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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Live Analysis

EU-Aktien verzeichnen weiterhin attraktive Bewertungen

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Die Aktien haben im vergangenen Monat weiter an Interesse gewonnen. Nicht nur die jüngsten Schlagzeilen von der Handelskriegsfront haben den risikoreichen Anlagen einen guten Schub verliehen, sondern auch die aktuellen Prognosen der EZB haben diesen positiven Trend in der Eurozone unterstützt. Dabei tragen die kürzlich von der EZB angekündigten QE-Maßnahmen, die ein monatliches Anleihekaufpaket von 20 Mrd. EUR zur Stützung der Wirtschaft in der Eurozone in Aussicht stellen, weiterhin zur Stärkung der europäischen Finanzmärkte bei. Nachdem die EZB ungewöhnlicherweise auf die Erwähnung eines Enddatums für ihr Asset-Kaufprogramm verzichtet hat, hat sie die Anleger darin bestärkt, dass der Aufschwung bei den europäischen Wertpapieren noch nicht vorbei ist, zumal die europäischen Indizes den Monat September im positiven Bereich abgeschlossen haben, und zwar noch vor den amerikanischen Vergleichsindizes. Trotz der Bemerkung des scheidenden EZB-Präsidenten Mario Draghi, dass die EU-Regierungen eine begleitende expansive Finanzpolitik betreiben sollten, um von der Maßnahme in vollem Umfang zu profitieren, sowie der möglichen Gefahr, dass die USA Zölle auf EU-Waren erheben könnten, verfügen europäische Aktien nach wie vor über attraktive Bewertungen.

Zur Veranschaulichung: Die P/E-Bewertungen des STOXX Europe 600 liegen mit dem 18-Fachen bei einem relativ niedrigen Wert im Vergleich zu Mitte September 2017, als sie bei ähnlichen Kursniveaus um das 20,40-Fache lagen, wobei die Dividendenrenditen gegenüber dem gleichen Zeitraum um fast 0,5 Prozentpunkte zunahmen und derzeit mit 3,86% geschätzt werden, wogegen sie im US S&P 500 nur 2% aufweisen. In diesem Zusammenhang scheint es, dass eine Investition in das Industriemaschinen- und Elektronikunternehmen Siemens AG nach wie vor eine attraktive Kaufgelegenheit darstellt. Abgesehen von den geplanten Veränderungen im Top-Management durch die Umsetzung der Vision 2020+-Strategie, die das Unternehmen von einem diversifizierten Mischkonzern zu einer Holding machen soll, dürfte Siemens unter Beibehaltung des bestehenden Kundenstamms zusätzliche Marktanteile gewinnen. Vor diesem Hintergrund setzt Siemens faktisch auf seine strategische Säule, bestehend aus den Aktivitäten von Healthineers und Siemens Gamesa, mit der das Unternehmen bereinigte EBITA-Margen in einer Bandbreite von 17 - 21% bzw. 7 - 11% erreichen will, die im Geschäftsjahr 2018 noch bei 9% lagen. Darüber hinaus wird erwartet, dass das Unternehmen nach dem erfolgreichen Börsengang von Siemens Healthineers und dem bevorstehenden Verkauf der Gas- & Kraftwerks-Aktivitäten den Kern des Geschäfts auf profitable Aktivitäten konzentrieren wird, wobei die verbleibenden Geschäftsbereiche wie Smart Infrastructure und Digital Industries beibehalten werden. Mit der Verwirklichung seines Plans für einen vollständigen Transformationsprozess sollte Siemens daher attraktive Chancen auf dem aktuellen Bewertungsniveau (-2,60% seit Jahresbeginn) bieten, wobei die aktuelle Dividendenrendite von 4% nicht unberücksichtigt bleiben sollte.

Die Marktchancen innerhalb der Eurozone sind daher sehr gut, wobei im aktuellen Kontext ein Value-Investment-Ansatz gegenüber einer Wachstumsstrategie zu bevorzugen ist.

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