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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Wall Street erholt sich am Mittwoch; Grossbritannien genehmigt Impfstoff von AstraZeneca

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Wall Street erholt sich am Mittwoch; Grossbritannien genehmigt Impfstoff von AstraZeneca

Von Strategy Desk

Die US-Aktien stiegen am Mittwoch, nachdem sie in der vorangehenden Sitzung gefallen waren. Die gute Stimmung preist die Hoffnung der Anleger ein, dass 2021 ein viel besseres Jahr für die Wirtschaft sein wird, die durch die COVID-Impfstoffe und weitere Konjunkturpakete Auftrieb erhalten dürfte.

Die Erwartungen, dass es höhere Direktzahlungen geben könnte, wurden zerstört, da der Mehrheitsvorsitzende des Senats, Mitch McConnell, eine Schnellabstimmung zur Genehmigung des Antrags von Präsident Donald Trump, die Rettungsschecks von 600 USD auf 2000 USD zu erhöhen, ablehnte.

Aber das massive, von Trump am Wochenende unterzeichnete Konjunkturpaket im Wert von 2,3 Bio. USD reicht dennoch aus, um die positive Stimmung zu unterstützen.

Der Dow Jones stieg um 0,24% und verbuchte ein neues Rekordhoch. Der S&P 500 liegt 0,13% im Plus und der Nasdaq konnte 0,15% zulegen. Acht der elf S&P-Sektoren stiegen, wobei die Sektoren Energie und Baustoffe die besten Performances zeigten. Das Handelsvolumen ist während der Feiertage deutlich niedriger.

Der S&P 500 legte im bisherigen Jahresverlauf rund 15,5% zu, angetrieben durch das massive Konjunkturpaket der Regierung und Barinjektionen der Federal Reserve. Im letzten Quartal erhielt die Rallye von den Nachrichten um die Impfung Auftrieb.

Der Nasdaq dürfte seine beste Jahresperformance in über einem Jahrzehnt verbuchen, und die FAANG-Aktien stehen im Rampenlicht.

Die Anlegerstimmung erhielt Auftrieb, da das Vereinigte Königreich den von AstraZeneca und der Oxford University hergestellten Impfstoff für den Notfall zugelassen hat. Die ersten Impfungen werden am Montag verabreicht. Aber die Anleger sorgen sich dennoch weiter um die neue, zuerst im Vereinigten Königreich entdeckte COVID-Variante. In den USA wurden die ersten Fälle davon in Colorado bestätigt.

In Asien zeigen die Aktien während ihres letzten Handelstags 2020 weitgehend eine positive Tendenz. Der Optimismus wird von der Zulassung der von AstraZeneca hergestellten COVID-Impfung im Vereinigten Königreich und Erwartungen, dass sich die Konjunktur 2021 weltweit erholen wird, unterstützt.

Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Newsletters lag der chinesische Shanghai Composite 1,30% im Plus und der Shenzhen Component verbuchte einen Anstieg von 1,38%. Die Aktivität der chinesischen Fabriken stieg langsamer, so gestern veröffentlichte Daten. Der PMI für das verarbeitende Gewerbe lag im Dezember bei 59,1 und somit niedriger als die 52,1 im November und leicht unter den Prognosen. Die Daten zeigten auch, dass der PMI für das verarbeitende Gewerbe im Dezember bei 55,7 lag, ebenfalls niedriger als die 56,4 vom November.

In Hong Kong stieg der Hang Seng um 0,43%.

In Australien ist der ASX 200 um 1,42% gefallen.

Die Märkte in Japan und Südkorea sind vor dem Neuen Jahr geschlossen.

Am Rohstoffmarkt weisen die Ölpreise nach einer höheren Eröffnung eine leicht negative Tendenz auf. Die Bedenken um die neue COVID-Variante glichen den Optimismus um die Zulassung der Impfung von AstraZeneca im Vereinigten Königreich aus. Sowohl WTI als auch Brent gaben bisher über 0,10% ab. Zu Beginn erhielten die Preise von von der Energy Information Administration (EIA) veröffentlichten Daten Auftrieb, die einen Rückgang der Rohölbestände von über 6 Millionen Barrel in der letzten Woche zeigten. Die Anleger hatten einen Rückgang von über 2,5 Millionen Barrel erwartet. Vorher hatte das American Petroleum Institute einen Rückgang von fast 4,8 Millionen Barrel gemeldet. 2020 war für die Rohstoffpreise ein unruhiges Jahr, die seit Jahresbeginn 20% abgegeben haben. An einem Punkt drehten die WTI-Futures zum ersten Mal ins Negative, da die Nachfrage zurückging. Die einmaligen Unterstützungen durch die Regierungen weltweit halfen den Rohstoffpreisen jedoch dabei, einen Teil der Verluste wieder gutzumachen.

Die Gold-Futures fielen leicht, aber sie dürften das beste Jahr in einem Jahrzehnt abschliessen, da die Anleger aufgrund der COVID-Krise nach sicheren Häfen suchten. Das Metall verbucht ein Minus von 0,04% und liegt bei 1826 USD.

Bei den Devisen kann der US-Dollar nicht seine Talsohle finden, da die amerikanische Währung auf dem niedrigsten Wert seit April 2018 handelt. Der USD-Index ist um 0,07% auf 89,582 gefallen. Der EURUSD ist um 0,02% auf 1,2292 gefallen.

Das britische Pfund konnte gegenüber beiden Leitwährungen um rund 0,10% zulegen, nachdem das Vereinigte Königreich die Impfung von AstraZeneca zugelassen hat. Das britische Parlament genehmigte ausserdem das Brexit-Handelsabkommen, das Premierminister Boris Johnson mit der EU abgeschlossen hatte. Beide Seiten möchten ein neues Kapitel ihrer Beziehung aufschlagen.

 
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