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Diese Unternehmen fahren auf Stromer ab

Den Prognosen zufolge soll bis 2030 jedes zweite neu zugelassene Fahrzeug ein Elektroauto sein.
Das dürfte einen echten Wachstumsschub für alle Unternehmen bedeuten, die in diesem Segment aktiv sind.

ABB

MARKTFÜHRER FÜR LADESTATIONEN

  • Gründungsjahr: 1891
  • Sitz: Zürich (CH)
  • Umsatz: CHF 27.7 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 147'000

Eines der vielen Geschäftsfelder des Schweizer Konzerns ist die Produktion von Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Mit mehr als 6’500 Schnellladestationen in 60 Ländern ist ABB unangefochtener Weltmarktführer in dem Segment.

ALBEMARLE

KÖNIG DES LITHIUMS

  • Gründungsjahr: 1994
  • Sitz: Charlotte (US)
  • Umsatz: USD 3.4 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 5'400

Die Nachfrage nach Lithium, dem wichtigsten Metall für Li-Ion-Batterien, dürfte bis 2025 stark ansteigen. Ein gefundenes Fressen für das US-Unternehmen Albemarle, den mit 30 Prozent Marktanteil grössten Lithium-Produzenten der Welt.

BORGWARNER

DAS AMERIKANISCHE UNTERNEHMEN WILL INS ELEKTROGESCHÄFT

  • Gründungsjahr: 1880
  • Sitz: Auburn Hills (US)
  • Umsatz: USD 10.5 MRD.
  • Belegschaft: 29'000

Das für seine Antriebssysteme, Getriebe und Turbokompressoren bekannte Unternehmen Borgwarner drängt jetzt in den Elektromarkt. Der US-amerikanische Automobilzulieferer entwickelt jetzt auch Antriebssysteme und Motoren für Hybrid- und Elektrofahrzeuge.

BP

NEUE STRATEGIE ZUM ENDE DER ERDÖL-ÄRA

  • Gründungsjahr: 1909
  • Sitz: London (UK)
  • Umsatz: USD 303.73 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 73'000

2018 übernahm der Erdölriese das grösste in Grossbritannien installierte Ladesäulennetz Chargemaster und investierte 20 Mio. Dollar in den israelischen Hersteller StoreDot, der Ultraschnellladegeräte produziert. Strategische Massnahmen des Mineralölkonzerns, der damit denselben Weg einschlägt wie seine Konkurrenten Total und Shell.

BYD

BREIT AUFGESTELLT

  • Gründungsjahr: 1995
  • Sitz: Shenzhen (CN)
  • Umsatz: CNY 130 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 220'000

BYD, in Europa völlig unbekannt, gehört zu den Pionieren auf dem Elektromarkt. 2018 verkaufte das Unternehmen 225’000 schadstoffarme Fahrzeuge (Stromer und Plug-in-Hybride). Aussergewöhnlich ist, dass es gleichzeitig ein führender Batterieproduzent ist. Ein Unternehmensprofil, das sogar den grossen Warren Buffett überzeugt hat.

CATL

DER BATTERIEWELTMEISTER

  • Gründungsjahr: 2011
  • Sitz: Ningde (CN)
  • Umsatz: CNY 29.6 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 25'000

Ein diskreter Branchenprimus mit einem First- Class-Produkt unter den Motorhauben. Im vergangenen Jahr avancierte der chinesische Konzern Contemporary Amperex Technology Ltd. (CATL) zur weltweiten Nummer eins für Autobatterien und liess die Rivalen aus Korea (LG Chem), Japan (Panasonic) und China (BYD) hinter sich. Ein kometenhafter Aufstieg. CATL wurde erst vor acht Jahren gegründet und hat sich von Anfang an auf Elektroautos spezialisiert, obwohl sich der Markt in China damals noch auf einige Hundert verkaufte Exemplare pro Jahr beschränkte. Ein riskanter, aber visionärer Schachzug. 2015 startete Peking das Programm «Made in China 2025», das Elektroautos im Land zur Priorität erklärte. Die Subventionsspritze liess den Absatz wachsen und CATL gleich mit.

