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Transparente Lieferketten

Logistik

Ob Lebensmittel-, Luxus-, Pharma- oder Autobranche – fast alle Sektoren können die Blockchain nutzen, um die Wege ihrer Produkte besser nachzuverfolgen.

Da menschliche Zwischenhändler fehlbar und bestechlich sind, ist eine 100 - prozentige Rückverfolgbarkeit kommerzieller Produkte nur selten gegeben. In der Lebensmittelbranche ist dieser Mangel an Transparenz besonders ausgeprägt. Man erinnere sich an den Pferdefleisch-Skandal von 2013 oder den chinesischen Milch-Skandal aus dem Jahr 2008. Einer PwC-Studie zufolge beträgt der durch Lebensmittelbetrug verursachte Schaden jedes Jahr bis zu 40 Mrd. Dollar.

Auf der Website «Blockchain France», die sich eingehend mit dem Thema befasst hat, wird erklärt, wie die Blockchain dabei helfen kann, mangelnde Transparenz zu bekämpfen und Kontaminationsquellen zu identifizieren. Dazu genügt es, wenn die Beteiligten einer Lieferkette die einzelnen Verarbeitungsschritte eines Produkts vom Ort der Gewinnung respektive Produktion bis zum Verkaufsort in eine Blockchain schreiben.

Der Eintrag in die Datenbank kann manuell erfolgen, zum Beispiel durch das Abfotografieren von Dokumenten mit einem Smartphone, oder automatisch über Sensoren auf den Produkten. Es handelt sich um eine der erfolgversprechendsten Anwendungen des Internets der Dinge: Künftig werden wir in Echtzeit Ort, Temperatur oder Feuchtigkeitsgrad eines Produkts identifizieren können. Mehrere Lebensmittelkonzerne erproben die Technologien bereits mit Erfolg. Das US-Unternehmen Walmart zum Beispiel testet die Blockchain in China seit 2016 in Zusammenarbeit mit IBM bei der Rückverfolgung der Transportwege von Schweinefleisch. Die Bestimmung der Produktherkunft dauert jetzt nur noch wenige Minuten und nicht mehr mehrere Tage. Ein spektakulärer Fortschritt, der Walmarts Verantwortliche für Lebensmittelsicherheit veranlasste, die Technologie als möglichen «Heiligen Gral» der Lieferkette zu bezeichnen. In Europa kündigte Carrefour vergangenen März an, dass bestimmte Hühnchen aus seinem Sortiment fortan per Blockchain rückverfolgt würden und die Kunden sogar die gesamte Lieferkette und den Lebenszyklus der Tiere über einen QR-Code einsehen könnten. Der Lebensmittelmarkt ist aus Gründen des Verbraucherschutzes ein Paradebeispiel mit hoher Überzeugungskraft.

Von der Blockchain könnten praktisch alle Handelsbranchen profitieren. Man denke etwa an Wirtschaftsbereiche mit komplexen Lieferketten wie die Automobil- und Luftfahrtbranche, den Seeverkehr und den Immobiliensektor. Oder an besonders betrugsanfällige Wirtschaftszweige: «Wir sehen immer mehr Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain im Luxussegment, wo es viel Produktpiraterie gibt», sagt Vincent Pignon, CEO von WeCan.Fund. Der kanadische Daunenhersteller Canada Goose legt zum Beispiel jeder seiner Jacken ein Echtheitszertifikat bei. In der Uhrenindustrie arbeiten mehrere Marken an ähnlichen Modellen. Und auch Kunst- und Diamantenhandel sind betroffen.»

Die Blockchain könnte auch die Rückverfolgbarkeit von Arzneimitteln verbessern. Zurzeit sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwa 10 bis 30 Prozent der Medikamente in Entwicklungsländern gefälscht, was jedes Jahr zu 700’000 Todesfällen führt. Grund genug, die Blockchain einzuführen.

 
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