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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Wichtige Woche für den Brexit, USA drohen mit Zöllen

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Wichtige Woche für den Brexit

Von Peter Rosenstreich

In Europa sehen wir bei den Gesprächenzwischen dem Vereinigten Königreich und der EU nach den positiven Entwicklungen, da der irische Premierminister andeutete, dass ein Abkommen möglich sei, eine Ruhepause. In der letzten Woche führten Leo Varadkar und Boris Johnson auf den letzten Drücker Gespräche, was die Hoffnungen geschürt hat, dass ein Brexit-Abkommen möglich wird. Die Details zum Abkommen sind vage, aber es gibt Gerüchte, dass Johnson zum Thema Zölle in Nordirland Kompromisse eingegangen ist, aber bei anderen Änderungen ein Vetorecht haben wird. Die einfachste Form des Abkommens wäre, dass Nordirland in der Zollunion der EU verbleiben würde. Das zeigt eine wesentliche Veränderung durch die irische Regierung, die bisher relativ negativ zu den Prognosen der anhaltenden Diskussion war. Da die Zeit abläuft herrscht um die Brexit-Gespräche fast manische Stimmung, was die Möglichkeit eines Tail Risks erhöht. Das Cable ist auf 1,2703 gestiegen (gleitender 200-Tagesdurchschnitt), und zeigte eine leichte Korrektur, da die Gespräche über das Wochenende auf Eis gelegt waren. Mit den Gesprächen in Brüssel und der Rede der Queen wird es viele wichtige Nachrichten geben. Die Rede der Queen wird die Pläne der Regierung für die Gesetzgebung nennen, u. a. wird über Details zum Gesetz für den Ausstiegsvertrag abgestimmt, sollte die EU diese Woche einem Brexit-Abkommen zustimmen. Bis Donnerstag sollte der Markt eine bessere Übersicht über die Geschehnisse haben, aber aktuell ist die Visibilität sehr niedrig. Der Markt preist die letzten turbulenten Ergebnisse weiter ein. Wir glauben nicht, dass es bereits ein Ergebnis gibt, weshalb wir es bei GBP-Handel entspannt angehen lassen würden.

Die Zeit der Zölle ist gekommen!

Von Vincent Mivelaz

Die asiatischen Aktienmärkte feiern die jüngsten Schlagzeilen, dass eine erste Phase eines möglichen Handelsdeals bis Mitte November 2019 unterzeichnet werden soll. Aber der Trend unterstützt die EU-Aktien nicht, da die USA bis Mitte Oktober wohl auf EU-Waren im Wert von 7,5 Mrd. USD Zölle ankündigen dürften, nachdem die WHO über die Airbus-Tochtergesellschaften entschieden hat, während auch Gerüchte um mögliche Zölle auf Schweizer Pharmaprodukte aufkommen.

Die asiatischen Anleger haben ihre Aufmerksamkeit auf die Handelsverhandlungen zwischen den USA und China gelenkt, die China zwingen würden, pro Jahr US-amerikanische Agrarprodukte im Wert von bis zu 40 bis 50 Mrd. USD zu kaufen, im Austausch für den Aufschub der US-Zölle auf chinesische Waren im Wert von 250 Mrd. USD. Aber die Fortschritte bleiben hier begrenzt, da sich die kommenden Phasen auf strukturelle Probleme wie den erzwungenen Technologietransfer, den Schutz des geistigen Eigentums und Regierungssubventionen konzentrieren, was die aktuelle optimistische Meinung kaputt machen würde, da die Dezemberzölle auf chinesische Waren im Wert von 156 Mrd. USD weiter in der Pipeline sind. Trotz des kurzfristigen Optimismus sollten die Veröffentlichung der Exporte und Importe für September bei -3,20% (vorher -1%) und -8,50%, ein Rückgang auf ein 7-Monats- bzw. 4-Monatstief und die schwache inländische Nachfrage die chinesischen Behörden dazu zwingen, die Lockerungsmassnahmen der Geldpolitik zu stärken, um das aktuelle Wachstumsziel am niedrigeren Ende des aktuellen Zielbandes von 6-6,50% zu halten. Gleichzeitig sind die EU-Gesetzgeber bereit, Gegenmassnahmen gegen US-Zölle zu Luftfahrt, Whiskey und Käse zu ergreifen, die in den nächsten Tagen fällig werden, da weitere Zölle auf EU-Fahrzeuge im November in Kraft treten könnten, was dazu führen könnte, dass die Handelsspannungen eskalieren. Zudem könnte sich die Schweizer Pharmaindustrie ähnlichen Sanktionen ausgesetzt sehen, wenn auf den Export von Schweizer Medikamenten in die USA, den zweitgrössten Markt nach der EU Zölle eingeführt werden. Letzteres würde nicht nur der Wettbewerbsfähigkeit und den Margen der Schweizer Pharmaindustrie schaden (zum Beispiel Generika und Biosimilars), sondern auch wesentliche Auswirkungen auf das Land haben, da die Branche ein Fünftel zum BIP beträgt.

Der USD/JPY handelt aktuell bei 7,0743, leicht über der aktuellen Währungsbindung bei 7,0725.

 
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