2018 legte das Unternehmen einen fulminanten Börsenstart in Shenzhen hin. Die Aktie kletterte im Nu auf 44 Prozent, das ist die höchste zulässige Hausse für den ersten Börsentag. Aber CATL will noch mehr. Mit dem beim Börsengang mobilisierten Kapital soll sich die Produktion von 2018 bis 2020 verdreifachen. In diesem Zeitrahmen will man auch eine gigantische Batteriefabrik in Erfurt errichten, in der Nähe der grossen europäischen Autobauer. Denn auf dem Heimatmarkt mag CATL die Konkurrenz mit preiswerteren Batterien ausgestochen haben, international überzeugt das Unternehmen aber durch die Qualität seiner Produkte. Unter anderem kaufen Volkswagen, PSA, Nissan, Daimler und BMW bei dem neuen Branchenriesen ein. Im Vergleich zur Konkurrenz profitiert CATL auch von seiner Positionierung als Pure Player im Batteriemarkt, während die chinesische Nummer zwei BYD, die auch Autos herstellt, von den westlichen Herstellern misstrauisch beäugt wird.

CREE

NEUER EXKLUSIVLIEFERANT VON VW

  • Gründungsjahr: 1987
  • Sitz: Durham (US)
  • Umsatz: USD 1.49 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 6'800

Ein toller Erfolg für Cree: Volkswagen machte den US-Halbleiterexperten im Mai 2019 zum exklusiven Lieferanten von Siliziumkarbid-Chips für alle zukünftigen Elektroautos der Marke, vor allem für den ID.3. Der US-Zulieferer setzte sich gegen die europäischen Rivalen Infineon Technologies aus Deutschland und die franko-italienische STMicroelectronics durch.

DBT

EXPERTE FÜR LADESÄULEN

  • Gründungsjahr: 1990
  • Sitz: Brebières (FR)
  • Umsatz: EUR 9.5 MIO. (2018)
  • Belegschaft: 65

Als die französische Regierung Anfang Juli ein Programm für den schnelleren Ausbau der Ladesäulen für Elektrofahrzeuge bekanntgab, stieg der Börsenkurs von DBT um 10 Prozent. Allerdings ist das Unternehmen auch aussergewöhnlich gut platziert, um von dem Infrastrukturausbau zu profitieren. Die ersten Ladesäulen baute DBT bereits 1995. Damals war der Geschäftsbereich nur eine Nische, an die niemand glaubte. Doch das änderte sich 2012, als Nissan DBT als Partner für den Bau der Ladestationen für den Leaf auswählte.

Angesichts der angekündigten Explosion bei den Verkaufszahlen der Elektroautos scheint der Infrastrukturmarkt jetzt einer goldenen Zukunft entgegenzugehen. Heute verkauft DBT seine Ladesäulen an Stromanbieter wie die französische EDF oder auch an Handelsunternehmen wie Auchan, Carrefour oder Ikea, die sie auf ihren Parkplätzen einsetzen. In den letzten vier Jahren hat das Unternehmen mehr als 2’200 Schnellladesäulen in 37 Ländern installiert. Das Auftragsbuch war Anfang Juni mit 170 Schnellladestationen und 440 weiteren in Verhandlung schon gut gefüllt. 10 Prozent davon sind Säulen mit einer Leistung von 150 Kilowatt (kW). Während die Tesla- Stationen nur von Autos der kalifornischen Marke selbst genutzt werden können, haben die DBT-Säulen den Vorteil, mit allen Fahrzeugen kompatibel zu sein. Allerdings muss sich das Unternehmen der Konkurrenz stellen: Dazu gehören der Marktführer ABB wie auch der nicht börsenkotierte Rivale Ionity, ein Joint Venture der Autobauer BMW, Mercedes-Benz, Ford, Audi, Porsche und VW, das bereits mehr als 100 Ladestationen in Europa installiert und damit schon 25 Prozent seines Ziels für 2020 erreicht hat.

