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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Morning News

Fiat Chrysler Automobiles erhöht Umsatz und Gewinn

Top-Thema

Die Fiat Chrysler Automobiles NV hat im vergangenen Jahr hat dank einer positiven Preisentwicklung und höheren Verkäufen Umsatz und Gewinn erhöht. Im laufenden Jahr will der Konzern beim operativen Ergebnis zulegen. Der freie Cashflow 2019 werde aber unter dem des Vorjahres liegen. Der Grund sind nach Angabe des Konzerns höhere Investitionen sowie die Belastung für geschätzte Kosten im Zusammenhang mit der US-Diesel-Problematik. Im Jahr 2018 wies Fiat Chrysler Automobiles einen Umsatz aus dem fortgeführten Geschäft von 110,41 Milliarden Euro aus, ein Plus von 4 Prozent. Das bereinigte EBIT aus fortgeführtem Geschäft erhöhte sich um 2 Prozent auf 6,78 Milliarden Euro und das Nettoergebnis legte um 1 Prozent auf 3,33 Milliarden Euro zu. Bei diesen Kennziffern rechnet Fiat Chrysler Automobiles den Bereich Magneti Marelli aus den Geschäftsergebnissen bereits heraus. Fiat Chrysler hatte Ende Oktober vergangenen Jahres angekündigt, sein Komponentengeschäft nach Asien zu verkaufen. Die zum Finanzinvestor KKR gehörende japanische Calsonic Kansei wird neuer Eigentümer der Magneti Marelli SpA. Der italienische Autozulieferer wird bei der Transaktion mit 6,2 Milliarden Euro bewertet. Magneti Marelli beliefert Fiat Chrysler und andere globale Fahrzeughersteller mit Komponenten wie Kfz-Elektronik und Beleuchtung sowie Motor, Fahrwerk und Auspuffanlagen. Die Veräusserung des Geschäfts ist die erste grössere Massnahme des neuen Fiat-Chrysler-Chefs Mike Manley. Am Donnerstag erklärte Fiat Chrysler, die Transaktion solle planmässig im zweiten Quartal dieses Jahres abgeschlossen werden.

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Aktien Schweiz

Mit Verlusten hat der Aktienmarkt in der Schweiz am Donnerstag auf neue Wachstumssorgen reagiert. Insbesondere aus Europa kamen beunruhigende Nachrichten. Der SMI verlor 1,2 Prozent auf 9.036 Punkte. Für Zurich Insurance ging es gegen den Trend 0,6 Prozent nach oben. Die Zahlen wurden am Markt als sehr gut bezeichnet. Vor allem der Gewinn sei deutlich besser als erwartet gestiegen dank einer günstigeren Schaden-Kosten-Quote. Die ohnehin sehr hohe Dividende soll weiter erhöht werden und treibt die Dividendenrendite in Richtung 6 Prozent. Dagegen gerieten Swisscom nach Zahlenausweis unter Druck. Vor allem an dem vorsichtigen Ausblick störten sich die Teilnehmer. Für die Aktie ging es um 4 Prozent nach unten. Die Aktie von Julius Bär setzte ihre Erholung fort und gewann weitere 1,6 Prozent. Die Titel waren im Vorfeld des Jahresberichts und am Tag der Veröffentlichung unter Druck geraten, haben aber die damals aufgelaufenen Verluste wieder aufgeholt. Im übrigen waren Finanzwerte nicht gefragt. UBS und Credit Suisse verloren jeweils über 2 Prozent. Auch Zykliker standen mit den Konjunktursorgen unter Druck. So verloren etwa Lafargeholcim 2,5 Prozent und Swatch 3 Prozent.

Aktien international

Europa

Die Börsen in Europa sind am Donnerstag auf Talfahrt gegangen. Dafür gab es mindestens drei Gründe: Zum einen die laufende Berichtssaison, die zeigte, dass der US-chinesische Handelsstreit bereits im vierten Quartal deutliche Bremsspuren in den Bilanzen der Unternehmen hinterlassen hat. Zum anderen gab es enttäuschende Konjunkturnachrichten. Für Italien zeichnete sich eine Stagnation beim Wirtschaftswachstum 2019 ab. So hat die EU-Kommission die Wachstumsprognose auf 0,2 nach zuvor 1,2 Prozent für das laufende Jahr massiv zusammengestrichen. Aber auch für Deutschland sowie den Euroraum wurde die BIP-Prognose deutlicher gesenkt. Am Kapitalmarkt sprang in der Folge die Rendite der zehnjährigen italienischen Anleihen um 12 Basispunkte nach oben - hier forderten die Anleger eine höhere Risikoprämie. Zu den Negativschlagzeilen gesellten sich zudem eine gesenkte Wachstumsprognose der Bank of England sowie enttäuschende Produktionsdaten aus Deutschland im Dezember.

USA

Der Donnerstag ist an der Wall Street ein Tag ohne Kaufgründe gewesen. Vor allem lastete die Sorge um den endlos schwelenden Handelskonflikt zwischen Amerika und China. Gab es hier noch kürzlich vage Hoffnungen, teilte US-Präsidentenberater Larry Kudlow nun mit, dass eine "erhebliche Distanz" zwischen den Vorstellungen beider Länder gegeben sei. Zudem hiess es, US-Präsident Donald Trump werde seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping wohl vorerst nicht treffen. Der Dow-Jones-Index verlor 0,9 Prozent auf 25.170 Punkte. Für den S&P-500 ging es um 0,9 Prozent auf 2.706 Punkte nach unten. Der Nasdaq-Composite fiel um 1,2 Prozent auf 7.288 Punkte. Der Umsatz stieg auf 943 (Mittwoch: 792) Millionen Aktien. Dabei standen sich an der Nyse 922( 1.184) Kursgewinner und 2.024 (1.769) -verlierer gegenüber, während 97 (100) Titel unverändert schlossen. Auch an den Sektoren zeigte sich die Vorsicht der Anleger. Denn am besten schnitten noch die defensiven Branchen ab, wie etwa Versorger (+1 Prozent) oder Lebensmittel (-0,2 Prozent). Abverkauft wurden Halbleiter (-2,7 Prozent) und Energie (-2,4 Prozent).

Asien

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen sich zum Ende der Woche auf breiter Front mit Abgaben. Sie folgen damit den negativen Vorgaben von der Wall Street. Sorgen bereiten insbesondere die andauernden Handelsquerelen zwischen China und den USA.

Anleihen

Das schwache Umfeld für risikoreiche Anlagen trieb Investoren in die Arme des vermeintlich sicheren Rentenhafens. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen verlor 3,9 Basispunkte auf 2,66 Prozent. Auch in Europa stiegen die Notierungen von kerneuropäischen Staaten, italienische sanken dagegen.

Analysen

CS senkt Ziel BNP Paribas auf 48 (50) EUR – Neutral
IR senkt Vinci-Ziel auf 92 (97) EUR – Buy
CS erhöht ING-Ziel auf 12 (11,50) EUR – Neutral

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

 
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