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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Um den Brexit wird es spannend

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Um den Brexit wird es spannend

Von Peter Rosenstreich

Beim Brexit geht es um alles. Wir nähern uns dem 29. März und es gibt kaum Belege, dass die Europäische Union und das Vereinigte Königreich einer Lösung näherkommen. Die waghalsige Politik hat dem GBP geschadet (auch wenn der Euro ebenfalls keine gute Performance gezeigt hat), da die Händler bei Aufwärtstrends verkaufen und bei niedriger Volatilität verkaufen.

Heute wird die britische Premierministerin Theresa May das Unterhaus über den Fortschritt der Brexit-Verhandlungen informieren. Wir zweifeln, dass es einen Durchbruch gab. May dürfte für den 27. Februar eine wichtige Abstimmung ankündigen, aber das wird wohl kaum jemanden besänftigen. Diejenigen, die in der EU verbleiben möchten, benötigen einen neuen Trick, da die letzte Abstimmung, die einen grossen Verlust für May brachte, die politische Ordnung nicht stören konnte. Der Brexit-Verhandlungsführer der Europäischen Union, Michel Barnier, schlug vor, dass May einer dauerhafte Zollunion zustimmen solle, was auch die britische Labour-Opposition unterstützt.

Die britische Wirtschaft zeigt klar Schwäche. Ein starker Rückgang bei den Investitionen ist die Folge der Brexit-Unsicherheit. Das ist einfach gesunder Menschenverstand. Das britische BIP für das 4. Quartal fiel von +0,6% im 3. Quartal auf 0,2%. Für 2018 fiel das BIP-Wachstum mit 1,4% auf seinen niedrigsten Wert seit 2012, 2017 war es bei 1,8% gelegen. Aufgrund der ähnlichen Verlangsamung in Europa ist es hart zu sagen, wie das Vereinigte Königreich ohne den Brexit abgeschnitten hätte. Die italienischen Wachstumsprognosen gingen von 1,2% auf magere 0,2% zurück.

Zölle zwischen China und USA aufgeschoben?

Von Vincent Mivelaz

Die Handelsgespräche wurden am Montag wieder aufgenommen und scheinen auf gutem Weg zu sein. Politiker mittlerer Stufe haben die Gespräche gestartet und die höchsten Politiker sollten am Donnerstag und Freitag die Führung übernehmen, u.a. US-Handelsvertreter Robert Lighthizer, US-Finanzminister Steven Mnuchin und der chinesische Vizepremier Liu He. Wir vermuten, dass ein Fortschritt zu einem Treffen zwischen Trump und Xi bis Mitte März auslösen könnte und die Zölle aufgeschoben werden. Der USDCNY handelt aktuell bei 6,7798 und nähert sich kurzfristig 6,7745.

Der Verbrauch in China ist so niedrig wie in 15 Jahren nicht und die Handelsdaten zeigen klare Anzeichen auf Schwäche. Die Januarimporte fielen um 10%, der grösste Rückgang seit Juli 2016. Die chinesische Wirtschaft könnte stärker zurückgehen als ursprünglich gedacht, auch wenn die Feierlichkeiten zum neuen Jahr wohl die Aktivität im Januar und Februar belastet haben. Der Handelskonflikt zwischen China und Amerika könnte die Produktions- und Handelszahlen schwächen, aber der Rückgang der Binnennachfrage spielt eine grössere Rolle und zwingt die Behörden, die Binnennachfrage anzutreiben, indem die Importzölle gesenkt und Liquiditätsanreize gesetzt werden.

 
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