FAURECIA

GUT POSITIONIERT

  • Gründungsjahr: 1997
  • Sitz: Nanterre (FR)
  • Umsatz: EUR 17.5 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 122'000

Der französische Konzern hat 2018 solide Ergebnisse eingefahren und einen Gewinn von 701 Mio. Euro erzielt, ein Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dass Faurecia finanziell so gut dasteht, verdankt es seinem neuen Geschäftsbereich «Clean mobility». Das Unternehmen verkauft eine Reihe von «Batteriepaketen» und Lösungen zur Batterieaufnahme für Elektroautos und Plug-in-Hybride. Ausserdem will es seine Produktpalette im Bereich Thermomanagement von Akkus ausbauen, in dem auch schon das schweizerische Unternehmen Autoneum aktiv ist. Im März 2019 ging Faurecia zudem ein Joint Venture mit Michelin ein, um in die Brennstoffzellentechnik zu investieren. Die anderen Geschäftsfelder (Sitze und Fahrzeuginnenraum) dürften nicht unter dem Niedergang der Verbrennungsmotoren leiden. Derzeit sind in einem Drittel aller verkauften Fahrzeuge Faurecia-Produkte verbaut. Die Mehrheit der Analysten empfiehlt den Kauf des Titels.

INFINEON

DER DEUTSCHE HALBLEITERHERSTELLER NIMMT KURS AUF CHINA

  • Gründungsjahr: 1999
  • Sitz: Neubiberg (DE)
  • Umsatz: EUR 7.6 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 40'000

Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon verkündete 2018 die Gründung eines Joint Ventures mit SAIC, dem chinesischen Marktführer im Automobilsektor, zur Produktion von Power-Modulen für Elektrofahrzeuge. Das dürfte für Wachstum auf dem weltgrössten Automarkt sorgen.

KOMAX

DER SCHWEIZER KABELEXPERTE

  • Gründungsjahr: 1975
  • Sitz: Dierikon (CH)
  • Umsatz: CHF 480 MIO. (2018)
  • Belegschaft: 2'000

Der steigende Absatz «sauberer» Fahrzeuge wird auch die Nachfrage nach Kabeln ankurbeln. Eine Chance, die sich das Luzerner Unternehmen Komax, das vor allem Kabelkonfektionssysteme herstellt, nicht entgehen lassen will. Aus diesem Grund hat es am Standort Budakeszi in Ungarn ein eigenes Kompetenzzentrum für E-Mobilität errichtet.

LEM

ES BLEIBT SPANNEND

  • Gründungsjahr: 1972
  • Sitz: Plan-les-Ouates (CH)
  • Umsatz: CHF 321.6 MIO. (2018)
  • Belegschaft: 1'480

Als Weltmarktführer im Bereich der elektrischen Messtechnik für die Industrie hat das schweizerische Unternehmen LEM Holding ein solides Geschäftsjahr 2018 (1. April 2018 bis 31. März 2019) hingelegt. Der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um 6,8 Prozent auf 321,6 Mio. Franken. Das gute Ergebnis verdankt es vor allem dem Automobilsektor, der für 61 Prozent des Umsatzwachstums verantwortlich war und in dem sich die Umstellung auf schadstoffarme Fahrzeuge bemerkbar macht. Denn die Hersteller batteriebetriebener Fahrzeuge lieben die Stromund Spannungssensoren von LEM. Die Mehrheit der Analysten empfiehlt, den bereits gut bewerteten Titel zu halten.

