DISCLAIMER

Our systems have detected that you are using a computer with an IP address located in the USA.
If you are currently not located in the USA, please click “Continue” in order to access our Website.

Local restrictions - provision of cross-border services

Swissquote Bank Ltd (“Swissquote”) is a bank licensed in Switzerland under the supervision of the Swiss Financial Market Supervisory Authority (FINMA). Swissquote is not authorized as a bank or broker by any US authority (such as the CFTC or SEC) neither is it authorized to disseminate offering and solicitation materials for offshore sales of securities and investment services, to make financial promotion or conduct investment or banking activity in the USA whatsoever.

This website may however contain information about services and products that may be considered by US authorities as an invitation or inducement to engage in investment activity having an effect in the USA.

By clicking “Continue”, you confirm that you have read and understood this legal information and that you access the website on your own initiative and without any solicitation from Swissquote.

DIESE FIRMEN MACHEN RICHTIG HIGH

Investoren aufgepasst! Wir stellen die vielsprechendsten Unternehmen der Cannabisbranche vor.

Aurora Cannabis, der Riese aus Vancouver

Die Firma hat kürzlich 860 Mio. Dollar ausgegeben.

  • Gründungsjahr: 2013
  • Sitz: VANCOUVER
  • Umsatz: CAD 18 MIO. (2017)
  • Belegschaft: 500
  • CEO: TERRY BOOTH

Aurora Cannabis machte zum Jahreswechsel 2017/2018 von sich reden. Gerüchte um die Übernahme seines Konkurrenten Cannimed liessen den Aktienkurs in die Höhe schnellen. Am 24. Januar kam es dann tatsächlich zur Transaktion: für die stattliche Summe von 860 Mio. Dollar. Seitdem ist der Aktienkurs zwar wieder gesunken, aber die Fusion hat Aurora Cannabis Zugang zu fast 20 Prozent des kanadischen Marktes für medizinisches Marihuana verschafft.

Im Gegensatz zu Mitbewerbern wie Canopy Growth, die derzeit weniger profitabel sind, hat Aurora Cannabis drei der letzten vier Quartale mit schwarzen Zahlen abgeschlossen. Doch die Rentabilität scheint aus Sicht der Investoren kein entscheidender Faktor zu sein, da die Branche noch in den Kinderschuhen steckt und sich in einer Investitionsphase befindet. Und trotz zahlreicher Vereinbarungen mit institutionellen Partnern ist das Unternehmen weit weniger bekannt als Canopy Growth. Viele Analysten empfehlen, die Aktie zu halten (HOLD), da sie bereits gut bewertet ist.

Canopy Growth, der kanadische Marktführer

Das in Ontario ansässige Unternehmen ist der Konkurrenz um Längen voraus.

  • Gründungsjahr: 2014
  • Sitz: SMITHS FALLS (KANADA)
  • Umsatz: CAD 40 MIO. (2017)
  • Belegschaft: 700
  • CEO: BRUCE LINTON

«Wir wollen die Welt beherrschen.» Im September 2016 enthüllte Canopy-CEO Bruce Linton seine globalen Ambitionen, die bei den Aktionären auf grosse Begeisterung stiessen. Seit seiner Gründung ist Canopy kontinuierlich gewachsen.

Die Erfolgsgeschichte begann 2014, als das Start-up Tweed Marijuana, das 2015 in Canopy umbenannt wurde, die Genehmigung zur Produktion und zum Verkauf von therapeutischem Cannabis in Kanada erhielt. Damals kaufte das Unternehmen eine ehemalige Schokoladenfabrik in Smiths Falls, Ontario, um Marihuana anzubauen. Doch das 46’000 Quadratmeter grosse Grundstück reichte Bruce Linton nicht. So übernahm Tweed 2015 für 61 Mio. Dollar seinen Konkurrenten Bedrocan und 2016 für 430 Mio. Mettrum. Damit erreichte die Firma eine Bewertung von über einer Mrd. Dollar und wurde das erste Einhorn des Cannabissektors.

Canopy konnte sich als Marktführer in der kanadischen Cannabisindustrie etablieren. Die meisten Analysten empfehlen den Kauf der Aktie. Derzeit beansprucht Canopy 30 Prozent des Marktes für therapeutisches Cannabis in Kanada für sich. Die Analysten erwarten, dass sich das Unternehmen den gleichen Anteil beim Freizeitkonsum nach der Legalisierung im Juli 2018 sichern dürfte. Ein weiterer Wachstumstreiber wird das internationale Geschäft sein. Mit dem US-Rapper Snoop Dogg liess sich das Unternehmen 2016 in Brasilien und Australien nieder, bevor es Ende des gleichen Jahres mit der Übernahme der deutschen Firma Medcann auch in Europa Fuss fasste. «Canopy ist eine attraktive Investition», so Martin Landry, Analyst bei GMP Securities.

