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by Swissquote Analysts
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Boomerang-Comeback trifft Tesla-Kurs hart

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Der episodische Anstieg des Aktienkurses von CEO Elon Musks Elektroauto-Unternehmen Tesla trifft auf seine Grenzen, da Nettoverkäufer einen bärischen Trend hervorrufen, nachdem die Kurse intraday ein Allzeithoch von 967,51 USD erreicht haben. Da die SEC-Regelung zu Leerverkäufen in Kraft getreten ist, um den Abwärtsdruck aufgrund der erhöhten Leerverkäufe zu mindern, scheint es so, als würden grosse Tesla-Short-Positionen endlich die Oberhand gewinnen. Auch wenn der in Silicon Valley ansässige Elektroauto-Hersteller die Erwartungen an seinen Umsatzbericht für das 4. Quartal 2019 mit 7,38 Mrd. USD (Konsens: 7,06 Mrd. USD) und an den Gewinn pro Aktien mit 2,14 USD (Konsens: 1,74 USD) leicht übertreffen und gleichzeitig in seinen Prognosen für das Jahr 2020 einen Anstieg seines Fahrzeugumsatzes um ein Drittel auf eine halbe Million (2019: 367.000) ankündigen konnte, so sieht es aus, als hätten die Kleinanleger ihre eigenen Überzeugungen. Das trifft vor allem zu, wenn man die berücksichtigt, dass 12.000 Konten der Maklerfirma Robinhood am Montag, den 3. Februar 20020 nach Veröffentlichung der Ergebnisse zum ersten Mal Tesla-Aktien gekauft haben. An diesem Tag schloss der Aktienkurs bei 780 USD, ein Wahnsinn, der sich komplett gegen die Meinungen der Analysten entwickelte, die eher neutrale oder negative Meinungen bevorzugt hatten.

Aber die plötzliche Aufwärtsdynamik des Tesla-Aktienkurses bleibt weiter eine Unbekannte, da die Short-Positionen für diesen Zeitraum (rund 17,55% des Besitzes) stabil und auf dem niedrigsten Niveau seit Börseneinführung blieben, was vermuten lässt, dass das Vertrauen in das Wachstumspotenzial des Unternehmens anhält. Aber die Belastungen dürften im 1. Quartal und in einem grossen Teil des 2. Quartals 2020 weiter hoch bleiben, da ein grosser Teil der Strategie für 2020 durch den Anlauf der Tesla-Gigafabrik in Shanghai (max. Kapazität von 500.000 Einheiten in der letzten Entwicklungsphase) angetrieben sein dürfte, auch wenn die Anordnung der chinesischen Behörden, Fabriken stillzulegen, weiter besteht, und die Geschäfte auf dem chinesischen Festland vorübergehend geschlossen sind. Im Kontext des fallenden Fahrzeugumsatzes aufgrund der abkühlenden chinesischen Wirtschaft und der Marktsättigung und dem Ausbruch des Coronavirus scheint es so, als müssten die OEMs ihre Kostenstruktur optimieren, indem sie die lokale Lieferkettenbeziehungen optimal nutzen und gleichzeitig ihre Tätigkeiten diversifizieren. Das ist der Fall von Tesla, das seine Fahrzeugflotte nach der Unterzeichnung eines neuen Vertrags mit dem deutschen Bundesstaat Brandenburg erhöhen wird, in dessen Rahmen er bis Juli 2021 eine Gigafabrik in Europa („Tesla Giga Berlin“ oder „Gigafactory 4“) betreiben will, wobei der Bau für Anfang 2020 geplant ist und man von einer Kapazität von 500.000 Fahrzeugen ausgeht. Darüber hinaus dürften Solar- und Lagerlösungen die Expansion dementsprechend unterstützen. Für den Moment scheint die Bewertung von Tesla mehr als überbewertet (P/E geschätzt um 108 ggü. GM oder VW um 5,55 bzw. 5,80) und man erwartet einen Abwärtstrend des Kurses von 10% – 50%. Es gibt sicherlich bessere Einstiegspunkte für das 2. Quartal 2020.

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