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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Morning News

Finanzierungskartell in Italien: Autobauer büssen mit 678 Millionen Euro

Top-Thema

Italiens Wettbewerbsaufsicht hat mehrere Automobilhersteller und ihre Banktöchter mit einer Geldstrafe von insgesamt rund 678 Millionen Euro belegt. Sie ahndet damit ein mehr als zehn Jahre währendes Autofinanzierungskartell, wie die Behörde mitteilte.Das Kartell soll demnach zwischen 2003 und 2017 aktiv gewesen sein. Beteiligt gewesen waren BMW, Daimler, Fiat Chrysler Automobiles, Ford, General Motors, Renault, Peugeot, Toyota Motor, Volkswagen sowie zwei Wirtschaftsverbände und die Santander Consumer Bank SpA.Die Untersuchung, die nach einem Kronzeugenantrag von Daimler aufgenommen wurde, ergab nach Angaben der Behörde eine "komplexe und anhaltende Vereinbarung über den Austausch sensibler Informationen über aktuelle und zukünftige Mengen und Preise" über Kredite und andere Kfz-Finanzierungsprodukte.Daimler habe mit seinem Kronzeugenantrag eine Geldbusse von mehr als 60 Millionen Euro vermieden, so die Regulierungsbehörde weiter.

Aktien Schweiz

Der schweizerische Aktienmarkt hat am Mittwoch den zweiten Tag in Folge von der Hoffnung auf eine Lösung im Handelskonflikt zwischen den USA und China profitiert. Genährt wurde die Spekulation von der Verlängerung der Handelsgespräche zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt in Peking, denn diese hätten eigentlich am Vortag enden sollen. Berichten zufolge liefen die Verhandlungen vielversprechend. Der SMI gewann 0,7 Prozent auf 8.688 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 17 Kursgewinner und 2 -verlierer gegenüber, unverändert schloss eine Aktie. Umgesetzt wurden 47,79 (zuvor: 49,81) Millionen Aktien. Mit der Hoffnung auf eine Beilegung des Handelsstreits zählten konjunktursensible Werte zu den klaren Gewinnern in der Schweiz: Lonza, Lafargeholcim, Adecco, Swatch, ABB, Geberit und Richemont führten das Tableau mit Aufschlägen bis zu 2,9 Prozent an. Auch Sika erholten sich nach dem Vortagesabsturz um 5,6 Prozent. Der Klebstoffhersteller hatte am Vortag eine schwache Ertragskraft berichtet und zudem für das französische Unternehmen Parex geboten. Analysten reagierten uneinheitlich auf die Schlagzeilen, CFRA und die Credit Suisse blieben aber bei ihren Empfehlungen "Kaufen" bzw. "Outperform". Julius Bär bildeten mit einem Abschlag von 0,6 Prozent das Schlusslicht. Die UBS hatte das Ziel kräftig gesenkt, das Kaufvotum aber bestätigt. Das geringere Niveau der verwalteten Vermögen im vierten Quartal könnte sich als Trend 2019 fortsetzen, so die Analysten.

Aktien international

Europa

Die Hoffnung auf eine Annäherung in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China haben die Kurse an Europas Börsen am Mittwoch weiter nach oben getrieben. Am Dienstag hatte US-Präsident Trump per Twitter mitgeteilt, die Gespräche liefen gut. Darauf deutet auch hin, dass sie um einen Tag verlängert wurden. Bislang sind allerdings noch keine konkreten Ergebnisse der Gespräche bekannt. Der DAX gewann 0,8 Prozent auf 10.893 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es 0,5 Prozent auf 3.070 nach oben. Derweil halten die taubenhaften Töne seitens der US-Notenbank an. Der Gouverneur der Federal Reserve Bank von St. Louis, James Bullard, hat davor gewarnt, die US-Wirtschaft durch weitere Zinserhöhungen in eine Rezession zu stürzen. Sollten sich Wachstum oder Inflation stärker als erwartet abschwächen, wäre er auch für Zinssenkungen offen. Für Sainsbury ging es trotz eines enttäuschenden Zwischenberichts um 2,3 Prozent nach oben. Entgegen der leichten Erholungstendenzen bei den europäischen Einzelhändlern in den vergangenen Tagen zeigte sich hier noch keine Besserung. Die flächenbereinigten Umsätze ohne Benzin gingen in den vergangenen 15 Wochen erneut zurück um 1,1 Prozent. Stützend für die Aktie wirkte aber die Hoffnung, dass die geplante Fusion mit Asda von den Aufsichtsbehörden genehmigt wird. Mit Abgaben von 2,7 Prozent gaben Air France deutlich kräftiger nach als andere Aktien aus dem Sektor. Bei der Bekanntgabe der Passagierzahlen für Dezember mussten die Franzosen einräumen, dass die jüngsten Proteste in Frankreich die Umsätze im Dezember um rund 15 Millionen Euro belastet haben. Daneben ist der Sitzladefaktor im Dezember auf 85,7 Prozent von 86,1 Prozent im Vorjahr gefallen. Lufthansa gaben 0,4 Prozent nach, für IAG ging es 0,6 Prozent nach oben.