Die rasante Entwicklung hat ihren Preis: 2017 verzeichnete Canopy einen operativen Verlust von 17 Mio. kanadischen Dollar(rund 12,7 Mio. Franken). Aber Martin Landry erklärt, dass dies angesichts der vielversprechenden Partnerschaft mit dem Alkoholproduzenten Constellation Brands, der im vergangenen Oktober fast 200 Mio. Dollar in das Unternehmen investierte, kein Problem darstelle. Der Deal dürfte laut Martin Landry zudem die Türen zu einem saftigen Geschäftsfeld öffnen: Cannabis-Drinks.

MedReleaf, ein Riese strebt nach Macht

Bis Ende 2018 will das Unternehmen seine Produktionskapazität vervierfachen.

  • Gründungsjahr: 2013
  • Sitz: MARKHAM (KANADA)
  • Umsatz: CAD 40,3 MIO. (2017)
  • CEO: NEIL J. CLOSNER

«Ich bin ein grosser Fan von MedReleaf», sagt Martin Landry, Analyst bei GMP Securities. Auch wenn das Unternehmen mit Sitz in Markham weniger bekannt ist als seine Konkurrenten Canopy oder Aphria, mangelt es ihm keinesfalls an Perspektiven. MedReleaf will einen Teil des Freizeitmarkts erobern und hat daher ein umfangreiches Entwicklungsprogramm gestartet. Im Februar 2018 gab das Unternehmen den Kauf von über 660’000 Quadratmetern Land bekannt. Dadurch soll die jährliche Produktionskapazität von 35’000 Kilogramm Cannabis (2017) bis Ende 2018 auf 140’000 Kilogramm erhöht werden. MedReleaf schaut auch auf den internationalen Markt für therapeutisches Cannabis.

Das Unternehmen ist seit 2017 in Australien präsent und unterzeichnete im März 2018 eine Partnerschaft mit der deutschen Firma Cannamedical, und wird so zu einem Hauptlieferanten deutscher Apotheken. Wie die meisten Analysten empfiehlt Martin Landry den Kauf der Aktie, zumal sie im Vergleich mit der Konkurrenz unterbewertet erscheint.

Aphria, das andere kanadische Schwergewicht

Diese Firma setzt vermehrt auf Partnerschaften und Übernahmen.

  • Gründungsjahr: 2014
  • Sitz: LEAMINGTON (KANADA)
  • Umsatz: CAD 20 MIO. (2017)
  • Belegschaft: 150
  • CEO: VIC NEUFELD

«Aphria bietet viele Vorteile», sagt Noel Atkinson von Clarus Securities. «Das gut etablierte Unternehmen produziert 240’000 Kilogramm Cannabis pro Jahr. Dank dieses hohen Volumens und eines ausgeklügelten Produktionsverfahrens hat Aphria geringere Herstellungskosten als seine Mitbewerber. Zudem pflegt das Unternehmen ausgezeichnete Beziehungen zu seinen Kunden, da sein Management sehr kompetent ist.»

Auf seiner Website setzt Aphria den Schwerpunkt eindeutig auf Cannabis für medizinische Zwecke, das getrocknet in Gläsern oder als Öl verkauft wird. Noel Atkinson zufolge bereitet sich die Firma jedoch darauf vor, ihr Angebot und ihre Marketingstrategie zum 1. Juli zu ändern: «Das Freizeit-Cannabis-Geschäft dürfte bald 90 Prozent des Marktes ausmachen», so der Analyst. «Die grossen Unternehmen werden sich in diesem Segment neu positionieren.» Aphria ist solide aufgestellt. Zuletzt hat die Firma zahlreiche Partnerschaften geschlossen, wie mit der kanadischen Apothekenkette Shoppers Drug Mart, die seine Produkte online vertreiben wird. Im Januar schluckte Aphria für 330 Mio. Dollar Nuuvera, einen grossen Konkurrenten aus Ontario. Nuuvera ist international, insbesondere in Deutschland und Italien, sehr gut positioniert, um von künftigen Lockerungen der nationalen Gesetzgebungen zu profitieren. Die Analysten raten zum Kauf der Aphria-Aktie oder erwarten zumindest, dass sie sich besser entwickeln wird als der Markt.

CannTrust, der kleine Neue

Das Unternehmen hat unlängst eine Partnerschaft mit der Pharmafirma Apotex gestartet.

