DISCLAIMER

Our systems have detected that you are using a computer with an IP address located in the USA.
If you are currently not located in the USA, please click “Continue” in order to access our Website.

Local restrictions - provision of cross-border services

Swissquote Bank Ltd (“Swissquote”) is a bank licensed in Switzerland under the supervision of the Swiss Financial Market Supervisory Authority (FINMA). Swissquote is not authorized as a bank or broker by any US authority (such as the CFTC or SEC) neither is it authorized to disseminate offering and solicitation materials for offshore sales of securities and investment services, to make financial promotion or conduct investment or banking activity in the USA whatsoever.

This website may however contain information about services and products that may be considered by US authorities as an invitation or inducement to engage in investment activity having an effect in the USA.

By clicking “Continue”, you confirm that you have read and understood this legal information and that you access the website on your own initiative and without any solicitation from Swissquote.

«Eine gute Equity Story ist der Schlüssel zum erfolgreichen IPO»

Die Aargauer Firma Aluflexpack ist seit Kurzem an der Schweizer Börse kotiert.
Wir haben mit dem Chief Financial Officer über seine Erfahrungen beim Börsengang gesprochen.

Aluflexpack ist einer der kleinen Neuen an der Schweizer Börse. Der Spezialist für flexible Verpackungen mit Sitz in Reinach (Aargau) hat seinen IPO am 28. Juni 2019 vollzogen. Zu den Kunden gehören multinationale Konzerne wie Ferrero, Jacobs Douwe Egberts (JDE), Sanofi, Müller und Dr. Oetker. Seit 2012 ist Johannes Steurer Chief Financial Officer (CFO) bei Aluflexpack. Der gebürtige Österreicher hat für «Swissquote Magazine» den Weg zum IPO Revue passieren lassen.

Wo liegen für Sie die grössten Herausforderungen beim Gang an die Schweizer Börse?

Tatsächlich ist der Börsengang eine grosse Herausforderung. Dabei geht es nicht nur um rechtliche Voraussetzungen wie etwa die Erstellung eines detaillierten Kotierungsprospekts. Es galt auch eine Equity Story zu entwickeln und zu erklären, sodass alle Investoren unser Geschäftsmodell, die Ziele des Unternehmens und die Wachstumspläne verstehen. Das ist der eigentliche Schlüssel zum Erfolg eines Börsengangs. Auch die im Vorfeld stattfindenden Marketingveranstaltungen sind von entscheidender Bedeutung und müssen sorgfältig vorbereitet werden. Insgesamt hat die Vorbereitung für den IPO bei uns eineinhalb Jahre gedauert.

Wie haben Sie ganz persönlich den Börsengang erlebt?

Ein IPO ist im Prinzip etwas, das Sie als CFO nur einmal im Leben erleben. Daher ist es kaum möglich, mit viel Erfahrung an die Sache heranzugehen. Zugleich hängt aber vieles von einem ab. Bei der Vorbereitung des IPOs habe ich von der Erfahrung unseres Mehrheitsaktionärs Montana Tech Components profitiert, der bereits zwei Jahre zuvor erfolgreich den Börsengang von Varta begleitet hatte. So konnten wir uns über ein optimales Vorgehen austauschen. Eine andere Sache, die mich überrascht hat, war das hohe Interesse von US‑Investoren.

Inwiefern wurden Sie von Ihren Partnerbanken ZKB und Berenberg unterstützt?

Ein substanzieller Anteil der Arbeit wurde intern erledigt, aber es ist sehr wichtig, während des Prozesses von den richtigen Sparringpartnern unterstützt zu werden. Mit diesen Partnern kann man dann beispielsweise die Equity Story besprechen und an ihr feilen. Und ich muss sagen, das uns auch das SIX‑Team sehr gut unterstützt hat, indem Leitlinien klar festgelegt und unsere Fragen zeitnah beantwortet wurden.

Haben Sie bei diesem Prozess auch etwas über Ihr eigenes Unternehmen gelernt?

Es ist ein Schritt, der das Unternehmen transparenter macht. Die Tatsache, dass man so viele Informationen offenlegen muss, hilft auch, die Strategie zu schärfen und den Betrieb zu optimieren. Unsere interne Organisationsstruktur hat von dem IPO eindeutig profitiert. Ausserdem geniesst das Unternehmen jetzt ein professionelleres Image in der Öffentlichkeit sowie unter Kunden, Lieferanten und Beschäftigten.

Haben Sie auch über eine Kotierung an einem anderen Handelsplatz als an der Schweizer Börse nachgedacht?

Nein, eine Kotierung an der SIX Swiss Exchange erschien uns selbstverständlich. Wir haben eine Produktionsstätte in Einsiedeln SZ, und die Schweiz ist gemeinsam mit Liechtenstein unser drittgrösster Markt. Zudem ist das Land stabil und gilt unter Investoren weltweit als sicheres Wirtschaftsumfeld.

 
Live chat