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by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

US-Aktien vor geplantem Handelsabkommen auf Rekordwerten, Quartalszahlen der US-Banken

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US-Aktien vor geplantem Handelsabkommen auf Rekordwerten, Quartalszahlen der US-Banken

Von Ipek Ozkardeskaya

Die Technologieaktien brachten den S&P 500 und den Nasdaq am Montag auf neue Rekorde, da der Ansturm auf die Aktien vor der geplanten Unterzeichnung des Phase-1-Abkommens zwischen den USA und China und der Veröffentlichung der Quartalszahlen der grossen US-Banken für das 4. Quartal intensivierte.

Der Yuan stieg gegenüber dem US-Dollar auf den höchsten Wert seit Juli, da China die ersten positiven Exportdaten in fünf Monaten verbuchte. Die chinesischen Exporte stiegen im Dezember um 7,2%, da die Importe um 16,3% gestiegen sind und die Erwartungen der Analysten übertroffen haben. Als Tüpfelchen auf dem i gaben die USA bekannt, dass China nicht länger ein Währungsmanipulator sei.

Der USDJPY überkam den Widerstand bei 110 und Gold handelte bei 1535 USD pro Unze, da das Kapital weiter in risikoreiche Anlagen floss.

In Asien führte der ASX 200 (+0,85%) die Gewinne an, der Nikkei generierte 0,73% aufgrund eines schwächeren Yens, aber der Hang Seng (-0,24%) und der Shanghai Composite (-0,31%) lagen leicht im negativen Bereich.

Die Futures auf den FTSE (+0,13%) und DAX (+0,28%) eröffneten am Dienstag positiv, trotz des düsteren Starts in die Woche.

Das Cable fiel am Montag unter die Schwelle von 1,30, nachdem die britische Wirtschaft unerwartet im Monatsvergleich um 0,3% fiel, da die Industrieproduktion im November einen überraschenden Rückgang von 1,2% zeigte. Während sich die Käufer Gedanken machen, ob die Werte unter der Schwelle von 1,30 interessant sein könnten, um ihre Long-Positionen zu stärken, könnte das Pfund es zunehmend hart finden, seinen Kopf über Wasser zu halten. Ein wichtiger Grund ist, dass die britischen Währungshüter einschliesslich BoE-Governor Mark Carney den Anlegern gesagt haben, dass sie eventuell die Zinsen senken werden, wenn die Wirtschaftsdaten weiter schwach bleiben sollten.

Die jüngsten Daten lassen vermuten, dass es einen klaren Beleg gibt, dass die britische Wirtschaft im letzten Quartal 2019 schwächer geworden ist, als die Wahrscheinlichkeit eines No-Deal-Brexits und Unsicherheiten um die vorgezogenen Wahlen die britische Wirtschaftsaktivität belastet haben. Der Fokus wird ab jetzt darauf liegen, wie die Wirtschaftsdaten sich in dem Zeitraum nach der Wahl anpassen werden, jetzt wo das Szenario eines No-Deal-Brexits nicht länger eine ernsthafte Bedrohung ist.

Diesbezüglich werden die am 24. Januar anstehenden PMI-Daten ein erster Hinweis darauf sein, wie die britische Wirtschaft als Reaktion auf Boris Johnsons klaren Sieg abgeschnitten hat. Auch wenn ein einziger Datenpunkt nicht ausreichen würde, um voreilig eine Zinssenkung zu treffen, könnten schwache Daten die Bewertung des Pfundes vor der Januarsitzung der BoE ernsthaft beeinflussen.

Die Aktivität der CME SONIA-Futures, die einen Einblick zur Wahrscheinlichkeit einer Zinsmassnahme geben, lässt vermuten, dass die Chancen einer Zinssenkung um 25 Basispunkte bei der Sitzung der BoE am 30. Januar von fast null zu Beginn dieses Monats auf 50% angestiegen sind. Daher könnten die neue klare zurückhaltende Tendenz der BoE und politische Unsicherheiten aufgrund des Brexits der Käuferseite am Pfundmarkt kalte Füsse verschaffen. Aktuell und aufgrund fehlender Hinweise, dass der Abschwung der britischen Konjunktur sich umkehren könnte, werden schwache Daten das britische Pfund wohl belasten.

Weitere Daten, die am Mittwoch anstehen, sollten bestätigen, dass die Inflation in Grossbritannien im Dezember auf ihrem Dreijahrestief von 1,5% stagniert, da die Einzelhandelsaktivität und das Weihnachtsgeschäft aufgrund der vorgezogenen Wahlen und der Brexit-Unsicherheiten gedämpft waren.

Auf der anderen Seite des Atlantiks könnten die US-Inflationszahlen jedoch anders aussehen, wo die Gesamtinflation im Dezember mehr Schwung erhalten haben dürfte, um im Jahresvergleich 2,4% zu erreichen, der höchste Wert in mehr als einem Jahr. Solide Inflationszahlen sollten die Fed-Tauben auch die FOMC-Sitzung im Januar abwarten lassen und den Weg für eine weitere Erholung des US-Dollars frei machen.

Bei den Unternehmen dürften Citigroup, JP Morgan und Wells Fargo heute starke Ergebnisse für das 4. Quartal berichten, auch wenn sie mit niedrigeren Zinsen, einer niedrigen Volatilität und niedrigen Investitionen zu kämpfen hatten, da die globale Wirtschaft im letzten Quartal Schwäche gezeigt hatte. In der Tat könnten steilere kurzfristige Zinsen im Rahmen der Offenmarktgeschäfte der Fed, um die Liquiditätsklemme zu vermeiden, besseres Verbrauchervertrauen und bessere Verbraucherausgaben, sowie eine höhere Wohnungsnachfrage aufgrund niedrigerer Hypothekenzinsen den Ergebnissen der grossen US-Banken im 4. Quartal Auftrieb verliehen haben.

Ansonsten sind die Gewinnprognosen jedoch nicht so optimistisch, da die Analysten die niedrigsten Unternehmensgewinne in drei Jahren erwarten.

Die Bank of America und Goldman Sachs werden am Mittwoch berichten. Netflix dann am Donnerstag.

 
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