarktumfeld blieben US-Rentenpapiere gesucht. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fiel um weitere 2,5 Basispunkte auf 2,63 Prozent. Ein Analyst der Societe Generale sieht die Renditen weiter sinken. Er schliesst selbst negative Renditen nicht mehr aus, sollten die USA in die Rezession fallen.

Analysen

Warburg senkt Ziel Heidelberger Druck auf 2,80 (3) EUR - Buy
HSBC erhöht Ferrari-Ziel auf 130 (125) EUR - Buy
CFRA senkt Sanofi-Ziel auf 85 (87) EUR - Buy
Deutsche Bank erhöht Compugroup-Ziel auf 63 (62) EUR/Buy


Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

 
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