DISCLAIMER

Our systems have detected that you are using a computer with an IP address located in the USA.
If you are currently not located in the USA, please click “Continue” in order to access our Website.

Local restrictions - provision of cross-border services

Swissquote Bank Ltd (“Swissquote”) is a bank licensed in Switzerland under the supervision of the Swiss Financial Market Supervisory Authority (FINMA). Swissquote is not authorized as a bank or broker by any US authority (such as the CFTC or SEC) neither is it authorized to disseminate offering and solicitation materials for offshore sales of securities and investment services, to make financial promotion or conduct investment or banking activity in the USA whatsoever.

This website may however contain information about services and products that may be considered by US authorities as an invitation or inducement to engage in investment activity having an effect in the USA.

By clicking “Continue”, you confirm that you have read and understood this legal information and that you access the website on your own initiative and without any solicitation from Swissquote.

Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

US-Aktien sind am Mittwoch durchwachsen, Fed lässt die Zinsen unverändert

1

US-Aktien sind am Mittwoch durchwachsen, Fed lässt die Zinsen unverändert

Von Strategy Desk

Die US-Aktien waren am Mittwoch unentschieden. Die drei Leitindizes zeigten sich bei Börsenschluss durchwachsen und der Optimismus über das nächste Konjunkturpaket wurde durch die negativen Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft ausgeglichen.

Der Dow Jones fiel um 0,15%, aber der S&P 500 konnte 0,18% zulegen, während der Nasdaq sein Rekordhoch aktualisierte und 0,50% gutmachen konnte. Die Versorger und die Immobilien zeigten unter den 11 grössten Sektoren des S&P 500 die beste Performance.

Eine Reihe an Wirtschaftsdaten liess vermuten, dass die USA mit den negativen Auswirkungen von COVID und den anschliessenden Lockdowns zu kämpfen haben. Daher fiel der Einzelhandel im letzten Monat aufgrund eines Rückgangs des Haushaltseinkommens stärker als erwartet. Der Indikator fiel im November um 1,1%, nachdem die Zahl für Oktober auf einen Rückgang um 0,1% revidiert worden war. Analysten waren von einem leichten Rückgang von 0,3% ausgegangen. Auf Jahresbasis stieg der Umsatz um 4,1%. Der zweite Monat in Folge mit negativen Einzelhandelszahlen könnten den Kongress zwingen, sich mit dem Konjunkturpaket zu beeilen.

In der Tat deuteten die Kongressführer einen deutlichen Fortschritt im Zusammenhang mit einem Gesetz an, und viele Analysten sind der Meinung, dass die Parteien kurz vor einer Einigung stehen.

Die Geschäftstätigkeit in den USA hat in den ersten beiden Wochen im Dezember nachgelassen, da viele Regionen neue Einschränkungsmassnahmen eingeführt haben, um die schnelle Ausweitung von COVID-19 zu dämpfen. Die IHS Markit Daten zeigten, dass der vorläufige Composite PMI Output Index, der sowohl das verarbeitende Gewerbe als auch den Dienstleistungssektor überwacht, im November von 58,6 auf 55,7 zurückgegangen ist.

Nach Marktschluss gab die Fed bekannt, dass sie die Zinsen nach ihrer zweitägigen Sitzung, der letzten in diesem Jahr, bei 0 bis 0,25% unverändert belassen hat. Die Zentralbank deutete an, dass sie die Zinsen bis spätestens Ende 2023 um null halten wird.

Die Aktien von Fluggesellschaften fielen, nachdem Southwest Airlines einen höheren Zahlungsmittelverbrauch im 4. Quartal und eine vermehrte Anzahl an Flugstornierungen meldete. Die Aktie von Southwest fiel um fast 1%.

Was die Einzelunternehmen angeht, so stieg Twitter um über 5%, nachdem JPMorgan die Aktie auf «übergewichtet» hochstufte. Die Analysten bei der Bank gehen davon aus, dass der Riese unter den sozialen Medien bei der Online-Werbung eine Erholung sehen wird.

