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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

AUD-Achterbahnfahrt

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AUD-Achterbahnfahrt

Von Arnaud Masset

Nachdem der australische Dollar gestern ganze 1% anziehen konnte, fiel er am Mittwochmorgen gegenüber dem Greenback auf 0,7125, nachdem die Zentralbank sich unerwartet zurückhaltend gezeigt hatte. Am Montag vermied Governor Philip Lowe von der Reserve Bank of Australia es, den Marktteilnehmern Hinweise zu geben, vor allem hinsichtlich der Zinsprognosen. Die Anleger glaubten, dass sei davon ausgehen könnten, dass sich die RBA langsam einer Straffung nähert, aber nur dann, wenn die Inflation und die Wirtschaftsbedingungen dies zulassen. Am nächsten Tag sprach Lowe jedoch in Sydney und zeigte sich da vorsichtiger.

Auch wenn das australische Wirtschaftswachstum angemessen bleiben dürfte, so «sind die Abwärtsrisiken gestiegen». Dementsprechend hat die RBA die Wachstumsprognosen nach unten revidiert. Die grösste Veränderung betrifft die Geldpolitik. Governor Lowe erklärte: «Im letzten Jahr waren Szenarien, bei denen die nächste Massnahme eine Erhöhung sein wird wahrscheinlicher, als Szenarien, bei denen die nächste Massnahme eine Senkung sein wird. Heute scheinen die Chancen ausgeglichener zu sein.» Das war bahnbrechend für die Anleger, da es klar vermuten lässt, dass die RBA falls erforderlich die Zinsen senken wird. Wir denken, dass die RBA sich Spielraum bewahren will, falls die Verlangsamung Chinas sich als akuter als erwartet ergeben sollte. Mehr als 38% der australischen Exporte gehen nach China. Wir gehen davon aus, dass der Aussie bis mindestens dem Ende des Konflikts zwischen China und den USA unter Druck bleibt.

Yen erholt sich

Von Vincent Mivelaz

Die Senkung der Inflationsprognosen durch die Bank of Japan für 2019 scheinen die Anleger nicht zu sorgen, die nach Trumps Rede zur Lage der Nation den JPY als sicheren Hafen bevorzugen, in der er keine Neuigkeiten zu den Handelsgesprächen mit China bekannt gab. Es scheint so, als wären die US-Behörden bereit, ihr Recht auf Auslieferung von Huawei CFO Meng Wanzhou durchzusetzen und gegen den in China basierten Telekommunikationsausrüstungslieferanten ZTE wegen des Verdachtes auf Spionage aus Gründen der nationalen Sicherheit Sanktionen aufzuerlegen, schlechte Nachrichten für den Waffenstillstand. Es gibt wahrscheinlich gute Gründe für eine solche Position, da die Tatsache, dass Trump auf die Notwendigkeit besteht, in «moderne Industrien der Zukunft», u. a. AI und 5G Drahtlosnetzwerke, zu investieren, zeigt, dass China zu einem wichtigen Mitbewerber bei der Technologieentwicklung herangewachsen ist.

Die Schlagzeilen lassen nichts Gutes für die Runde 2 der Handelsgespräche zwischen den USA und China nächste Woche in Peking verheissen; diese werden angeführt von US-Handelsvertreter Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnunchin und werden Themen wie den Schutz des intellektuellen Eigentumsrechts und Strukturreformen (Marktzugang und Subventionen) umfassen. Trump hat offiziell die Frist für einen Deal auf den 2. März 2019 festgelegt. Der jüngste Anstieg des JPY lässt vermuten, dass der Optimismus der Anleger nicht zunimmt, auch wenn die japanische Wirtschaft nicht vor Trumps «America first» sicher ist. Trump sagte vor kurzem gegenüber dem Kongress, dass dieser das Gesetz für gegenseitige Zölle verabschieden solle, was zeigt, dass die EU und Japan, Partner der USA, in der Zukunft ebenfalls Ziele werden könnten. Aktuell liegt der USDJPY bei 109,66 und ist kurzfristig auf dem Weg zu 109,40.

 
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