  • Gründungsjahr: 2014
  • Sitz: VAUGHAN (KANADA)
  • Umsatz: CAD 20,7 MIO. (2017)
  • CEO: ERIC PAUL

Mit einer Produktionsfläche von weniger als 5’000 Quadratmetern im Jahr 2017 ist CannTrust ein echter David gegenüber Goliaths wie Canopy und MedReleaf. Doch das Unternehmen, das seit August 2017 an der Börse von Toronto kotiert ist, wächst rasant. Nach einer gerade abgeschlossenen Erweiterung um 23’000 Quadratmeter soll im Juni 2018 eine zweite Fläche in Betrieb genommen werden. Die neue Produktionsfläche von fast 50’000 Quadratmetern hat sich damit in nur einem Jahr verzehnfacht.

Für sein Wachstum hat CannTrust einen Partner ausgewählt, der diesseits des Atlantiks wenig bekannt ist: Apotex, das fünftgrösste Pharmaunternehmen Kanadas. Gemeinsam will man neue Cannabisprodukte entwickeln. Zudem ging CannTrust im März ein Joint Venture mit dem dänischen Unternehmen Stenocare ein. So kann die kanadische Firma ihre Produkte nach Dänemark exportieren, wo therapeutischer Cannabis seit dem 1. Januar 2018 zugelassen ist. «CannTrust ist ein unterbewerteter Akteur», sagt Martin Landry, Analyst bei GMP Securities. «Ich empfehle den Kauf der Aktie. Dabei liegt mein Kursziel bei 17 Dollar, im Moment liegt der Kurs bei weniger als 10 Dollar. »

Hydropothecary, der Innovator

Das Quebecer Start-up entwickelt einzigartige Produkte.

  • Gründungsjahr: 2013
  • Sitz: GATINEAU (KANADA)
  • Umsatz: CAD 4,1 MIO. (2017)
  • Belegschaft: 130
  • CEO: SEBASTIEN ST. LOUIS

Hydropothecary ist im vergangenen Jahr an die Börse gegangen. Seither hat es sich bei Investoren einen Namen gemacht. Das Quebecer Unternehmen hat die Führung im Premiumsegment übernommen und bietet hübsch zahlreiche einzigartige Produkte an, die nicht nur von offizieller Seite zertifiziert, sondern auch ausgesprochen hübsch aufgemacht sind. Zum Sortiment gehören unter anderem Kapseln, Öle, Pulver und aromatisierte Sprays auf Cannabisbasis. Diese einzigartige Positionierung könnte Hydropothecary besonders zugutekommen, wenn der Markt für Freizeit-Cannabis legalisiert ist. Erst im Februar ging bei dem jungen Unternehmen ein Rekordauftrag ein: Die Behörden von Quebec, die den Vertrieb von Cannabis in der Provinz steuern werden, kauften 20’000 Kilogramm Marihuana.

Am Firmensitz in Gatineau laufen derzeit umfangreiche Erweiterungsarbeiten: Die Anbaufläche soll bis Dezember 2018 auf 120’000 Quadratmeter vergrössert werden mit einer Produktionskapazität von 100’000 Kilogramm getrocknetem Cannabis pro Jahr. Aufgrund der niedrigen Land, Wasser- und Strompreise in der Region gehören die Produktionskosten von Hydropothecary zu den niedrigsten auf dem Markt.

Die meisten Analysten empfehlen den Kauf der Aktie. So auch Vahan Ajamian von Beacon Securities, der ein Kursziel von 8,50 Dollar nennt. Angesichts der geringen Kapitalausstattung des Unternehmens im Vergleich zu den Schwergewichten der Branche schliesst der Analyst nicht aus, dass es von einem Mitbewerber geschluckt werden könnte.

Insys Therapeutics, synthetischer Cannabis

Das US-Unternehmen will Marktführer für THC-basierte Arzneimittel werden.

  • Gründungsjahr: 1990
  • Sitz: CHANDLER (USA)
  • Umsatz: USD 140,7 MIO. (2017)
  • Belegschaft: 350
  • CEO: JOHN KAPOOR

Kurswechsel bei Insys. Das Unternehmen, das für sein Spitzenprodukt Fentanyl bekannt ist, überdenkt angesichts eines grossen Skandals seine Strategie. Firmengründer John Kapoor soll Ärzte bestochen haben, damit sie Fentanyl verschreiben, dass hundertmal stärker ist als Morphium mit der Folge unzähliger Überdosierungen. Obwohl der Unternehmer auf «nicht schuldig» plädiert, kündete Insys an, seinen Fokus von Opioiden auf synthetische Cannabinoide zu verlagern.