Zwei wichtige kanadische Cannabis-Hersteller, Aphria und Tilray, vereinbarten, ihre Geschäfte zusammenzulegen und nach Umsatz gesehen das grösste Cannabis-Unternehmen zu schaffen. Dieses neue Unternehmen wird einen Gesamtwert von fast 4 Mio. USD haben und weiter den Namen Tilray tragen. Es dürfte über 12 Monate ein Einkommen von 685 Mio. USD generieren, deutlich über dem Umsatz von Canopy Growth und Curaleaf von 500 Mio. USD, die beide jeweils höhere Marktkapitalisierungen aufweisen. Der Aktienkurs von Aphria und Tilray stieg nach der Ankündigung um 1,5% bzw. 19,22%.

In der Zwischenzeit lassen Gerüchte vermuten, dass Aphria eine Fusion mit Aurora Cannabis verhandelt, da die Cannabis-Hersteller auf die Ausweitung am US-Markt setzen, vor allem nach Joe Bidens Sieg bei der US-Wahl. Die Fusionen zeigen, dass die Cannabis-Branche an Reife gewinnt, das sie in den kommenden Jahren expandieren dürfte. Die Legalisierung in den USA wird den mit Cannabis in Verbindung stehenden Aktien Auftrieb verleihen, und möglicherweise zu einem der lukrativsten Märkte führen.

In Asien zeigen sich die Aktien am Donnerstag weitgehend positiv, da die Anleger darauf warten, ob die Republikaner und Demokraten sich im US-Kongress über die Anreizmassnahmen einigen können. Der allgemeine MSCI Index mit Aktien aus dem Asien-Pazifik-Raum von MSCI konnte mit einem Plus von 0,3% ein Allzeithoch erreichen.

Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Newsletters lag der chinesische Shanghai Composite mehr als 1% im Plus und der Shenzhen Component verbuchte einen Anstieg von 0,95%, nachdem er tiefer eröffnet hatte.

Der japanische Nikkei 225 hat 0,18% zugelegt und der südkoreanische KOSPI fiel um 0,05%, konnte aber seine Sitzungstiefs hinter sich lassen.

In Australien schloss der ASX 200 um 1,16% höher.

In Hongkong stieg der Hang Seng Index um 0,38%.

Am Rohstoffmarkt stiegen die Preise auf ein Neunmonatshoch, nachdem die USA in der letzten Woche aufgrund der Hoffnungen umd das Konjunkturpaket einen Rückgang der Rohölbestände meldeten. Sowohl WTI als auch Brent konnten über 1% zulegen und liegen auf ihrem Höchstwert seit Anfang März. Die Energy Information Administration meldete, dass die Rohölbestände in der letzten Woche um 3,1 Mio. Barrel zurückgegangen sind, während die Analysten von einem Rückgang um 1,9 Mio. Barrels ausgegangen waren.

Gold gewinnt an Schwung, nachdem die Fed signalisierte, dass sie ihre Zinsen um Null bis 2023 halten wird. Das Metall verbucht ein Plus von 0,83% und liegt bei 1874 USD.

Bei den Devisen kann der US-Dollar keine verlässliche Unterstützung finden, da die Fed ihre lockere Geldpolitik fortsetzt, die US-Regierung kurz vor der Verabschiedung eines neuen Konjunkturpakets steht, während der anfällige Optimismus um den Brexit den Euro begünstigt. Der USD-Index ist zum ersten Mal in über 2 Jahren unter 90 gefallen. Der EURUSD ist um 0,31% auf 1,2234 gestiegen.

Das Pfund stieg gegenüber beiden Leitwährungen, da die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen bekannt gab, dass es bei den Brexit-Gesprächen Fortschritte gäbe und die nächsten Tage entscheidend wären.

Bitcoin überschritt zum ersten Mal aller Zeiten die 20.000 USD-Schwelle und stieg nach Monaten mit Bargeldzuflüssen von institutionellen und sogar traditionellen Anlegern auf fast 23.000 USD.

 
Live chat