PANASONIC

TESLA-PARTNER

  • Gründungsjahr: 1918
  • Sitz: Osaka (JP)
  • Umsatz: JPY 7’982 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 272'000

Seit seinem spektakulären Start auf dem Automobilmarkt 2003 rüstet Tesla alle seine Fahrzeuge mit Panasonic-Batteriezellen aus. Doch zwischen dem japanischen Konzern und dem Unternehmen von Elon Musk scheint es in letzter Zeit zu kriseln. Der Tageszeitung «Nikkei» zufolge soll Panasonic im April die Investitionen in die Gigafactory 1 von Tesla in Nevada eingefroren haben. Es wird gemunkelt, dass Elon Musk überlegt, auf die Dienste seines Partners zu verzichten. Im Falle einer Trennung könnte sich Panasonic Toyota zuwenden, mit dem es im Januar 2019 ein Joint Venture für Batterien eingegangen ist.

SCHNEIDER

LADESTATIONEN FÜR ZU HAUSE

  • Gründungsjahr: 1871
  • Sitz: Rueil-Malmaison (FR)
  • Umsatz: EUR 25.7 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 142'000

Der französische Experte für Energiemanagementlösungen stellt Ladestationen für zu Hause her, die in der Garage oder im Aussenbereich vom Eigenheim installiert werden. Derzeit noch ein kleiner Geschäftsbereich, aber mit Potenzial.

SOLVAY

DIE CHEMIE STIMMT

  • Gründungsjahr: 1863
  • Sitz: Brüssel (BE)
  • Umsatz: EUR 10.3 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 24'500

Die Herstellung der für E-Autos so wichtigen Batterien setzt elektrochemische Fachkenntnisse voraus. Das belgische Chemie-Unternehmen Solvay hat das verstanden. Es verkauft Akkuherstellern Bestandteile für Elektrolyte (die Flüssigkeit zwischen Anode und Kathode) wie Leitsalze, Additive und fluorbasierte Lösemittel. Solvay hat zudem mit SAFT, Umicore, Manz und Siemens eine europaweite Allianz gegründet, die zum «Airbus» der Batteriewelt werden will.

SQM

NUMMER 2 BEIM LITHIUM

  • Gründungsjahr: 1968
  • Sitz: Santiago (CL)
  • Umsatz: USD 2.3 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 10'000

Die Nummer zwei der Welt auf dem Lithium-Markt, die Sociedad Química y Minera de Chile (SQM), dürfte von der schnell wachsenden Nachfrage nach dem Metall profitieren. 2018 erwarb der chinesische Konzern Tianqi Lithium für 3,5 Mrd. Euro ein Viertel der Anteile an SQM.

STMICRO

POWER FÜR E-BATTERIEN

  • Gründungsjahr: 1987
  • Sitz: Plan-les-Ouates (CH)
  • Umsatz: USD 9,66 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 45'000

«Elektrofahrzeuge enthalten immer mehr elektrische Komponenten, vor allem für das Management der Stromversorgung der Batterie», berichtet Julien Leegenhoek, Analyst für Technologieaktien bei der UBP. «Die Unternehmen in diesem Bereich dürften von dem steigenden Absatz der Modelle profitieren.» Unter ihnen findet sich auch das ursprünglich franko-italienische Unternehmen STMicroelectronics, das seinen Firmensitz jedoch in der Schweiz hat und Siliziumkarbid-Chips entwickelt. Im Vergleich zu den nach wie vor mehrheitlich genutzten konventionellen Silizium-Chips sind mit Siliziumkarbid Chips möglich, die weniger Batterieleistung benötigen. Dadurch erhöhen sie die Reichweite der Elektro- oder Hybridfahrzeuge.

Bisher macht STMicro mit seinen Silizium- Chips erst 100 Mio. Dollar Umsatz, davon rund 70 Prozent in der Automobilindustrie. Doch das Unternehmen plant, die Einkünfte bis 2025 auf eine Mrd. Dollar zu verzehnfachen. Dazu kann sich der Konzern auf einen ganz besonderen Kunden verlassen: Er ist Ausrüster des Model 3 von Tesla. STMicro erwirtschaftet insgesamt ein Viertel seiner Umsätze im Automobilsektor mit anderen Technologien und arbeitet auch mit anderen Autobauern wie dem koreanischen Hyundai-Konzern und der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz zusammen. Auf dem vielversprechenden Siliziumkarbid- Markt droht dem Unternehmen Konkurrenz durch die US-Firma Cree, Rohm aus Japan und die deutsche Infineon. Die Mehrheit der Analysten empfiehlt den Kauf des Titels.

