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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Morning News

Ford streicht viele Stellen im verlustreichen Europageschäft

Top-Thema

Die Ford Motor Co reagierte mit einem Umbau ihres Europageschäfts auf das widriger werdende Umfeld für Autobauer. Geplant ist auch ein Abbau von Stellen, der in die Tausende gehen könnte. Mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern führt der Konzern nach eigenen Angaben bereits Gespräche. "Wir ergreifen entschlossene Massnahmen, um das Ford-Geschäft in Europa zu verändern", sagte der für das Europageschäft zuständige Manager Steven Armstrong am Donnerstag. Strukturelle Kostenverbesserungen sollen durch den Abbau von überschüssigem Personal in allen Funktionen unterstützt werden, hiess es weiter. Zahlen zum geplanten Stellenabbau wurden nicht genannt. In der sich schnell wandelnden Autowelt hat Ford-CEO Jim Hackett umfassende Sparmassnahmen angekündigt. Im Oktober hatte das Unternehmen die Mitarbeiter über eine globale Reorganisation informiert und bereits vor dem Jobabbau gewarnt. Ford plant den weiteren Angaben zufolge auch eine grundlegende Neugestaltung des Fahrzeugportfolios mit einer Erweiterung des Angebots und der Volumina in den profitabelsten Wachstumssegmenten. Für das dritte Quartal hatte Ford Europe einen Verlust von 245 Millionen Euro gemeldet. Beschäftigt sind in Europa rund 53.000 Mitarbeiter.

Aktien Schweiz

Am schweizerischen Aktienmarkt sind die Kurse am Donnerstag kräftig gestiegen. Der SMI machte einen Satz um 1,3 Prozent nach oben auf 8.801 Punkte und war damit klarer Tagessieger in einem insgesamt gut behaupteten europäischen Umfeld. Kurstreibend wirkte der Franken, der sich im Tagesverlauf kontinuierlich abschwächte, wodurch sich die internationale Wettbewerbsposition heimischer Exportunternehmen verbessert. Unter den Einzelwerten waren Julius Bär Tagessieger mit einem Plus von 3,3 Prozent, gefolgt von Lonza und Credit Suisse mit Aufschlägen von 2,6 und 2,1 Prozent. Die Kurse der beiden stark von der Nachfrage aus China abhängenden Unternehmen Swatch und Richemont gaben dagegen jeweils leicht nach. Sie litten darunter, dass aus China neue Konjunktursignale kamen, die für ein schwächeres Wachstum sprachen. Zudem haben die Analysten von Berenberg die Kursziele im europäischen Luxusgütersektor gesenkt, auch bei Swatch und Richemont.

Aktien international

Europa

Mit leichtem Plus haben sich die meisten Börsen in Europa am Donnerstag aus dem Handel verabschiedet. Die Konsolidierung der jüngsten Erholungsgewinne fiel geringer als befürchtet aus, obwohl es schlechte Nachrichten aus den Branchen Luftverkehr und Automobilzulieferung gab. Der DAX legte 0,3 Prozent zu auf 10.922 Punkte, der Euro-Stoxx-50 zeigte sich 0,2 Prozent im Plus bei 3.076 Zählern. Unter Druck standen vor allem Titel der Automobilzulieferer: Eine Gewinnwarnung drückte Osram um 6 Prozent. Continental im DAX fielen um 2,4 Prozent, Covestro um 2,6 Prozent. Für Hella ging es um 2,2 Prozent nach unten. In Frankreich brachen Faurecia 5,7 Prozent ein, Valeo fielen 2,4 Prozent. Die Autohersteller selbst litten nicht so stark darunter, VW gaben mit 1,1 Prozent am stärksten nach. Der europäische Branchensektor büsste 0,3 Prozent ein.

USA

Die Rally an der Wall Street geht weiter. Am Donnerstag legten die Kurse bereits den fünften Handelstag in Folge zu. Anfangsverluste hatten die Indizes bereits bis zur Mittagszeit in New York wieder wettgemacht. Rückenwind kam von unerwartet gut ausgefallenen wöchentlichen US-Arbeitsmarktzahlen. Eine Reihe von Auftritten von US-Notenbankern - darunter auch Fed-Chef Jerome Powell - setzte dagegen keine Akzente. Sie bestätigten lediglich die zuletzt bereits vermehrt zu hörenden taubenhaften Aussagen und stützten somit die gute Stimmung am Aktienmarkt. Powells sagte zudem, die zuletzt veröffentlichten "grundlegenden Konjunkturdaten" deuteten nicht auf eine Abschwächung des Wachstums hin. Auch sehe er keine Anzeichen für eine bevorstehende Rezession. Der Dow-Jones-Index legte um weitere 0,5 Prozent zu auf 24.002 Punkte. Der S&P-500 und der Nasdaq-Composite verbesserten sich ähnlich stark. Umgesetzt wurden 893 (Vortag: 939) Millione Aktien. Es gab 1.814 (2.008) Kursgewinner und 1.154 (962)-verlierer an der Nyse. Unverändert schlossen 100 (91) Titel.

Asien

Nach dem Rücksetzer vom Donnerstag zeigen sich die meisten Börsen in Ostasien am Freitag wieder mit positiven Vorzeichen. Gut kommt an den Märkten der Region an, dass nun auch der Chef der US-Notenbank höchstselbst taubenhafte Töne anschlägt. Auch sind die Anleger optimistisch, dass der Handelskonflikt zwischen China und den USA beigelegt werden kann, auch wenn bei den Gesprächen auf mittlerer Ebene in dieser Woche noch kein Durchbruch erzielt wurde. Immerhin soll sich China aber bereit erklärt haben, mehr Energie- und Agrarprodukte sowie verarbeitete Güter aus den USA zu beziehen. Angeführt werden die ostasiatischen Börsen vom japanischen Aktienmarkt. Dort legt der Nikkei-225-Index um 0,9 Prozent zu auf 20.347 Punkte. Unterstützung erhält er auch vom Yen, der zum Dollar wieder etwas nachgegeben hat, was die Exportchancen japanischer Unternehmen verbessert.

Anleihen

Am Rentenmarkt stiegen die Kurse anfangs noch. Mit den sich erholenden Aktienkursen gingen die Gewinne aber wieder verloren. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg um 2 Basispunkte auf 2,73 Prozent.

Analysen

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Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

 
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