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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Japanischer Yen steigt nach nordkoreanischen Bedrohungen weiter - Zeit, Gold zu kaufen

USD/JPY fällt aufgrund von Risikoscheu

Von Arnaud Masset

Der japanische Yen handelte seit Wochenbeginn fester, da die Spannungen zwischen Nordkorea und den Vereinigten Staaten weiter eskalieren. Die japanische Währung, die ihre Rolle als sicherer Hafen vollständig erfüllt, ist gegenüber dem Greenback seit Montag ganze 1,70% gestiegen, was den USD/JPY am Freitagmorgen auf 108,91 einbrechen liess. Das Währungspaar testet aktuell die Schlüsselunterstützung bei 108/109 (mehrfache Tiefs und 50% Fibonacci auf die Rallye von Juni-Dezember 2016). Ein Durchbruch nach unten wird als erster Schritt (61,8% Fibo) den Weg in Richtung 106,52 frei machen, dann zur wichtigen psychologischen Unterstützung bei 100.

Aus technischer Sicht ist der USD/JPY bereits zweimal an der Unterstützung bei 108,84 gescheitert, es besteht daher die Chance, dass das Paar wieder in Richtung 110 geht. Aus fundamentaler Sicht gewinnt die risikoscheue Stimmung weltweit an Schwung, was vermuten lässt, dass die Zuflucht auf als sicherer Hafen geltende Anlagen noch nicht vorbei ist. Die asiatischen Aktien sind durchschnittlich um ca. 1,60% gefallen und die europäischen Aktien sind bereit, sich dem Rückgang anzuschliessen. Die Volatilität nimmt zu, der VIX liegt bei 16,21% und der VSTOXX hat heute morgen 20,61% erreicht. Es wäre daher eine gute Idee, zu warten, bis der Sturm vorbei ist, und dann auf eine Erholungsrallye zu setzen.

Gold gewinnt an Schwung, da Anleger Schutz suchen

Von Yann Quelenn

Wie wir schon mehrfach angesprochen haben, waren die geopolitischen Spannungen diesen Sommer sehr ruhig und die Anleger gingen vom Gold ab, das sehr nahe bei 1.200 USD pro Unze lag. Die zunehmenden Spannungen zwischen Nordkorea und den USA haben jedoch die kurzfristigen Prognosen für das Edelmetall geändert, das nun sein Hoch für 2017 überwacht und leicht unter 1.300 USD liegt.

Vor diesem Hintergrund gibt es auch Bedenken, dass die Fed vor dem Jahresende die Zinsen wohl nicht mehr erhöhen wird. Zudem kann Trump wichtige Reformen nicht umsetzen, was den Dollar deutlich einbrechen lassen hat. Wir glauben, dass die Dollarschwäche anhalten und die Goldpreise steigen lassen sollte.

Die Anlegerstimmung dreht nun in Risikoscheu. Der VIX Index, der zeigt, wie die Anleger die Marktrisiken bewerten, ist in Richtung 16 gegangen, nachdem er in der letzten Woche sein Allzeithoch unter 10 erreicht hat. Die Aktienmärkte scheinen anfällig und Gold ist bereit für einen bullischen Ausbruch. Der Zeitpunkt, bei dem gelben Metall etwas aufzustocken, ist gut.

 
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