TESLA

DER UNRUHESTIFTER

  • Gründungsjahr: 2003
  • Sitz: Palo Alto (US)
  • Umsatz: USD 21,5 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 45'000

Kaum ein Unternehmen spaltet die Analysten wie Tesla. Für die einen ist dieses Unternehmen nur eine Blase, die irgendwann platzen wird. Für die anderen entwickelt Elon Musk Produkte, die die Welt ähnlich revolutionieren werden wie das iPhone von Apple. Gar nicht so leicht also, sich als Anleger eine Meinung zu bilden. Einerseits lieferte der Autobauer aus Palo Alto 2018 mehr als 245’000 Fahrzeuge aus, davon fast 150’000 des Model 3, und damit doppelt so viele wie im Vorjahr. «Um unser Wachstum einmal ins rechte Licht zu rücken: Wir haben 2018 so viele Autos verkauft wie in allen vorherigen Jahren zusammengenommen », liess das Unternehmen in einer Mitteilung verlautbaren. «Ich habe nie wirklich an Tesla geglaubt, aber es sieht so aus, als ob das Unternehmen seine Durststrecke überstanden hätte», so Nicolas Meilhan, Automobilexperte bei France Stratégie. «Jetzt, wo die Produktion bald 90’000 Fahrzeuge pro Quartal erreicht, steht das Unternehmen an der Schwelle zur Rentabilität.»

Doch die Medaille hat zwei Seiten: Die Kehrseite sind die weniger erfreulichen Ergebnisse. Nach einem Verlust von 702 Mio. Dollar im ersten und 408 Mio. im zweiten Quartal 2019 hat das Unternehmen, das fast noch nie einen Quartalsgewinn verzeichnen konnte, nur noch 5 Mrd. Dollar in der Kasse. Und doch plant der Konzern dieses Jahr Ausgaben in Höhe von 2,5 Mrd. Dollar für die Entwicklung neuer Modelle, unter anderem eines Lkw und des Model Y, eines SUV. Um wieder flüssig zu sein, hat sich Tesla seit Anfang Mai 2,7 Mrd. Dollar Kapital beschafft. Denn der Rebell der Autobranche darf in seinen Entwicklungsbemühungen nicht nachlassen: Als langjähriger Pionier der Premium-Elektrofahrzeuge muss Tesla jetzt zusehen, wie die Konkurrenz, vor allem aus Deutschland, schon die Messer wetzt. Bald wird sich das Unternehmen mit prestigeträchtigen Rivalen wie Porsche, Jaguar oder BMW messen müssen. Das beunruhigt die Anleger. Die Aktie, die im Januar 2019 noch bei rund 350 Dollar gehandelt wurde, ist heute etwa 240 Dollar wert. «Tesla verliert gerade seinen First-Mover-Vorteil», so Nevine Pollini, Analystin bei der UBP. «Unter der Konkurrenz von Branchenschwergewichten wie Volkswagen könnte die Marke leiden.»

VALEO

DIE FRANZÖSISCHE FIRMA MACHT DIE PREISE KAPUTT

  • Gründungsjahr: 1923
  • Sitz: Paris (FR)
  • Umsatz: EUR 19,1 MRD. (2018)
  • Belegschaft: 114'000

2018 stellte der Ausrüster mit dem e-City ein kleines Elektroauto zu einem absolut konkurrenzlosen Preis vor: 7’000 Euro. Der Konzern ist auch auf dem Markt für autonome Fahrzeuge aktiv. Er hat bereits mehr als 500 Millionen Bestellungen für seine Lidar-Sensoren für autonome Fahrzeuge erhalten.

 
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