So vermarktet das Unternehmen jetz Dronabinol, eine synthetische Form von natürlichem THC, das in den USA für die Behandlung von AIDS-bedingter Anorexie zugelassen ist. Die Verkäufe von Dronabinol reichen jedoch nicht aus, um den Rückgang von Fentanyl zu kompensieren. «Umsatz und Eigenkapital sinken», sagt Jérôme Schupp, Analyst bei Prime Partners. «Derzeit ist das Unternehmen weder ein Geschäfts- noch ein Börsenerfolg.» Es muss aber keine schlechte Investition sein: Die Mehrheit der Analysten empfiehlt wegen der niedrigen Kapitalisierung, die Aktie zu kaufen.

Zynerba, Cannabis als Salbe

Gleich zwei potenzielle Medikamente hat die Pharmafirma aus den USA in der Pipeline.

  • Gründungsjahr: 2007
  • Sitz: DEVON (USA)
  • Umsatz: 0 (2017)
  • Belegschaft: 22
  • CEO: ARMANDO ANIDO

Das US-Unternehmen Znyerba Pharmaceuticals widmet sich ausschliesslich der Entwicklung von Medikamenten auf Basis von synthetischen Cannabinoiden. Derzeit hat Zynerba zwei Produkte in der Pipeline: ZYN001 und ZYN002. In präklinischen Studien zeigte das erste, das THC enthält, interessante Effekte bei der Behandlung des Tourette-Syndroms. Es befindet sich jedoch noch in einem frühen Entwicklungsstadium, weshalb es noch dauern wird, bis es in die Apothekenregale kommt.

ZYN002, das sich bereits in einer späteren Entwicklungsphase befindet, ist ein Gel auf Basis von synthetischem Cannabidiol (CBD). In klinischen Phase-II-Studien, das heisst mit einer begrenzten Anzahl von Patienten, hat sich die Anwendung auf der Haut bei der Behandlung des Fragile-X-Syndroms (einer genetischen Erkrankung) und bestimmter Formen von Epilepsie bewährt.

Analysten halten die Ergebnisse für vielversprechend und empfehlen den Kauf der Aktie. Dennoch ist die Investition nicht ohne Risiko. Weil sich alle Produkte in der Entwicklung befinden, hat Zynerba noch keine Einkünfte. Das aktuelle Kapital reicht aus, um die Forschung bis 2019 fortzusetzen.

GW Pharmaceuticals, der Pionier

Das britische Unternehmen als erste Pharmafirma ein Medikament auf Cannabisbasis entwickelt.

  • Gründungsjahr: 1998
  • Sitz: CAMBRIDGE (GB)
  • Umsatz: USD 11 MIO. (2017)
  • Belegschaft: 583
  • CEO: JUSTIN GOVER

Die Heilwirkungen von Cannabis sind bereits seit der Antike bekannt. Schon die Römer verwendeten das Mittel, um Frauen die Geburt zu erleichtern. Nach den wilden Sechzigern wurde Marihuana jedoch weltweit verboten. Daraufhin sattelten die Pharmaunternehmen auf andere Schmerzmitteln wie Opioide um.

Bedeutete dies das endgültige Aus für das Hanfprodukt? Keineswegs! 1998 erhielten die Forscher Geoffrey Guy und Brian Whittle von der britischen Regierung die Genehmigung, Cannabis anzubauen, um seine pharmakologische Eigenschaften zu untersuchen. Gemeinsam gründeten sie die Firma GW Pharmaceuticals, die knapp ein Jahr später ihre erste klinische Studie begann. Ihre Forschungen führten zur Entwicklung von Sativex, dem ersten Cannabis- basierten Arzneimittel (mit THC und CBD). Nach mehr als 20 klinischen Studien mit über 3’000 Patienten wurde Sativex in rund 30 Ländern, darunter auch der Schweiz, zur Linderung der Muskelsteife bei Multipler Sklerose zugelassen. Darüber hinaus hat GW das Medikament Epidiolex (auf CBD-Basis) entwickelt. Das vielversprechende Produkt wartet gegenwärtig auf seine Marktzulassung für die Behandlung einer schweren Form von Epilepsie.

Doch die Forschung der Briten ist extrem teuer: «2017 verlor GW fast 175 Mio. Dollar, und sein Eigenkapital befindet sich im freien Fall», warnt Jérôme Schupp, Analyst bei Prime Partners. Die Analysten raten dennoch zum Kauf der Aktie. Eine riskante Wette, die sich aber auszahlen könnte, wenn die Food and Drug Adminis tration (FDA) Epidiolex genehmigt. Die Entscheidung wird für Juni 2018 erwartet.

 
Live chat