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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Ölgewinne wegen Störungen in Libyen, USA geschlossen

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Ölgewinne wegen Störungen in Libyen, USA geschlossen

Von Ipek Ozkardeskaya

Die asiatischen Aktien starteten positiv in die Woche, Ausnahme bildete nur Hongkong, wo die Proteste gegen China und die Gewalt am Wochenende wieder die Strassen der Stadt beherrschten.

Das Öl legte zu. Das WTI-Rohöl stieg auf 60 USD pro Barrel, da das Brent bei 66 USD handelte, da sich Nachrichten breit machten, dass das Militär die Produktion in einem der grössten Ölfelder Libyens stoppte und die Exporte blockierte, was die Leistung um die Hälfte reduzierte. Die Spannungen im Mittleren Osten und die Lieferstörungen kündigen eine weitere starke Woche an den Ölmärkten an; die Händler werden versucht sein, unter dem Wert von 60 USD zu kaufen und auf einen Anstieg in Richtung 62 USD und darüber drängen.

Das Gold handelte über 1560 USD pro Unze, da die Spannungen im Mittleren Osten anhielten, auch wenn die Risikobereitschaft durch die letzten Entwicklungen nicht stark beeinflusst wurde.

Die FTSE-Futurs stiegen aufgrund des stärkeren Öls und das Pfund Sterling fiel unter die Schwelle bei 1,30.

Was die Daten angeht war der Morgen schwach und auch was den Handel angeht, da die US-Aktien- und Anleihenmärkte wegen des Feiertags Martin Luther King Jr heute geschlossen bleiben.

Eine Revision nach unten bei der japanischen Industrieproduktion führte zu einer ruhigen Sitzung in Asien. Die endgültigen Daten zeigten, dass die Produktion in Japan in November um 1% zurückgegangen ist, gegenüber vorher -0,9%. Der USDJPY stieg über die Schwelle bei 110, das schwachen die Tauben der Bank of Japan (BoJ) einen Tag vor der geldpolitischen Sitzung wiederbelebten. Die japanischen Währungshüter sollten den Status Quo bei der Sitzung am Dienstag beibehalten und ihre Wachstumsprognosen zum ersten Mal in einem Jahr anheben, da wir Anzeichen sehen, dass die globale Verlangsamung ihren Tiefpunkt erreicht haben könnte. Governor Kuroda wird die Anleger jedoch versichern, dass weitere Lockerungsmassnahmen anstehen könnten, sollten die Konjunkturverlangsamung und die gedämpfte Aktivität anhalten.

Der Euro konsolidierte seine Verluste um 1,11 gegenüber dem US-Dollar, und verlor gegenüber dem Pfund, dem Yen und dem Franken in Asien. Am Donnerstag dürfte die neue Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, Näheres zum strategischen Review der Zentralbank bekannt geben. Wie die EZB die negativen Zinsen sieht und welche Pläne sie damit hat, wird für die Anleger wichtig sein, nachdem die jüngste Zinssenkung nicht viel dazu beigetragen hat, die Wachstums- und Inflationserwartungen in der Eurozone zu verbessern. Die EZB dürfte jedoch bei ihrer Sitzung diese Woche betonen, dass die Wirtschaft Anzeichen der Stabilisierung zeigt.

Ausserdem treffen sich diese Woche die wichtigen Politiker der Welt in Davos, und der Amtsenthebungsprozess von US-Präsident Donald Trump wird beginnen. Die Märkte haben diesen Prozess bisher komplett ignoriert, wir bezweifeln, dass sich das diese Woche ändern wird. Die US-Aktienindizes verzeichneten am Freitag einen neuen Rekord, da die Futures zum Wochenbeginn unverändert bis positiv waren.

Solide Bankengewinne im vierten Quartal kennzeichneten den Start der US-Berichtssaison der letzten Woche. Netflix, Johnson & Johnson, Intel und IBM gehören zu den grossen US-Unternehmen, die diese Woche ihre Ergebnisse präsentieren werden. Während die Analysten von einem Rückgang bei den Gewinnen im 4. Quartal insgesamt ausgehen, könnten guten Zahlen von grossen Namen weiter das Interesse an den US-Large-Caps erhöhen.

 
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