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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Fed dürfte Zinsen senken, Optimismus um GBP

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Fed dürfte Zinsen senken

Von Peter Rosenstreich

Der Kern-CPI für die USA für September fiel mit 0,1% im Vergleich zu erwarteten 0,2% niedriger aus als erwartet. Diese unerwartete Zahl stellt die Meinung in Frage, dass die Kerninflation steigt. Dies verstärkt unsere Zuversicht, dass wir am 30. Oktober eine Zinssenkung sehen werden. Es gibt jedoch zunehmend Belege, dass die Kerninflation bis 2020 anziehen wird. Der Hauptgrund für die Schwäche des Kern-CPIs war der Einbruch des Gebrauchtwagenumsatzes aufgrund von niedrigeren Finanzierungsraten für neue Fahrzeuge. Der Gebrauchtwagenumsatz dürfte sich im Oktober erholen. Aber die im Allgemeinen düsteren US-Daten, wie schwache ISM in beiden Umfragen zeigten, werden die FOMC-Tauben unter Druck setzen, die Zinsen erneut zu senken. Das Fed-Protokoll zeigte klar, dass sich die Mitglieder mehr um das Abwärtsrisiko für das Wachstum sorgten als um das Aufwärtsrisiko für die Inflation. Im Protokoll wurden die Auswirkungen der Zölle auf die Inflation sogar gar nicht erwähnt. Das macht angesichts der besorgniserregenden Zahlen ausserhalb der USA Sinn. Diese Woche wurden die japanischen Kernmaschinenaufträge veröffentlicht, ein Stimmungsbarometer für die globale Wirtschaft. Man könnte meinen, dass all diese Informationen dazu führen werden, dass die Erwartungen für eine Handlung im Oktober über 80% liegen dürften, aber es herrscht Unsicherheit. Die Fed hat ohne grosses Aufsehen kurzfristige Papiere gekauft. Die offizielle Begründung war das Management des Drucks auf den Repo-Markt. Aber diese Massnahmen sind eigentlich qualitative Lockerungsmassnahmen. Die Falken werden diese Geschäfte als Lockerungsmassnahmen bezeichnen, die den Bedarf begrenzen werden, die Zinsen zu senken. Sollte das zu einer Pause führen, würde Fed-Chef Powell dumm aussehen und dies dürfte bestätigen, dass das Wachstum unserer Bilanz zu Zwecken der Rücklagenverwaltung falsch ist und auf keinen Fall mit den grossen Anleihekaufprogrammen verwechselt werden darf. Der Markt und Präsident Trump werden wohl erreichen, was sie wollen und die Zinsen werden erneut gesenkt werden, was den globalen Aktien und dem Gold Auftrieb verleihen und dem USD schaden wird.

GBP-Optimismus muss erst noch Fuss fassen

Von Vincent Mivelaz

Die jüngsten Entwicklungen zum Brexit haben das Sterling in den Hintergrund gedrängt, nachdem führende EU-Politiker im Zusammenhang mit einem Brexit-Abkommen, das Anfang der letzten Woche vorgelegt wurde, eine entmutigende Reaktion gezeigt hatten. Aber das Meeting zwischen dem britischen und dem irischen Premierminister Boris Johnson und Leo Varadkar verliehen dem britischen Pfund Auftrieb, da eine Welle des Optimismus aufkam, dass ein geregelter Brexit möglich ist. Auch wenn wir keine weiteren Informationen zu möglichen Lösungen hinsichtlich der nordirischen Grenze erhalten haben, so sollte das unerwartete gemeinsame Statement, das bestätigte, dass man auf dem Weg zu einem möglichen Abkommen sei, zu einer starken Nachfrage nach dem GBP vor der Sitzung des EU-Rats ab nächsten Donnerstag führen, ein wichtiges Ereignis, das das Schicksal des Brexits stark beeinflussen dürfte.

Trotz der begrenzten Fortschritte bei der aktuellen Brexit-Sackgasse sollten beide Seiten heute und am Wochenende die Gespräche wieder aufnehmen. Die Gespräche dürften sich auf eine Lösung für die Zollpartnerschaft konzentrieren, die es Nordirland erlauben würde, aus der EU-Zollunion mit dem Vereinigten Königreich auszusteigen und somit EU-Zollregelungen und Zölle auf Waren, die in die Region kommen, durchzusetzen. Das Risiko, dass wir einen harten Brexit sehen werden, ist jedoch hoch, da ein Vorschlag für den Ausstieg von den EU-Politikern während des zweitägigen Gipfels ab dem 17. Oktober 2019 genehmigt werden muss. Die Sondersitzung des britischen Parlaments am 19. Oktober 2019 sollte entweder das vereinbarte Abkommen bestätigen oder PM Johnson auffordern, die EU um eine weitere Fristverlängerung im Rahmen von Artikel 50 des Benn Acts zu bitten. Es ist vor diesem Hintergrund jedoch wahrscheinlich, dass der britische Premierminister den Antrag der Parlamentsmitglieder umgehen wird, indem er zwei separate Schreiben verschickt: ein erstes Schreiben mit dem Antrag auf eine Fristverlängerung und ein zweites Schreiben, indem diese genehmigt wird, was den Weg zu einem No-Deal-Brexit freimachen würde. Nach der Erholung des GBP dürfte das Abwärtsrisiko in der Zukunft wohl zunehmen.

 
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