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Daily Market Brief

Durchwachsene Nachrichten führen zu Vorsicht bei den Anlegern

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Durchwachsene Nachrichten führen zu Vorsicht bei den Anlegern

Von Vincent Mivelaz

Die fehlenden positiven Katalysatoren scheinen letztendlich nach der weltweiten, beeindruckenden bullischen Erholung vom Montag das letzte Wort zu haben. Hoffnungen, dass eine französische-deutsche Kooperation den Europäischen Recovery Funds im Wert von 500 Mrd. EUR unterstützen wird, wurden aufgrund des Zeitpunkts der Implementierung (frühestens 2021 verfügbar) fraglich, während die Kondition „Finanzhilfe“ statt ein richtiger Kredit wohl die Unterstützung aller EU-Mitglieder bei der Sitzung der Europäischen Kommission am 27. Mai fraglich werden lässt. Aber Signale eines vereinten Europas sollten positive Signale aussenden und die Stimmung anheben und auch der Einheitswährung Auftrieb verleihen, da ein Risiko besteht, dass die Reden gegen die EU zunehmen, da die Union mit der schlimmsten Konjunkturabschwächung seit dem 2. Weltkrieg zu kämpfen hat. Auch die Hoffnung, dass wir bald eine Impfung sehen, wurde getrübt, nachdem ein Bericht veröffentlicht wurde, der bestätigte, dass die Daten nicht ausreichen, um die Wirksamkeit der Moderna-Impfung zu bestätigten (auch wenn das keine grosse Überraschung ist, da das in Cambridge ansässige Biotechnologie-Unternehmen gerade erst mit den Versuchen der Phase 2 begonnen hat). Für den Moment werden sich die Anleger das anstehende Fed-Protokoll ansehen und versuchen, abzuschätzen, ob die Bank of England nach ihrer Sitzung am 18. Juni 2020 mit negativen Zinsen arbeiten wird.

In der Tat nehmen die Spekulationen zu, dass die Bank of England die Anreizmassnahmen erhöhen wird, nachdem wir diese Woche eine Reihe an negativen Veröffentlichungen gesehen haben. Im Zusammenhang mit den Arbeitsmarktdaten lag die Aufmerksamkeit nicht so sehr auf der Arbeitslosenquote für März, die sich bei 3,9% halten konnte, sondern vielmehr auf den Anträgen auf Arbeitslosenunterstützung im Monatsvergleich, die für März einen Anstieg von 856.500 (vorher: 12.200) bestätigt haben, der höchste verzeichnete Wert aller Zeiten. Darüber hinaus bestätigt die jüngste Veröffentlichung der Verbraucherinflationsdaten im Monats- und Jahresvergleich das Schlimmste: die Zahl liegt bei -0,20% (vorher 0%) bzw. 0,8% (vorher 1,5%), da die britische Inflation unter 1% fällt, da die BIP-Prognosen für das 2. Quartal 2020 im Quartalsvergleich bei -14,6% angegeben wurden (1. Quartal: -2%). Positiv war, dass ein Dritte der britischen Unternehmen laut einer Umfrage der britischen Handelskammer bestätigt hat, dass sie die Aktivitäten wiederaufnehmen können. Das Risiko eines harten Brexits aufgrund des aktuellen, von der EU vorgeschlagenen Handelsabkommens von «schlechter Qualität» könnte durch eine neues Zollsystem nach dem Brexit ausgeglichen werden, was die Zölle auf Verbraucherprodukte mit Handelspartnern weltweit unter 2% senken würde. Die Marktreaktion für die kommenden Tage wird von den PMIs in Japan, Europa und den USA abhängen, die morgen anstehen, während die Marktteilnehmer am Freitag ebenfalls die Notfallsitzung der Bank of Japan im Auge halten werden, die die Finanzierungen der Kreditinstitute bestätigen sollte, sowie den britischen Einzelhandelsumsatz (Konsens: -15,5%). Der GBPUSD hält sich bei 1,2243, ausgebremst von Aussichten auf negative Zinsen und längerfristigen Nebenwirkungen im Zusammenhang mit dem Brexit, und dürfte kurzfristig seitwärts handeln und langfristig eine bärische Tendenz aufweisen.


 
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