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Bitcoin

Eine Spekulationsblase?

Wo sind die Grenzen der bekanntesten digitalen Währung? Seit der Schaffung im Jahr 2009 wurde der Bitcoin bereits 174 Mal für tot erklärt (die Serie hält an). Die Kursentwicklung des Bitcoins ist exponentiell, weshalb die Anleger Vorsicht walten lassen. Die Angst vor einer Spekulationsblase ist auf den ersten Blick begründet, wenn man die irrationellen Renditen seit Anfang des Jahres betrachtet (quasi 400 %, von 1'000 Euro auf fast 5'500 Euro). Manche Marktbeobachter sind davon überzeugt, dass dies lediglich ein Vorgeschmack sei und der Kurs des Bitcoins noch weitaus höher steigen wird.

Aus welchen Gründen steht der Bitcoin so hoch in der Gunst? Zunächst streitet man sich darüber, ob Bitcoins eine glaubwürdige Alternative zu Gold sein könnten. Der Bitcoin weist in jedem Fall alle wichtigen Eigenschaften einer Währung auf: Beständigkeit (der Bitcoin unterliegt mit der Zeit keinen Veränderungen), Übertragbarkeit, Teilbarkeit und Eigenwert.

Denn Knappheit alleine reicht nicht aus, um den Kurs zu bestimmen. Der Nutzen ist sehr wichtig, und die digitale Währung hat einen. Denn mit Bitcoins kann man Wert speichern. Die erbitterten Kritiker des BTC (den Anlegern wohlbekanntes Kürzel) verweigern dem Bitcoin seinen Status als vollwertige Währung. Natürlich ist das Bitcoin-Angebot im Gegensatz zum Papiergeld begrenzt, doch letzteres besitzt immer weniger Eigenwert, da die Inflation aufgrund der quantitativen Lockerungsprogramme der Zentralbanken quasi unbegrenzt ist.

Allerdings erfährt die Währung zahlreiche Kritik, da ihre Grundlagen (jene Elemente, die ihren Kurs schwanken lassen) noch ungewiss sind. In Zukunft könnte es jedoch gut sein, dass dem Bitcoin der Status des Fluchtwerts zugesprochen wird.

Eines der Probleme wird zukünftig sicherlich der Ruf sein. Die Forks, Protokolländerungen, die die Duplikation der Währung unter einem anderen Namen zur Folge haben, kommen nun häufiger vor. Es gab eine im August (damals entstand Bitcoin Cash), daraufhin betrat im Oktober Bitcoin Gold den Markt und im November war schliesslich B2X an der Reihe. Wir werden uns hier nicht mit den technischen Einzelheiten befassen, es gilt jedoch festzuhalten, dass eine eventuelle Inflation der digitalen Währung mit Sicherheit auf die Forks zurückzuführen wäre.

Ein weiteres Problem ist die Technologie von Bitcoin, die im Vergleich zu anderen Kryptowährungen wie Litecoin oder Ripple «veraltet» ist. Deshalb ist eine Bitcoin-Transaktion häufig mit sehr hohen Kosten verbunden. So kann man sich bislang noch keine allgemeine Nutzung der Kryptowährung in einer nahen Zukunft vorstellen. Darüber hinaus kann es bei einer Transaktion manchmal mehr als eine Stunde dauern, bis sie bestätigt wird. Grund hierfür ist, dass der aktuelle Bitcoin-Algorithmus lediglich für rund sieben Transaktionen pro Sekunde ausgelegt ist. Verbesserungen am Validierungs-Algorithmus könnten natürlich die Akzeptanz als vollwertige Währung vereinfachen. Und dies ist absolut denkbar.

Das wirklich Wichtige beim Bitcoin ist jedoch die zugrunde liegende Technologie, die Blockchain. Hierbei handelt es sich um eine Datenbank, deren Integrität von ihren Nutzern bewahrt wird. Beim Bitcoin handelt es sich also letztendlich nur um eine Anwendung der Blockchain, mit dem Vorteil, dass es die erste Kryptowährung war.

Bislang bestehen lediglich 18 Millionen Bitcoins und das Maximalangebot liegt bei 21 Millionen. Es ist ebenfalls hervorzuheben, dass lediglich 0,01 % der Weltbevölkerung Bitcoins besitzen. Sollte sich lediglich 1 % der Weltbevölkerung für Bitcoin interessieren, würde der Kurs des digitalen Vermögenswerts sicherlich in die Höhe schnellen.

Meines Erachtens sieht die Zukunft für Bitcoins rosig aus, und wir bei Swissquote schlagen diesen Weg ein. Wir sind der Meinung, dass jene, die den Tod der Währung erklären, noch nicht das Ausmass der aktuellen technischen Revolution begriffen haben.

 
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