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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Märkte zögern, da sich Handelsgespräche und Sitzungsprotokoll nähern

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Märkte zögern, da sich Handelsgespräche und Sitzungsprotokoll nähern

Von Vincent Mivelaz

Die jüngsten Entwicklungen haben die Markteilnehmer in eine schwierige Situation gebracht, die sich unsicher sind, ob der Handelskrieg zwischen den USA und China und die aktuellen geopolitischen Schlagzeilen oder die Veröffentlichung des Fed-Protokolls im Kontext der schwächer werdenden Wirtschaftsaktivitäten vorherrschen sollten. In diesem Kontext ist die Nachfrage nach Gold knapp, da es über 1500 bleibt, bereit zu einer Erholung, sollte es bei den morgen beginnenden Handelsgesprächen keine grossen Fortschritte geben. In der Zwischenzeit sollte die anstehende Veröffentlichung des FOMC-Protokolls auch dem Greenback eine Erholung ermöglichen, sollte die Fed neben der Zinssenkung im Oktober
mehr Lockerungsmassnahmen durchführen als der Markt erwartet.

Bedenken um ein flaues Wirtschaftswachstum in den USA nach der Veröffentlichung enttäuschender Indizes für die Geschäftsaktivität des Institue for Supply Management für Aktivitäten des verarbeitenden und nicht verarbeitenden Gewerbes haben den USA seit Anfang der letzten Woche belastet, da die Spekulationen um eine weitere Zinssenkung durch die Fed nach den Senkungen um zwei Mal 0,25% im Juli und August eskalierten. Doch trotz der zunehmenden implizierten Wahrscheinlichkeiten, dass die Zinsen fallen werden,die von 72,90% in der letzten Woche auf 82,20% gestiegen sind,scheint es so, als könnte das Fed-Protokoll die Anleger täuschen, da Anzeichen, dass die Währungshüter gespalten sind (vergessen Sie nicht, dass nur sieben von 17 Währungshütern eine dritte Zinssenkung bei der Sitzung im September in Erwägung gezogen hatten) die Analysten zwingen könnten, ihre Prognosen für die Sitzung am 30. Oktober 2019 zu senken. Stattdessen sollten die Fed-Mitglieder die Wiederaufnahme der Anleihekäufe für die kommende Zeit ankündigen. Was den Handel angeht, so scheint es so, als dürften die Verhandlungen der Minister angespannt verlaufen, nachdem zuletzt das State Department angekündigt hatte, dass man das Visa für bestimmte chinesische Politiker beschränken und es chinesischen Unternehmen verbieten will, Produkte von US-Unternehmen zu kaufen, ohne dass dem die US-Regierung vorher zustimmt. Neben den Zöllen auf importierte chinesische Waren im Wert von 250 Mrd. USD, die am 15. Oktober 2019 von 25% auf 30% steigen dürften, könnten auch Gerüchte über mögliche Einschränkungen der Kapitalflüsse nach China aufkommen, die anfänglich die Pensionsfonds der US-Regierung als Ziel haben werden, was zu Störungen für die Anlagen der Schwellenländer führen könnten.

Unter den aktuellen Umständen würden wir eine Short-Position im EURUSD bevorzugen, da das anstehende Fed-Protokoll dem USD Auftrieb verleihen, und so den EURUSD, der aktuell bei 1,0978 handelt, in den Bereich von 1,0880 bringen könnte.

 
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