USA

Anleger haben sich ihren Optimismus in Sachen Handelsstreit nicht nehmen lassen. Die Wall Street hat sich am Mittwoch den vierten Tag in Folge mit Aufschlägen präsentiert. Der Dow-Jones-Index gewann 0,4 Prozent auf 23.879 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite legten um 0,4 bzw. 0,9 Prozent zu. Umgesetzt wurden 0,939 (Vortag: 1,01) Milliarden Aktien. Es gab 2.008 (2.322) Kursgewinner und 962 (682) -verlierer an der Nyse. Unverändert schlossen 91 (61) Titel. "Wir befinden uns mitten in einer Kaufpanik. Investors preisen die guten Schlagzeilen ein und ignorieren die negativen", sagte CEO Larry Benedict von Opportunistic Trader. Einen Dämpfer verpasste US-Präsident Donald Trump der guten Laune im späten Geschäft, als er vor Journalisten angesichts der Haushaltssperre mit der Ausrufung des nationalen Notstandes drohte, sollten die Budgetverhandlungen mit dem Bau einer Grenzmauer zu Mexiko nicht bald Fortschritte machen. Ein Vermittlungsversuch mit Trump im Kongress platzte zudem am Abend. Apple stiegen um 1,7 Prozent. Einem Medienbericht zufolge senkt der Konzern die Produktion für drei neue iPhones im laufenden Quartal per Ende März um 10 Prozent. Damit fiel die Kürzung allerdings geringer aus als von vielen nach der jüngsten Warnung befürchtet. Der Kurs des Apple-Zulieferers Skyworks Solutions zog um 3,8 Prozent an. Das Unternehmen hatte zwar den Ausblick gesenkt, dies sei aber bereits erwartet worden, so Marktteilnehmer. Trotz kurzfristiger Herausforderungen bewege sich das Skyworks-Geschäft im Rahmen des zuvor abgegebenen Ausblicks. Sirius XM Holdings gaben gegen den Markt 4,6 Prozent nach. Der Satellitenradiobetreiber hatte zwar für das gerade beendete Jahr das Erreichen oder Übertreffen des Ausblicks für Umsatz, Cashflow und bereinigten Gewinn in Aussicht gestellt. Der Ausblick auf 2019 fiel aber eher verhalten aus.

Asien

Nicht mehr ganz so euphorisch wie zur Wochenmitte ist die Stimmung an den Börsen in Ostasien und Australien am Donnerstag. Chinesische Inflationsdaten legen nahe, dass sich das Wachstum der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt abschwächt, und trüben die Freude über Fortschritte bei der Beilegung des Handelskonflikts, die am Mittwoch die Kurse nach oben getrieben hatte. Seither drang aber kaum etwas Neues zum Ergebnis der Verhandlungen nach aussen. Überdies haben sich im US-Haushaltsstreit die Fronten verhärtet. Aus China kommt derweil die Nachricht, dass der Erzeugerpreisindex im Dezember auf Monatssicht nur noch um 0,9 Prozent gestiegen ist, nachdem im November ein Anstieg um 2,7 Prozent verzeichnet worden war. Volkswirte hatten einen Anstieg um 1,5 Prozent erwartet. Die chinesische Regierung macht für den schwachen Preisauftrieb die deutlich gesunkenen Ölpreise verantwortlich. Der geringe Preisauftrieb deute darauf hin, dass der Markt eine Deflation fürchte und die heimische Nachfrage zurückgehe, sagt Volkswirt Lin Shu von China Merchants Securities. Er rechnet damit, dass der Erzeugerpreise 2019 in negatives Terrain fällt. Die Volkswirte der Citigroup argumentieren, dass die schwache Inflation der chinesischen Notenbank Spielraum für Zinssenkungen einräume. Die chinesischen Börsen zeigen sich kaum verändert. In Tokio verliert der Nikkei-225-Index 1,3 Prozent auf 20.160 Punkte. Auf dem japanischen Aktienmarkt lastet der stärkere Yen. Die japanische Währung hatte zugelegt, nachdem das am Mittwochabend veröffentlichte Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung nahegelegt hatte, dass die Fed mit ihren Zinserhöhungen zunächst nicht fortfahren wird.

Anleihen

Am Rentenmarkt stiegen die Notierungen mit dem taubenhaften Fed-Protokoll, auch die politische Unsicherheit um den Regierungsstillstand stütze die US-Anleihen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen verlor 1,7 Basispunkte auf 2,71 Prozent.

Analysen

UBS senkt Ziel Julius Bär auf 46,10 (59,30) CHF – Buy
CS erhöht Endesa-Ziel auf 20,30 (20,20) EUR – Neutral
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