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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

US-Aktien blinken die dritte Sitzung in Folge rot auf der Anzeigetafel

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US-Aktien blinken die dritte Sitzung in Folge rot auf der Anzeigetafel

Von Strategy Desk

Die Wall Street setzte ihren negativen Trend die dritte Sitzung in Folge fort, auch wenn sie sich von den Sitzungstiefs vom Donnerstag erholen konnte. Die Anlegerstimmung wurde von Ängsten um eine langsame Erholung, dem Stillstand der Verhandlungen um die Anreizmassnahmen und der zweiten Welle der COVID-Pandemie bestimmt.

Das US-Arbeitsministerium meldete, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung überraschend in der zum 10.Oktober endenden Woche auf 898.000 gestiegen sind. Das ist der höchste Wert seit August, was zu Ängsten führte, dass sich die Erholung am Arbeitsmarkt verzögern könnte. Die Analysten waren von einem Rückgang auf 825.000 ausgegangen. Der Bericht zeigte, dass die Aktivität des verarbeitenden Gewerbes im Staat New York im aktuellen Monat mehr als erwartet zurückgegangen ist.

Was die Anreizmassnahmen angeht, so sagte Präsident Donald Trump, dass er seinen Vorschlag für ein weiteres Corona-Hilfspaket auf 1,8 Bio. USD erhöhen will, aber das Angebot wurde sofort von dem Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, abgelehnt.

Der S&P 500 fiel um 0,15% und machte einen Teil der frühen Verluste wieder gut. Der Dow tat es ihm nach und schloss 0,07% tiefer. Der Nasdaq verbuchte ein Minus von 0,47%.

Der Finanzsektor-Index S&P stieg um 0,8%, während die Gesundheitsversorger eine der schlechtesten Performances zeigten und 0,7% abgaben. Die Fluggesellschaften gaben 1,5% ab, nachdem United Airlines einen Rückgang des Einkommens im 3. Quartal von 78% hinnehmen musste.

Der Aktienkurs von Morgan Stanley stieg um 1,3%, nachdem das Unternehmen Gewinne für das 3. Quartal verzeichnet hatte, die die Erwartungen der Analysten übertreffen konnten, was den durchwachsenen Ergebnissen der grossen US-Banken etwas Auftrieb verlieh. Bisher konnten die Banken, die sich auf den Handel konzentrieren, wichtige Gewinne einfahren, während die, die sich auf das Privatkundengeschäft konzentrieren, mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen haben.

Was die Einzelunternehmen angeht, so ist die Seite von Twitter über Stunden ausgefallen, wobei da Unternehmen allerdings Hacking-Angriffe ausschliesst. Es meldete, dass der Ausfall auf eine Unregelmässigkeit seiner API während eines Systemwechsels zurückzuführen sei.

Die asiatischen Aktien zeigen sich im frühen Handel am Freitag durchwachsen, wobei die Verschlimmerung der Pandemie das Hauptdiskussionsthema unter den Anlegern ist. Unterdessen wird China neue Exportgesetze für die nationale Sicherheit einführen, was bei den Anlegern zu Unsicherheit führt. Das Gesetz erlaubt es China, heikle Exporte zu kontrollieren. Somit könnte China es bestimmten Unternehmen und Organisationen verbieten, bestimmte Technologien und strategische Materialien zu erhalten. Diese Massnahme ist ziemlich besorgniserregend, wenn man berücksichtigt, dass die grösste Wirtschaft Asiens 90% der seltenen Edelmetalle produziert, die in den meisten Geräten verwendet werden.

Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Newsletters zeigte sich der chinesische Shanghai Composite unverändert und der Shenzhen Component verbuchte einen Rückgang von 0,58%.

In Australien ist der S&P/ASX 200 um 0,54% gefallen. Der südkoreanische KOSPI gab nach ersten Gewinnen 0,68% ab.

In Hongkong ist der Hang Seng um 0,72% gestiegen, während der australische japanische Nikkei 225 0,36% abgab.

Europa dürfte weitgehend im grünen Bereich öffnen, nachdem es am Donnerstag aufgrund des Brexit-Stillstandes ca. 2% verloren hatte. Bei den Einzelunternehmen meldete Mercedes-Hersteller Daimler Ergebnisse für das 3. Quartal, die die Prognosen übertreffen konnten, da sich der Markt im September schneller als erwartet erholen konnte.

Was den Rohstoffmarkt angeht, so sind die Ölpreise am Freitag zurückgegangen, aber sie handeln in den Wochen- und Monatscharts weiter seitwärts. Die Anlegerstimmung war gedämpft, aber ein weiterer Anstieg der Coronavirus-Fälle in Europa und den USA wird die Rohölnachfrage beeinträchtigen. Der stärkere US-Dollar lässt für die Ölpreise ebenfalls nicht Gutes verheissen. Sowohl WTI als auch Brent gaben heute bisher über 1% ab.

Trotz eines erhöhten Interesses an als sicherer Hafen geltenden Werten aufgrund der Verschlimmerung der Pandemie liegt das Gold am Freitag tiefer, auch wenn es weiter über 1.900 USD bleibt. Das Metall fiel um 0,08% auf 1.907 USD.

Der US-Dollar hält seine positive Tendenz und dürfte die Woche im Vergleich zu den anderen wichtigen Währungen höher schliessen. Der USD-Index liegt nun 0,01% höher bei 93,862, nachdem er gestern ein Plus von 0,50% verzeichnen konnte. Der EURUSD ist um 0,08% auf 1,1698 gefallen und aktualisierte das Tief vom Oktober. Die europäische Währung steht durch den Brexit-Stillstand unter Druck. Genauso wie das britische Pfund Sterling, das gegenüber beiden wichtigen Währungen 0,20% abgab, da die EU-Politiker das Vereinigte Königreich um mehr Zugeständnisse bitten, um ein Abkommen erzielen zu können. Die Frist für das Vereinigte Königreich für einen Brexit-Deal ist gestern abgelaufen, aber die EU ist bereit, sie bis zum 1. Januar 2021 zu verlängern.

 
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