Market Outlook 2019

 

Unsere Perspektive für 2019

An der Schwelle zu 2019 deutet sich an, dass ein weiteres Jahr voller neuer Herausforderungen und Chancen auf uns wartet. Mit der Perspektive 2019 will die Swissquote Bank ein wenig Ordnung in die unübersichtliche Welt bringen, um ihren Kunden bei Anlageentscheidungen eine bessere Orientierungshilfe zu bieten.
 

«Trotz der Schlagzeilen über Brexit, Handelsspannungen und geopolitische Risiken entwickelt sich die Weltwirtschaft gut.»

 

Market Outlook 2019


Michael Ploog - CFO Swissquote

 

Was wir 2019 im Auge behalten

• Unterschiede im geldpolitischen Zyklus

• Schwellenländer vom Sturm erfasst

• Entwicklung des Handels in die falsche Richtung

• Gewinne durch europäische Politik überschattet

• Entwicklung Chinas entscheidend für die neue Weltordnung

• Wachstumsdivergenz erschwert Prognosen

 

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Was uns in Atem hält

Geopolitisches Risiko

Die Indikatoren für geopolitische Risiken stehen alle auf Rot, denn in dieser Phase nach dem Kalten Krieg, die vom Gedanken einer «Neuen Weltordnung» geprägt ist, ist alles einem Wandel unterworfen. Ängste haben unmittelbare Auswirkungen auf die Stimmung der Haushalte und Unternehmen, deren Eintrübung die Konsumausgaben und das Wachstum begrenzt. Die Massnahmen der USA in den vergangenen zwei Jahren, darunter der Rückzug aus dem Atomabkommen mit dem Iran, haben zwischen traditionellen Verbündeten einen Graben geschaffen.

 

Freier Fall der Finanzmärkte

In Anbetracht der Handelsrisiken haben sich die Aktienmärkte überraschend gut gehalten. Hauptgrund hierfür sind die nach wie vor günstigen Finanzbedingungen und die starken Gewinne. Doch ein etwas kräftigerer Nachfragerückgang könnte leicht eine Stagflation oder Rezession verursachen (die mit grosser Wahrscheinlichkeit im vierten Quartal 2019 in den USA eintreten könnte). Das würde den aktuell hohen Gewinnen und der Rentabilität schaden.

 

Market Outlook 2019

 

Fehlentscheidung der Fed

Für Fed-Mitglieder bieten die aktuellen US-Daten reichlich Grund zur Sorge. Die Fed sieht sich nun mit der Herausforderung konfrontiert, den Auswirkungen des von Trump verursachten Handelskriegs, den inflationären Effekten des Konjunkturprogramms und der Bedrohung ihrer Unabhängigkeit entgegenzutreten. Unter Umständen wird sie eine schwierige Entscheidung treffen müssen. Angesichts der steigenden Inflation und der verzögerten Wirkung des Handels auf die Nachfrage stellt sich die Frage, ob sie mit ihrer Einschätzung womöglich falsch gelegen hat.

 

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Zahlen im Fokus

Klare Anzeichen für nachlassende Dynamik

Kräftiger Renditeanstieg löst Ausverkauf an Aktienmärkten aus

Verzerrung der Rohstoffpreise durch den Handelskrieg

 

Wirtschaftskalender

Die aufgeführten Fed-Sitzungen werden von Pressekonferenzen begleitet. EZB-Sitzungen werden von Pressekonferenzen und wirtschaftlichen Prognosen begleitet. Die angezeigten Veranstaltungen der BoJ werden von der Veröffentlichung des Prognoseberichts der Notenbank begleitet.

 

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